Ausbildung zum
Tiefbaufacharbeiter


Wie lange dauert die Ausbildung?

2 Jahre, Verkürzung auf 1 – 1,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Tiefbaufacharbeiter?

Verlege Rohre und Leitungen tief unter der Erde!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Tiefbaufacharbeiter

1. Lehrjahr

629 – 708 Euro

2. Lehrjahr

864 – 1.088 Euro

Wie sieht dein Alltag als Tiefbaufacharbeiter aus?

Ob tief unter der Erde oder unter freiem Himmel – als Tiefbaufacharbeiter bist du auf allen möglichen Baustellen unterwegs. Zigtausende Kilometer Schienen und Straßen werden von dir und deinen Kollegen dort gebaut, wo sie benötigt werden. Dafür müssen Gruben, Gräben und Tunnel gebuddelt werden.

Während der zweijährigen Ausbildung lernst du, wie du mit Baggern und anderen Baumaschinen umgehst. Mit diesen führst du verschiedene Erdarbeiten durch und hebst Baugruben aus. Außerdem sorgst du dafür, dass Baustellen rundum abgesichert sind und alle nötigen Maschinen bereitstehen. Dabei müssen strikte Pläne und Vorgaben eingehalten werden. Je nach Ausbildungsbetrieb kannst du einen bestimmten Bereich wählen: Straßenbau, Rohrleitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefbau sowie Gleisbau.

Es schadet nicht, wenn du gute Noten in Mathe und Physik hast. Vor allem ist es aber wichtig, dass du körperlich fit bist. Denn der Beruf des Tiefbaufacharbeiters erfordert eine Menge Kraft! Auf der Baustelle müssen Steine gehoben, volle Schubkarren bewegt und schwere Maschinen bedient werden. Außerdem sollten dir Wind, Wetter und Lärm nichts ausmachen, wenn du im Freien mit den lauten Baumaschinen hantierst.

Nach der Ausbildung erwartet dich ein Einstiegsgehalt von 1.470 bis 1.800 Euro. Du kannst dich außerdem weiterbilden. So bietet sich eine Aufbauausbildung in verschiedenen Bereichen an, zum Beispiel im Brunnen-, Gleis- oder Kanalbau. Auch der Meister bzw. Techniker ist eine Option. Mit entsprechendem Schulabschluss ist ein Studium möglich, etwa Maschinenbau.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre, Verkürzung auf 1 – 1,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 629 – 708 Euro, 2. Jahr: 864 – 1.088 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: auf Baustellen, im Tiefbaugewerbe, in der Wasserversorgung, bei kommunalen Bauämtern, im Gartenbau, Straßen- und Schienenverkehr
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Ausbauausbildung in verschiedenen Bereichen (z.B. Gleis, Kanal oder Brunnenbau)
    Weiterbildung zum Meister oder Techniker
    Studium im Maschinenbau
  • Besonderheiten: einjährige Aufbauausbildung möglich
Ausbildung  Tiefbaufacharbeiter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Tiefbaufacharbeiter?
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Du kannst Tiefbaufacharbeiter werden, wenn du...

  • körperlich fit bist,
  • keine Angst hast, mit großen Maschinen zu arbeiten,
  • dich bei jedem Wetter gerne im Freien aufhältst.

Die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter kommt nicht infrage, wenn du...

  • dich bei der Arbeit nicht schmutzig machen willst,
  • lieber mit dem Kopf als mit den Händen arbeitest,
  • Lärm nur schwer ertragen kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Tiefbaufacharbeiter:

Im ersten Jahr wirst du in den Betrieb eingeführt. Du lernst den Arbeitsplan und den Arbeitsablauf kennen. Natürlich geht es für dich auch auf die Baustelle. Diese musst du einrichten, sichern und räumen. Außerdem entscheidest du, welche Baustoffe benötigt werden. Anstrengend wird es, wenn du erste Bauteile aus Beton oder Stahlbeton herstellen musst. Viel Kraft musst du außerdem beim Ausheben von Baugruben und Gräben aufwenden. In der Berufsschule wirst du theoretisch in diese Arbeitsbereiche eingeführt. Dort lernst du beispielsweise, wie das Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles abläuft. Am Ende des ersten Lehrjahres wartet die Zwischenprüfung auf dich.

2. Ausbildungsjahr zum Tiefbaufacharbeiter:

In deinem zweiten Ausbildungsjahr zum Tiefbaufacharbeiter vertiefst du dein Wissen aus dem ersten Jahr. Außerdem setzt du nun deinen Schwerpunkt im Bereich Straßenbau, Rohrleitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefbau oder Gleisbau. Im Betrieb und in der Berufsschule wird dir dann dein ausgewählter Bereich nähergebracht. Wenn du zum Ende des zweiten Lehrjahres die Abschlussprüfung bestehst, bist du Tiefbaufacharbeiter!

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