Ausbildung als
Bergbautechnologe


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Schichtdienst

Was macht man als Bergbautechnologe?

Arbeite unter oder über Tage und baue Rohstoffe ab!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Bergbautechnologe aus?

Salz, Kohle, Erdöl und Edelsteine: Als Bergbautechnologe sorgst du dafür, dass Rohstoffe gefördert werden! Dabei kannst du auf Bohrinseln, einem großen Bohrgelände oder in einem Bergwerk arbeiten.

Du bist verantwortungsbewusst und sorgfältig? Du hast schon als Kind gern gebuddelt und mit dem Bagger gespielt? Dich faszinieren Naturwissenschaften? Bist du handwerklich begabt und teamfähig, ist die Ausbildung zum Bergbautechnologen wie geschaffen für dich!

Für deine duale Ausbildung musst du dich für eine Spezialisierung entscheiden: In der Fachrichtung „Tiefbautechnik“ arbeitest du größtenteils unter Tage, um Rohstoffe zu gewinnen. In der Fachrichtung „Tiefbohrtechnik“ bist du dagegen eher über Tage tätig und nimmst dort deine Bohrungen vor.

Die Lehre dauert insgesamt drei Jahre. Danach kannst du mit einem Gehalt von 1.500 bis 1.935 Euro in deinen ersten Job einsteigen. Du möchtest dich weiterqualifizieren? Dann hast du etliche Möglichkeiten, dich weiterzubilden! Werde zum Beispiel Techniker mit der Fachrichtung Bohrtechnik oder wähle eine andere Zusatzqualifikation. Auch ein Studium steht dir mit deiner Ausbildung offen.

Wenn dich Ausbildungen im Baugewerbe interessieren, dann solltest du dir noch die Ausbildung zum Berg- und Maschienenmann ansehen.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Tiefbohrtechnik;
Tiefbautechnik;

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Bergbautechnologe

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 737 – 816 Euro, 2. Jahr: 840 – 880 Euro, 3. Jahr: ca. 949 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Betrieben des Bergbaus, in Ausbildungsrevieren, im Übertagebetrieb
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker Fachrichtung Bohrtechnik
    Studium, zum Beispiel Geotechnologie
    Zusatzqualifikationen
  • Besonderheiten: Spezialisierung auf eine von zwei Fachrichtungen
    Ausbildung erst seit 2009 auch für Frauen möglich
    Arbeit auch unter Tage
Ausbildung  Bergbautechnologe
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Bergbautechnologe?
Finde eine Ausbildung  Bergbautechnologe

Du kannst Bergbautechnologe werden, wenn du...

  • von Geologie fasziniert bist,
  • bereit bist, an verschiedenen Orten zu arbeiten,
  • Naturwissenschaften zu deinen Lieblingsfächern zählst,
  • kein Problem mit Lärm und Schmutz hast.

Die Ausbildung als Bergbautechnologe kommt nicht infrage, wenn du...

  • lieber in einer ruhigen und gemütlichen Umgebung arbeitest,
  • dich ungern bei der Arbeit schmutzig machst,
  • kein handwerkliches Geschick hast,
  • dich nicht körperlich betätigen möchtest.

1. Ausbildungsjahr als Bergbautechnologe:

Die ersten beiden Jahre gestalten sich in beiden Fachrichtungen größtenteils gleich. Du lernst dabei, die entsprechenden Werkstoffe richtig zu bearbeiten und Bauelemente herzustellen. Dir wird beigebracht, wie die Steuerungstechnik funktioniert. Dabei wirst du selbst steuerungstechnische Systeme in Betrieb nehmen. Auch darfst du weitere technische Systeme bedienen und instand halten. Zusätzlich lernst du, die verschiedenen geologischen Verhältnisse zu erkennen.

2. Ausbildungsjahr als Bergbautechnologe:

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum Bergbautechnologe wird dir beigebracht, wie du bergmännische Hohlräume erstellst. Außerdem lernst du, die Lasten richtig zu heben und zu transportieren. Du erfährst, wie du Lagerstätten erschließt und Rohstoffe gewinnst. Dabei wirst du selbst Transport- und Fördersysteme steuern. Am Ende des Jahres legst du den ersten Teil deiner Abschlussprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr als Bergbautechnologe:

Im dritten Ausbildungsjahr erhältst du spezifische Kenntnisse in deiner gewählten Fachrichtung. In der Tiefbohrtechnik lernst du, Bohrlöcher herzustellen und Hohlräume zu sichern. Dir wird beigebracht, welche Ausrüstung du benötigst und wie du die Bohrlöcher misst. Außerdem erfährst du, wie du die Bohrlöcher kontrollierst und wie du zementierst. In der Tiefbautechnik lernst du, den Transport von Materialien zu planen und selbst durchzuführen. Zusätzlich wirst du in die Klimatechnik eingeführt. Auch die Gewinnungs- und Vortriebtechnik stehen auf deinem Stundenplan. Ist das dritte Jahr abgeschlossen, absolvierst du den zweiten Teil der Abschlussprüfung.

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