Ausbildung zur
Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten


Wie lange dauert die Ausbildung?

2 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Sag Insekten, Schimmel oder Pilzen den Kampf an!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

1. Lehrjahr

609 – 708 Euro

2. Lehrjahr

836 – 1.088 Euro

Wie sieht dein Alltag als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten aus?

Ein Kunde ruft an, er hat einen großen Riss im Betonboden entdeckt. Schnell packst du dein nötiges Werkzeug zusammen und fährst zu ihm. Vor Ort untersuchst du den Schaden, stellst eine Diagnose und lässt dir natürlich die passende Lösung für dieses Problem einfallen. Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten weißt du nämlich genau, wie Gebäude instand gehalten und geschützt werden.

Ob Risse im Beton, Schimmel an den Wänden oder Ungezieferbefall im Holz – während der zweijährigen Ausbildung lernst du, wie du gegen diese Probleme vorgehst. Jeden Tag warten neue und abwechslungsreiche Aufgaben auf dem Bau für dich. Dein Fachwissen ist gefragt, wenn Gebäude geschützt und gesichert werden sollen. Je nach Schaden wendest du verschiedene chemische Verfahren an, um das Bauwerk von Schädlingen zu befreien. Oder du setzt feuchte Mauerwerke wieder instand.

Deine Arbeit findet in Gebäuden, im Freien auf Baustellen oder auf Gerüsten statt. Das ist nicht immer ungefährlich, deshalb musst du stets Schutzkleidung tragen. Wenn du mit chemischen Bekämpfungsmitteln hantierst, darf eine Atemschutzmaske nicht fehlen. In jedem Fall ist körperliche Fitness gefragt, da du oft mit schweren Maschinen zu tun hast. Außerdem solltest du Spaß an Teamarbeit haben, denn du wirst eng mit deinen Kollegen zusammenarbeiten.

Nach Ausbildungsende wirst du zwischen 1.800 und 2.300 Euro verdienen. Du kannst die Ausbildung um ein Jahr verlängern und somit Holz- und Bautenschützer werden. Du kannst dich außerdem durch verschiedene Weiterbildungen spezialisieren, etwa im Bereich Dämmung oder Gerüstbau. Ein Meister im Holz- und Bautenschutzgewerbe ist ebenso möglich wie ein Techniker im Bereich Bautechnik.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 609 – 708 Euro, 2. Jahr: 836 – 1.088 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: im Ausbaugewerbe, in Hochbauunternehmen, in Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung, auf Baustellen, in Gebäuden, auf Gerüsten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Holz und Bautenschützer
    Spezialisierung auf verschiedene Bereiche (z.B. Dämmung)
    Meister im Holz und Bautenschutzgewerbe
    Techniker im Bereich Bautechnik
  • Besonderheiten: Schichtdienst möglich
    körperlich anstrengend
Ausbildung  Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?
Finde eine Ausbildung  Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Du kannst Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten werden, wenn du...

  • körperlich belastbar bist,
  • gerne im Freien arbeitest, auch bei Wind und Wetter,
  • handwerklich und technisch begabt bist.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht mit Chemikalien hantieren willst,
  • einen Bürojobs bevorzugst,
  • kein Auge für Details und keine handwerklichen Fähigkeiten besitzt.

1. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten:

Das erste Jahr beginnt damit, dass du lernst, Schäden an Holz und Holzbauteilen zu erkennen. Du wirst erste vorbeugende Maßnahmen durchführen, um das Holz gegen holzzerstörende Pilze und Insekten zu schützen. Dazu gehört natürlich auch, dass du Pilzbefall behandelst und beseitigst. Wie feuchte Bauwerke wieder ausgetrocknet werden, erfährst du ebenfalls im ersten Lehrjahr. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du deinen Arbeitsplatz einrichtest, du verschiedene Bauteile teilerneuerst und eine Kelleraußenwand freilegst. Am Ende musst du eine Zwischenprüfung bestehen.

2. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten:

Zum einen vertiefst du dein Wissen aus den Vorjahren. Zum anderen erwarten dich einige weitere Aufgaben, wie das Bekämpfen von holzzerstörenden Insekten oder das Sanieren eines Putzschadens. Du lernst, wie du Pilzbefall ermittelst und gezielt behandelst. Wenn du nun deine Abschlussprüfung bestehst, darfst du dich Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten nennen!

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