Ausbildung zum
Straßenbauer


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Straßenbauer?

Baue Straße und Wege, die Menschen verbinden!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Straßenbauer

Das tägliche Pendeln auf der Autobahn, die entspannte Fahrradtour am Wochenende oder der Schulweg für Kinder – ohne dich undenkbar! Als Straßenbauer pflasterst du Wege, asphaltierst Straßen und sorgst dafür, dass der Verkehr läuft. Dank dir kommt jeder Verkehrsteilnehmer an sein Ziel!

Die Stadt hat beschlossen: Ein neuer Gehweg soll her. Das bedeutet für dich: Du steckst zunächst die Baustelle ab und beginnst mit den Erdarbeiten. Baggern, Schaufeln, Planieren – schließlich muss der Weg ebenerdig sein, möglicherweise müssen auch Kabel oder Rohre darunter verlegt werden. Danach trägst du Schotter- und Steinschichten auf, abschließend wird asphaltiert. Neben solchen Projekten kommen jedoch auch noch weitere Aufgaben auf dich zu.

Beim Ausbau vielbefahrener Straßen stellst du zusätzlich mobile Ampelanlagen auf und bedienst verschiedene Spezialfahrzeuge und Maschinen. Außerdem führst du oftmals auch Sanierungsarbeiten älterer Wege durch – von der Fußgängerzone bis zur Autobahn. Du arbeitest gerne an der frischen Luft? Du bist handwerklich begabt? Technik und Mathe begeistern dich? Dann kommt eine Ausbildung zum Straßenbauer für dich durchaus infrage!

Nach drei Jahren hast du die Ausbildung abgeschlossen und startest mit einem Einstiegsgehalt von 1.800 bis 2.500 in den Job. Anschließend kannst du dich in verschiedenen Bereichen spezialisieren oder als Werkpolier im Tiefbau weiterbilden. Außerdem kannst du deinen Meister machen, ein Studium des Bauingenieurwesens abschließen und die Selbstständigkeit anstreben. Deinen Karriereweg ebnest du dir selbst!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Straßenbauer

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 629 – 708 Euro
2. Jahr: 864 – 1.088 Euro
3. Jahr: 1.091 – 1.374 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte Straßen- und Tiefbaubetriebe, auf Baustellen
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Werkpolier im Tiefbau oder zum geprüften Polier
Straßenbaumeister
Studium der Vermessungstechnik oder des Bauingenieurwesens
Selbstständigkeit
Besonderes Nachtarbeit möglich
die meiste Zeit im Freien tätig
Infos zur Ausbildung zum Straßenbauer
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Straßenbauer?
Finde eine Ausbildung zum Straßenbauer

Du kannst Straßenbauer werden, wenn du...

  • körperlich belastbar bist, · abwechslungsreiche Arbeitsorte magst,
  • dich für Technik und Mathematik interessierst,
  • gerne im Freien und auf Baustellen arbeiten möchtest,
  • Nachtarbeit dir nichts ausmacht,
  • Lärm am Arbeitsplatz kein Problem für dich darstellt.

Die Ausbildung zum Straßenbauer kommt nicht infrage, wenn du...

  • körperlich nicht sehr belastbar bist,
  • unter einer Stauballergie leidest,
  • nicht bei Wind und Wetter draußen arbeiten willst,
  • dich nicht für Technik interessierst,
  • dich bei der Arbeit nicht dreckig machen willst.

1. Ausbildungsjahr zum Straßenbauer:

In den ersten Monaten deiner Ausbildung machst du dich mit den Abläufen und den Arbeitsplänen in deinem Betrieb vertraut. Du fährst zum Einsatzgebiet und sicherst die Baustelle. Dann liest du die Bauzeichnung oder fertigst selbst Skizzen an und beginnst mit der Bearbeitung der Baustoffe. Beton mischen, Baugruben graben und Straßen bauen – nach dem ersten Lehrjahr kennst du alle Arbeitsschritte im Straßenbau. Dein Wissen stellst du in der ersten Zwischenprüfung unter Beweis.

2. Ausbildungsjahr zum Straßenbauer:

Im zweiten Teil deiner Ausbildung vertiefst du dein Wissen. Außerdem wirst du lernen, Rohrleitungen einzubauen und Pflastersteine zu verlegen. Nun kannst du eine weitere Zwischenprüfung machen oder deine Gesellenprüfung als Tiefbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Straßenbauarbeiten ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Straßenbauer:

Du wirst im dritten Lehrjahr detailliert in unterschiedliche Techniken des Straßenbaus eingeführt. So entwässerst du Verkehrsflächen oder stellst Asphalt-, Pflaster- und Plattendecken her. Außerdem werden deine Kenntnisse in der Straßensanierung vertieft. Deine Ausbildung beendest du mit der Abschlussprüfung nach Ablauf des dritten Ausbildungsjahres.

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