Ausbildung zum
Parkettleger


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung möglich Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Parkettleger?

Verschönere Fußböden in zahlreichen Gebäuden!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Parkettleger

Wird ein neues Gebäude errichtet, müssen Bodenbeläge angebracht werden. Hier kommt der Parkettleger ins Spiel! Er verlegt nicht nur den Parkettboden im Wohnzimmer oder Büro, sondern arbeitet mit vielen verschiedenen Bodenbelägen. So können auch Böden aus Kork oder Holz entstehen. Der Parkettleger weiß genau, welche Beläge in die einzelnen Räume passen und wie diese angebracht werden.

Arbeitest du im Werkunterricht am liebsten mit Holz? Hast du Spaß daran, selbst anzupacken? Bist du kreativ und arbeitest du gern im Team? Kannst du außerdem genau und verantwortungsbewusst arbeiten, ist die Ausbildung zum Parkettleger wie geschaffen für dich!

Während deiner dreijährigen Lehre in der Berufsschule und im Betrieb lernst du zahlreiche unterschiedliche Bodenbeläge kennen. Dir wird beigebracht, wie du Fußböden verlegst und Oberflächen behandelst. Du kannst schließlich auch Sonderkonstruktionen anfertigen.

Hast du deine Abschlussprüfung bestanden, steigst du meist mit einem Gehalt von 1.800 bis 2.000 Euro in deinen ersten Job ein. Du kannst anschließend den Meister machen und eine Führungsposition in deinem Betrieb besetzen. Mit dem Meistertitel hast du aber auch die Möglichkeit, dein eigenes Unternehmen zu gründen!

Falls dir Berufe im Bereich Handwerk gefallen, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Bodenleger interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Parkettleger

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung möglich
Gehalt 1. Jahr: 523 Euro
2. Jahr: 569 Euro
3. Jahr: 626 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in handwerklichen Parkettbetrieben, in Werkstätten, in Rohbauten, in fertigen Gebäuden, auf Baustellen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Parkettlegermeister, zum Techniker Spezialisierung auf eine Fußbodentechnik
Studium der Innenarchitektur oder der Holztechnik
Selbstständigkeit
Besonderes Knie und Rücken werden belastet, Azubis sollten fit sein
viele verschiedene Aufgaben
Infos zur Ausbildung zum Parkettleger
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Parkettleger?
Finde eine Ausbildung zum Parkettleger

Du kannst Parkettleger werden, wenn du...

  • gern selbst mit anpackst,
  • Spaß an der Arbeit mit Holz hast,
  • verantwortungsbewusst und sorgfältig bist,
  • am liebsten kreativ arbeitest.

Die Ausbildung zum Parkettleger kommt nicht infrage, wenn du...

  • Rückenprobleme hast oder deine Knie nicht belasten kannst,
  • nicht in einem Team arbeiten willst,
  • eher zwei linke Hände besitzt,
  • Mathe nicht zu deinen Lieblingsfächern zählst.

1. Ausbildungsjahr zum Parkettleger:

Als erstes wird dir in deiner Ausbildung zum Parkettleger beigebracht, wie du eine Baustelle einrichtest. Dabei lernst du, Arbeitsabläufe zu planen und gemeinsam mit deinen Kollegen zu arbeiten. Dir wird erklärt, wie du einen Dielenboden einbaust und wie du Böden aus Mehrschichtelementen verlegst. Im Ausbildungsbetrieb lernst du außerdem, technische Unterlagen anzufertigen und zu nutzen. Auch wird dir beigebracht, wie du deinen Arbeitsplatz sicherst und räumst. Der Umgang mit Werkzeugen und Maschinen gehört ebenfalls zum Lehrplan.

2. Ausbildungsjahr zum Parkettleger:

Im zweiten Lehrjahr lernst du, den Bodenbelag vorzubereiten und zu prüfen. Zusätzlich wird dir beigebracht, wie du Parkettböden verlegst und deren Oberfläche behandelst. Du lernst außerdem, elastische sowie textile Bodenbeläge zu verlegen. Im Ausbildungsbetrieb setzt du dieses Wissen um. Darüber hinaus prüfst du die Bedingungen zum Verlegen und stellst Untergründe her. Schließlich stellst du Profile her und bringst diese an. Du beendest das Jahr mit deiner Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Parkettleger:

Im dritten Ausbildungsjahr darfst du die Fußböden schon gestalten. Dabei kümmerst du dich sowohl um Parkett als auch um andere Holzfußböden. Du hältst die Bodenbeläge instand und lernst, sie zu restaurieren. Schließlich darfst du auch Sonderkonstruktionen anfertigen. Deine Gesellenprüfung legst du ab, wenn das dritte Jahr beendet ist.

Du findest den Ausbildungsberuf Parkettleger spannend? Das glauben wir dir! Lad dir unsere kostenlose TalentHero App im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Parkettleger in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien: und

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