Ausbildung zum
Oberflächenbeschichter


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Schichtdienst

Was macht man als Oberflächenbeschichter?

Sorge dafür, dass alles den perfekten Überzug bekommt!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Oberflächenbeschichter

1. Lehrjahr

680 – 929 Euro

2. Lehrjahr

710 – 980 Euro

3. Lehrjahr

760 – 1.051 Euro

Wie sieht dein Alltag als Oberflächenbeschichter aus?

Nur mit dem richtigen Überzug sind Werkstücke vor Verschleiß und Rost geschützt, gehärtet oder haben einer bessere elektrische Leitfähigkeit. Dafür werden die unterschiedlichsten Verfahren angewendet – vom Galvanisieren bis zum Feuerverzinken. Welches Verfahren sich für welches Material eignet, weiß der Oberflächenbeschichter. Und du kannst das auch in der dreijährigen Ausbildung lernen!

Schutzkleidung ist bei deiner täglichen Arbeit ein Muss, wenn du Schrauben, Türklingen oder meterlange Bauteile mit den verschiedenen Techniken behandelst. Hierfür werden die Werkstücke geschliffen, poliert und gereinigt, anschließend kommt die jeweilige Technik zum Einsatz. Beim Galvanisieren wird die Oberfläche beispielsweise mit Strom veredelt, durch das Feuerverzinken kann das Werkstück vor Rost geschützt werden. Du lernst, wie du die Maschinen bedienst und instand hältst. In jedem Fall verbringst du während deiner Ausbildung zum Oberflächenbeschichter viel Zeit in Werkhallen, wo es auch mal laut und schmutzig zugeht.

Nach Abschluss der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.900 und 2.500 Euro rechnen. Möchtest du mehr, solltest du über Weiterbildungen nachdenken. Du könntest dich beispielsweise zum Technischen Fachwirt oder Galvaniseurmeister weiterbilden.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Oberflächenbeschichter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 680 – 929 Euro, 2. Jahr: 710 – 980 Euro, 3. Jahr: 760 – 1.051 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten, Feuerverzinkereien), in Betrieben, die Werkstücke eloxieren oder entlacken, in Werkhallen und -stätten
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, Techniker Fachrichtung Galvanotechnik, Galvaniseurmeister
    Studium Werkstoffwissenschaft
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Schutzkleidung erforderlich
    Ausbildungsvergütung in der Industrie höher als im Handwerk
Ausbildung  Oberflächenbeschichter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Oberflächenbeschichter?
Finde eine Ausbildung  Oberflächenbeschichter

Du kannst Oberflächenbeschichter werden, wenn du...

  • großes Interesse an Physik und Chemie hast,
  • keine Probleme hast, bei Lärm und Schmutz zu arbeiten,
  • verantwortungsbewusst bist und sorgfältig arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter kommt nicht infrage, wenn du...

  • Schwierigkeiten mit genauem Arbeiten hast,
  • nicht den ganzen Tag in Werkhallen oder Werkstätten arbeiten willst,
  • eher einen kreativen Beruf suchst.

1. Ausbildungsjahr zum Oberflächenbeschichter:

Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter beginnt mit einer Einführung in die betriebliche und technische Kommunikation sowie in die verschiedenen Arbeitsabläufe. Dazu gehören das Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen der Werkstücke, das Erfassen von Messwerten und das Warten der Betriebsmittel. Auch werden dir die Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren gezeigt. Ebenfalls erfährst du, wie du unbeschichtete und beschichtete Oberflächen vor- und nachbehandelst. Parallel dazu werden dir diese Fertigkeiten im Berufsschulunterricht vermittelt.

2. Ausbildungsjahr zum Oberflächenbeschichter:

Im zweiten Jahr wird dir gezeigt, wie du die Einrichtungen und Anlagen bedienst, überwachst und wartest. Du lernst, Beschichtungen zu entfernen und Oberflächen zu beurteilen. Wichtig ist auch, dass du die Verfahren der Umwelttechnik kennst. Zudem suchst du dir einen Schwerpunkt aus vier Oberflächentechnologien aus: chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und Legierungen, Anosidationstechnik, Dünnschichttechnik oder Feuerverzinken. Bevor das Jahr endet, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Oberflächenbeschichter:

In deinem letzten Ausbildungsjahr zum Oberflächenbeschichter vertiefst du im Betrieb die Kenntnisse aus den Vorjahren. Zusätzlich lernst du in der Berufsschule, wie Beschichtungsverfahren angewendet werden und der Gesamtfertigungsablauf optimiert werden kann. Du wirst Leiterplatten herstellen, Sonderverfahren anwenden und umweltschonende Entsorgungstechnik einsetzten. Am Ende steht deine Abschlussprüfung an.

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