Ausbildung zum
Bauzeichner


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Bauzeichner?

Entwickle spektakuläre Bauwerke auf dem Papier!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Bauzeichner aus?

Eiffelturm, Empire State Building oder Golden Gate Bridge: Jedes berühmte Gebäude wurde zunächst auf dem Papier entwickelt. Und genau dafür sind Bauzeichner zuständig. Sie zeichnen exakte Pläne, damit jedes Bauvorhaben gelingt. In den Bereichen Architektur, Landschafts-, Straßen- oder Tiefbau läuft ohne die Pläne eines Bauzeichners gar nichts!

Du hast schon immer gerne gezeichnet, hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und bist außerdem noch technisch begabt? Diese Fähigkeiten kannst du in der Ausbildung zum Bauzeichner optimal einbringen. Während der dreijährigen Ausbildung lernst du, wie Vorgaben von Architekten und Ingenieuren in Entwürfen aufs Papier gebracht werden.

Deine Ausbildung findet hauptsächlich im Betrieb statt, und du wirst viel Zeit am PC verbringen. Denn die meisten Skizzen werden nicht mehr von Hand gezeichnet, sondern mit einer Software umgesetzt. Kreativ ausleben kannst du dich dabei also nicht, dafür solltest du in Mathe und Physik fit sein. Du bist nämlich meist nicht nur für Konstruktionszeichnungen, sondern auch für Berechnungen zuständig.

Nach deiner Ausbildung kannst du mit einem Bruttogehalt von 1.750 bis 2.100 Euro rechnen. Dir stehen viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Du kannst beispielsweise eine Weiterbildung zum Bau- oder Vermessungstechniker oder zum Technischen Fachwirt machen. Oder du entscheidest dich für ein Studium, etwa Architektur oder Bauingenieurswesen.

Wenn dich Ausbildungen im Bauwesen interessieren, dann solltest du dir auch die Ausbildung zum Vermessungstechniker ansehen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Bauzeichner

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 620 – 692 Euro, 2. Jahr: 766 – 946 Euro, 3. Jahr: 998 – 1.231 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: In Ingenieur- und Architekturbüros, in der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Bauämtern
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Bautechniker, Vermessungstechniker, Technischen Fachwirt
    Meister
    Studium der Architektur oder Bauingenieurswesen
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Oftmals Baustellenbesuche
    Spezialisierung in den Bereichen Architektur, Ingenieurbau oder Tief, Straßen und Landschaftsbau
Ausbildung  Bauzeichner
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Bauzeichner?
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Du kannst Bauzeichner werden, wenn du...

  • zeichnerisch und gestalterisch begabt bist,
  • gute Noten in Mathe und Physik hast,
  • technisch versiert bist und gerne am PC arbeitest.

Die Ausbildung zum Bauzeichner kommt nicht infrage, wenn du...

  • einen kreativen Job suchst,
  • Schwierigkeiten im logischen und räumlichen Denken hast,
  • nicht mit Stresssituationen umgehen kannst

1. Ausbildungsjahr zum Bauzeichner:

Zu Beginn lernst du die Arbeitsabläufe und die Organisation in deinem Betrieb kennen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten und der Umgang mit den betrieblichen Informations- und Kommunikationstechniken. Natürlich wirst du schon im ersten Jahr in die Zeichentechniken eingeführt und lernst, wie einzelne Bauteile geplant und konstruiert werden.

2. Ausbildungsjahr zum Bauzeichner:

Du darfst nun an den ersten Bauprojekten mitwirken, die Bestandsaufahme und Vermessung vornehmen und verschiedene Bauteile entwerfen. Der Umgang mit dem Kunden steht genauso im Mittelpunkt wie qualitätssichernde Maßnahmen. Neben dem Zeichnen mit der Hand wird dir zudem gezeigt, wie du Baupläne mit der Software erstellst. Am Ende des zweiten Lehrjahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Bauzeichner:

Je nach deinem gewählten Schwerpunkt (Architektur, Ingenieurbau oder Tief-, Straßen- und Landschaftsbau) werden deine Kenntnisse vertieft. In der Berufsschule werden weitere Bereiche abgedeckt. Du lernst zum Beispiel, wie ein Bauantrag erstellt wird oder wie eine Außenwand geplant wird. Neben der Planung eines Gebäudes steht außerdem die Planung von Außenanlagen sowie der Wasserversorgung und -entsorgung auf dem Lehrplan. Hast du nach dem Ende des dritten Lehrjahres die Abschlussprüfung bestanden, steht deiner Karriere als Bauzeichner nichts mehr im Weg!

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