Ausbildung zum
Hochbaufacharbeiter


Dauer: 2 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Hochbaufacharbeiter?

Baue an Hochhäusern und anderen Gebäuden mit!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Hochbaufacharbeiter

Sobald du auf der Baustelle angekommen bist, beginnt direkt deine Arbeit. Auf vielen Metern Höhe stehst du auf einem Gerüst und installierst einen neuen Schornstein. Hast du deine Aufgabe erledigt, fährst du in deinen Betrieb: Dort muss eine Feuerungsanlage repariert werden.

So oder ähnlich könnte dein Arbeitsalltag aussehen. Denn während deiner Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter legst du dich auf einen Schwerpunkt fest: Möchtest du dich um Schornsteine, um Maurerarbeiten oder um Stahlarbeiten kümmern? Deine gewählte Fachrichtung entscheidet, wie sich dein späterer Berufsalltag gestaltet.

Du möchtest die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter machen? Dann solltest du keine Höhenangst haben und gern im Freien arbeiten. Es ist wichtig, dass du handwerklich begabt bist und körperlich belastbar bist. Auch solltest du bereit sein, mit verschiedenen Menschen zusammenarbeiten – denn auf Baustellen triffst du immer wieder andere Personen!

Hast du dich für diesen Beruf entschieden, dauert deine Ausbildung zwei Jahre. Während dieser Zeit wird dir beigebracht, wie du Baustellen vorbereitest und wie du auf ihnen arbeitest. Anschließend erfährst du alles über deinen gewählten Schwerpunkt.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre wartet ein Einstiegsgehalt von 2.700 bis 3.000 Euro auf dich. Außerdem hast du zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung! Du kannst zum Beispiel Maurer- oder Betonbaumeister werden. Du kannst dich aber auch zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Bautechnik weiterbilden.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 629 – 708 Euro
2. Jahr: 864 – 1.088 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Handwerks- und Industriebetrieben, in Werkhallen, auf Baustellen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Maurer, zum Feuerungs und Schornsteinbauer, zum Beton und Stahlbetonbauer, zum Maurer und Betonbaumeister
staatlich geprüfter Techniker in der Fachrichtung Bautechnik
Werkpolier im Hochbau
Studium
Besonderes gute Ausbildungsvergütung
seit 1974 staatlich anerkannt
Arbeit in großen Höhen
Infos zur Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter?
Finde eine Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter

Du kannst Hochbaufacharbeiter werden, wenn du...

  • handwerkliches Geschick beweist,
  • körperlich belastbar bist,
  • gern mit unterschiedlichen Menschen arbeitest,
  • an der frischen Luft arbeiten möchtest.

Die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter kommt nicht infrage, wenn du...

  • mit Mathematik und Technik nicht viel anfangen kannst,
  • Höhenangst hast,
  • dich auf der Arbeit nicht körperlich betätigen möchtest,
  • ungern bei Regen, Hitze oder Kälte arbeitest.

1. Ausbildungsjahr zum Hochbaufacharbeiter:

Im ersten Jahr deiner Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter lernst du, wie du eine Baustelle einrichtest. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du ein Bauwerk erschließt. Im Ausbildungsbetrieb lernst du die Arbeitspläne und Arbeitsabläufe kennen. Du fertigst Skizzen an und führst Messungen durch. Außerdem darfst du Holz bearbeiten und Bauteile aus Beton herstellen. Dir wird beigebracht, wie du Fliesen verlegst. Darüber hinaus wirst du Baugruben, Gräben und Verkehrswege herstellen. Am Ende des Lehrjahres erfolgt eine Zwischenprüfung.

2. Ausbildungsjahr zum Hochbaufacharbeiter:

Im zweiten Ausbildungsjahr erfährst du, wie du die Qualität der Arbeiten richtig überprüfst. Außerdem lernst du, Berichte zu erstellen. Zusätzlich wählst du einen Schwerpunkt, in dem du weiter unterrichtet wirst. Du kannst zum Beispiel mehr über Maurerarbeiten lernen. Du kannst dich aber auch mit Bauarbeiten beschäftigen, bei denen sich alles um Beton und Stahlbeton dreht. Darüber hinaus kann der Schwerpunkt Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten gewählt werden: Du lernst, wie du Schornsteine errichtest und instand hältst. Du schließt deine Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter mit einer Gesellenprüfung ab.

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