Ausbildung zum
Stuckateur


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Stuckateur?

Gestalte Fassaden und verleihe Innenräumen ein wohnliches Aussehen!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Stuckateur aus?

In Rohbauten ist viel zu tun: Die Wände müssen gedämmt sowie verputzt werden und die Fassaden benötigen einen Anstrich. Insgesamt sollte das neue Gebäude also wohnlich aussehen. Gut, dass es dich gibt! Als Stuckateur übernimmst du diese Aufgaben und vieles mehr. So restaurierst du auch Stuckelemente und dekorierst die Wände. Dein Arbeitsalltag ist also äußerst vielfältig.

Du bist schwindelfrei und hast keine Allergien? Du kannst dich über mehrere Stunden konzentrieren und bist geduldig? Du arbeitest gern in einem Team? Bist du außerdem kreativ und körperlich fit, könnte die Ausbildung zum Stuckateur wie geschaffen für dich sein!

Während deiner dreijährigen Lehre wird dir beigebracht, wie du Baupläne liest und Untergründe vorbereitest. Du lernst das Dämmen und Verputzen sowie die dekorative Gestaltung von Wänden. Schließlich wird dir erklärt, wie du alte Stuckelemente erneuerst.

Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung winkt dir ein Einstiegsgehalt von 1.720 bis 2.000 Euro. Du möchtest mehr Verantwortung? Dann bilde dich zum Stuckateurmeister weiter! Mit dem Meistertitel in der Tasche kannst du selbst Azubis ausbilden oder deinen eigenen Betrieb eröffnen. Mit dem entsprechenden Schulabschluss steht dir auch ein Studium offen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Stuckateur

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 629 – 708 Euro, 2. Jahr: 864 – 1.088 Euro, 3. Jahr: 1.091 – 1.374 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Industrie- und Handwerksbetrieben, auf Baustellen, in Rohbauten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Stuckateurmeister, zum Werkpolier (Leiter einer Gruppe), zum Techniker
    Studium in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurswesen
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung
    sehr genaues Arbeiten gefragt
Ausbildung  Stuckateur
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Stuckateur?
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Du kannst Stuckateur werden, wenn du...

  • über längere Zeit geduldig und konzentriert arbeiten kannst,
  • ein Gespür für stilvolle Dekorationen hast,
  • gern in einem Team arbeitest,
  • handwerkliches Geschick mitbringst.

Die Ausbildung zum Stuckateur kommt nicht infrage, wenn du...

  • Höhenangst hast,
  • allergisch gegen Staub bist,
  • körperlich nicht fit genug bist,
  • Kreativität lieber anderen überlässt.

1. Ausbildungsjahr zum Stuckateur:

Am Anfang deiner Ausbildung zum Stuckateur lernst du erst einmal, wie du eine Baustelle einrichtest und vorbereitest. Dir wird außerdem beigebracht, wie du Holz- und Stahlbetonbauteile herstellst. Zusätzlich lernst du, Bauteile zu beschichten und zu bekleiden. Im Ausbildungsbetrieb wird dir erklärt, wie du Baustoffe lagerst und prüfst. Dir wird auch gezeigt, wie du Skizzen anfertigst und die Zeichnungen liest. Anschließend lernst du, Messungen durchzuführen und Baukörper herzustellen. Auch das Anfertigen von Putz und Stuck sowie Estrich (Fußboden) steht auf deinem Stundenplan. Am Ende des ersten Jahres legst du eine Zwischenprüfung ab.

2. Ausbildungsjahr zum Stuckateur:

Im zweiten Jahr vertiefst du deine Kenntnisse aus dem ersten Jahr. Danach wird dir beigebracht, wie du Untergründe prüfst sowie vorbereitest. In der Berufsschule lernst du zudem, Außenwände und Wohnräume zu putzen. Zusätzlich erfährst du, wie ein Stuckprofil gezogen und angesetzt wird. Schließlich darfst du eine Wand in Trockenbauweise herstellen. Auch nach diesem Ausbildungsjahr steht wieder eine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Stuckateur:

In deinem letzten Ausbildungsjahr wird dir beigebracht, wie du wärmedämmende Putzsysteme anfertigst. Außerdem lernst du, Unterdecken in Trockenbauweise herzustellen und Drahtputzkonstruktionen anzufertigen. Danach wird dir erklärt, wie du Bauteile sanierst und wie du Estrich einbaust. Du beendest deine Ausbildung zum Stuckateur schließlich mit einer Abschlussprüfung.

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