Ausbildung zum
Berg- und Maschinenmann


Dauer: 2 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Berg- und Maschinenmann?

Arbeite im Bergbau und hilf beim Abbau von Bodenschätzen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Berg- und Maschinenmann

Als Berg- und Maschinenfrau/-mann gehörst du zu den wichtigsten Menschen unter Tage! Du arbeitest dort, wo Salze, Braunkohle und andere Schätze gefördert werden. Dabei bedienst und wartest du entweder die Bohrgeräte und Förderbänder. Oder du hilfst dabei, die Gruben weiter auszubauen.

Du arbeitest auch bei Wind und Wetter im Freien? Du bist körperlich fit und kannst über mehrere Stunden hart arbeiten? Interessierst du dich für Technik und handwerkliche Aufgaben? Bist du außerdem verantwortungsbewusst, ist die Ausbildung zur Berg- und Maschinenfrau/-mann wie geschaffen für dich!

Während deiner Ausbildung lernst du die Arbeit im Freien und unter Tage kennen. Dabei spezialisierst du dich auf eine von zwei Fachrichtungen: Im Bereich „Transport und Instandhaltung“ sorgst du dafür, dass die Arbeitsabläufe ohne Probleme fortgeführt werden. In der Fachrichtung „Vortrieb und Gewinnung“ bist du hingegen für den Grubenbau verantwortlich.

Nach zwei Jahren hast du deine Ausbildung abgeschlossen. Dein Einstiegsgehalt liegt nun bei rund 2.000 Euro. Bildest du dich weiter, kann dein Verdienst natürlich steigen! Du kannst zum Beispiel Techniker in der Fachrichtung Bergbautechnik werden. Du hast aber auch die Möglichkeit, selbst Ausbilder zu werden. Dann kümmerst du dich darum, dass deine Lehrlinge zu Berg- und Maschinenfrauen/-männern ausgebildet werden!

Wenn dich Ausbildungen im Baugewerbe interessieren, dann schau dir doch mal die Ausbildung als Bergbautechnologen an.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Vortrieb und Gewinnung
Transport und Instandhaltung

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 580 – 819 Euro
2. Jahr: 641 – 885 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Betrieben des Bergbaus, unter Tage, im Freien
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Techniker Fachrichtung Bergbautechnik
selbst Ausbilder werden
Besonderes arbeiten unter Tage
Spezialisierung auf eine von zwei Fachrichtungen
Arbeit im Freien auch bei schlechtem Wetter
Infos zur Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann?
Finde eine Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann

Du kannst Berg- und Maschinenmann werden, wenn du...

  • körperlich fit bist,
  • bei Wind und Wetter arbeiten kannst,
  • Spaß am handwerklichen Arbeiten hast,
  • verantwortungsbewusst und zuverlässig bist.

Die Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann kommt nicht infrage, wenn du...

  • keine körperliche Arbeit verrichten möchtest,
  • ungern im Team arbeitest,
  • dich nicht für Technik interessierst,
  • Mathe und Werken nicht zu deinen Lieblingsfächern zählst.

1. Ausbildungsjahr zum Berg- und Maschinenmann:

Deine Ausbildung zur Berg- und Maschinenfrau/-mann ist relativ kurz, da sie nur zwei Jahre dauert. Im ersten Jahr werden dir Grundfertigkeiten beigebracht, die du für die Bearbeitung von Metall benötigst. Auch erlernst du die Fähigkeiten, die ein Bergmann braucht. Dabei erhältst du einen ersten Einblick in das Berufsleben. Du lernst die Arbeit mit Holz, Metall und andere Baustoffe kennen. Darüber hinaus werden dir das technische Zeichnen und die technische Mathematik beigebracht. Um deine Kenntnisse zu prüfen, absolvierst du nach Ende des Jahres eine Zwischenprüfung.

2. Ausbildungsjahr zum Berg- und Maschinenmann:

Bevor das zweite Jahr beginnt, musst du dich für eine Fachrichtung entscheiden. Im Bereich „Vortrieb und Gewinnung“ bohrst du selbst in Nebengestein und Mineral. Du lernst, das Mineral zu gewinnen, zu lösen und abzufördern. Außerdem wird dir beigebracht, wie du Gruben weiter ausbaust. In der Fachrichtung „Transport und Instandhaltung“ kümmerst du dich hingegen darum, Schutt und Rohstoffe abzutransportieren. Du lernst, Förderbänder einzurichten. Außerdem wartest und reinigst du die Anlagen. Du beendest deine Ausbildung zur Berg- und Maschinenfrau/-mann schließlich mit einer Abschlussprüfung.

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