Ausbildung zum
Brunnenbauer


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Erweiterter Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Brunnenbauer?

Bring frisches Wasser an die Oberfläche!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Brunnenbauer aus?

Es ist Sommer: Im Park ist es heiß, die Sonne brennt, du hast Durst. Ein Glück, dass es gleich an der Wiese einen Brunnen mit kühlem Trinkwasser gibt. Flasche drunter halten und Energie tanken! Der stille Held ist in diesem Fall kein geringerer als der Brunnenbauer. Er sorgt für die nötige Erfrischung und ermöglicht dir den Zugang zum Grundwasser – wann und wie oft du willst!

Du möchtest wissen, was sich hinter diesem Beruf verbirgt und vielleicht selbst einmal Brunnenbauer werden? Wenn du gerne nachbohrst, hast du schon einmal die Grundvoraussetzung für den Job erfüllt! Denn Brunnenbauer legen in ihrem Alltag Brunnen und müssen dazu tief unter die Erde, um an das Grundwasser zu kommen.

Als Brunnenbauer bist du also viel auf Baustellen unterwegs. Im Straßen- oder Tagebau ist es deine Aufgabe, Rohre zu verlegen oder Pumpen einzubauen. Zudem bist du gefragt, wenn die Entwässerung für einen Neubau notwendig wird. Deine Hilfsmittel sind dabei hochmoderne Geräte – für jeden Boden hast du den richtigen Bohrer parat. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind also sehr wichtig für deinen Beruf. Natürlich musst du dich auf darauf einstellen, mal etwas schmutzig zu werden.

Deine Ausbildung dauert drei Jahre. Danach steigst du mit einem Gehalt von 1.700 bis 1.800 Euro in den Job ein. Obwohl du tief gräbst, kannst du auf der Karriereleiter hoch hinaus. Die drei gängigen Sprossen lauten: Vorarbeiter, Werkpolier, Polier – als Polier kannst du dann leitende Aufgaben auf Baustellen übernehmen. Zudem kannst du auch Brunnenmeister oder Techniker werden. Mit dem passenden Schulabschluss ist ebenfalls ein Studium möglich, zum Beispiel im Wasserbauingenieurwesen.

Findest du diese Ausbildung spannend ? Dann sieh dir auch die Ausbildung zum Straßenbauer an.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Brunnenbauer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 609 – 708 Euro, 2. Jahr: 836 – 1.088 Euro, 3. Jahr: 1.056 – 1.374 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Erweiterter Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: Tiefbaubetriebe, Baustellen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Vorarbeiter, Werkpolier, Polier, Brunnenmeister, Techniker in der Tiefbau oder Bohrtechnik
    Studium des Wasserbauingenieurwesens
  • Besonderheiten: Stufenausbildung: nach zwei Jahren Facharbeiterabschluss des Tiefbaufacharbeiters
    nach drei Jahren Abschluss des Brunnenbauers
Ausbildung  Brunnenbauer
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Brunnenbauer?
Finde eine Ausbildung  Brunnenbauer

Du kannst Brunnenbauer werden, wenn du...

  • gern handwerklich tätig bist,
  • technisch begabt bist,
  • regelmäßig im Freien arbeiten willst,
  • körperlich belastbar bist.

Die Ausbildung zum Brunnenbauer kommt nicht infrage, wenn du...

  • handwerklich unbegabt bist,
  • dich ungern mit technischen Fragen befasst,
  • dir das tägliche Arbeiten auf Baustellen nicht vorstellen kannst,
  • lieber im Büro arbeitest.

1. Ausbildungsjahr zum Brunnenbauer:

In der Anfangszeit deiner Ausbildung wirst du deinen Betrieb und dessen Arbeitsweise näher kennenlernen. Du errichtest Baustellen oder räumst sie. Außerdem wirst du Zeichnungen lesen und auswerten, Messungen durchführen und verschiedene Bauteile aus Holz oder Beton verarbeiten. Natürlich steht auch das Graben von Gruben auf dem Programm. In der Berufsschule erlernst du des Weiteren das Beschichten und Bekleiden von Bauteilen. Es kommt am Ende zur ersten Zwischenprüfung.

2. Ausbildungsjahr zum Brunnenbauer:

Im zweiten Jahr lernst du im Betrieb qualitätssichernde Maßnahmen kennen. Parallel wirst du in der Berufsschule mit dem Einbauen von Rohrleitungen betraut. Die Herstellung von Grundwassermessstellen steht außerdem auf dem Plan. Am Ende des zweiten Jahres legst du deine Zwischenprüfung oder Abschlussprüfung ab, solltest du Tiefbaufacharbeiter werden wollen.

3. Ausbildungsjahr zum Brunnenbauer:

Im dritten Jahr steigst du dann noch tiefer in die Materie ein. Du führst im Betrieb vertikale und horizontale Bohrungen durch und installierst Wasserförderungsanlagen. In der Berufsschule entwickelst du selbst Brunnen und lernst alles rund um die Sanierung von Brunnen. Danach legst du deine Abschlussprüfung ab.

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