Ausbildung zum
Gerüstbauer


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Gerüstbauer?

Errichte Gerüste an Häusern, Brücken oder Industrieanlagen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Gerüstbauer

Kaum eine Baustelle kommt ohne Gerüst aus. Damit diese absolut sicher stehen und die anderen Bauarbeiter dort bedenkenlos arbeiten können, erfordert es die sorgfältige Arbeit eines Gerüstbauers. Er klettert hoch hinaus, um für Sicherheit zu sorgen und ermöglicht Arbeit in schwindelerregenden Höhen.

In der dreijährigen Ausbildung lernst du alles rund um den Gerüstbau. Zunächst ist es wichtig, dass du dir alle Sicherheitsmaßnahmen gut einprägst. Sorgfältige Arbeit ist das A und O, denn eine lockere Schraube kann verheerende Folgen haben. Daher müssen sich deine Kollegen voll auf dich verlassen können – und du dich auf sie! Bist du mit den Sicherheitsmaßnahmen vertraut, lernst du die verschiedenen Gerüstarten kennen und wie du die einzelnen Gerüstteile miteinander verbindest. Du wirst also schon während deiner Ausbildung sehr viel Zeit auf der Baustelle verbringen. Wind und Wetter sollten dir dabei nichts ausmachen.

Vor dem Aufbau musst du den Boden prüfen und eventuell ebnen. Nach deiner zuvor angefertigten Skizze baust du nun das Gerüst am Gebäude, an der Brücke oder Industrieanlage auf. Hierbei gehst du sorgfältig nach Plan vor und verankerst das Gerüst am Gebäude. Nach getaner Arbeit musst du das Gerüst natürlich wieder abbauen. Dabei musst du kräftig anpacken können – körperliche Fitness ist also ein Muss!

Hast du die Ausbildung beendet, verdienst du zwischen 1.800 und 2.400 Euro. Dir stehen verschiedene Weiterbildungen offen, etwa zum Gerüstbaumeister oder zum geprüften Gerüstbaukolonnenführer.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Gerüstbauer

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 650 Euro
2. Jahr: 850 Euro
3. Jahr: 1.100 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Gerüstbaufirmen, Brücken- und Tunnelbauunternehmen und Ausbaufirmen, bei Reinigungsunternehmen für Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten, in Montageunternehmen oder Zelt- und Bühnenbauunternehmen, auf der Baustelle
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Gerüstbaumeister, geprüften Gerüstbaukolonnenführer
Studium Bauingenieurswesen
Selbstständigkeit
Besonderes Unterbringung im Internat während Berufsschulzeit
Infos zur Ausbildung zum Gerüstbauer
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Gerüstbauer?
Finde eine Ausbildung zum Gerüstbauer

Du kannst Gerüstbauer werden, wenn du...

  • schwindelfrei bist,
  • gerne im Freien arbeitest, auch bei Wind und Wetter,
  • technisch begabt und körperlich fit bist.

Die Ausbildung zum Gerüstbauer kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht ordentlich mit anpacken kannst,
  • nicht sorgfältig arbeiten kannst,
  • keine Lust auf einen Job auf der Baustelle hast.

1. Ausbildungsjahr zum Gerüstbauer:

Wie du die Arbeitsabläufe vorbereitest und planst, erfährst du im ersten Lehrjahr. Natürlich geht es sofort auf die Baustelle. Diese musst du einrichten, sichern und räumen. Du wirst zudem lernen, wie du Werkstoffe bearbeitest und wie die verschiedenen Werkzeuge funktionieren. Du darfst Vermessungsarbeiten durchführen und lernst, wie du die Gerüstteile wartest, lagerst und transportierst.

2. Ausbildungsjahr zum Gerüstbauer:

In deinem zweiten Ausbildungsjahr zum Gerüstbauer darfst du Gerüste bereits verankern. Du lernst verschiedene Gerüstarten und deren Einsatzzwecke kennen. Wie diese errichtet werden, erfährst du in der Berufsschule. Neben Gerüsten baust du außerdem Arbeitsplattformen, Arbeitsbühnen und Aufzüge. Noch bevor das zweite Lehrjahr endet, musst du eine Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Gerüstbauer:

In deinem letzten Lehrjahr darfst du im Betrieb alle deine Kenntnisse aus den Vorjahren einsetzen und vertiefen. Auf dem Lehrplan der Berufsschule stehen weitere berufsbezogene Fächer. In denen lernst du, wie du eine Wetterschutzhalle baust oder ein Fachwerkhaus einrüstest. Deine Gesellenprüfung erwartet dich zum Ende des dritten Jahres – nun geht es für dich als Gerüstbauer die Karriereleiter hinauf!

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