Ausbildung zum
Wasserbauer


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Wasserbauer?

Baue Wasserstraßen und halte sie instand!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Wasserbauer

1. Lehrjahr

844 Euro

2. Lehrjahr

896 Euro

3. Lehrjahr

944 Euro

Wie sieht dein Alltag als Wasserbauer aus?

Dass Straßen für den Verkehr instand gehalten werden müssen, ist kein Geheimnis. Doch auch Wasserstraßen müssen errichtet und gepflegt werden, damit der Schiffsverkehr reibungslos abläuft. Warst du schon immer begeistert von Wasser und hast als Kind am liebsten Staudämme im Bach gebaut? Die Ausbildung zum Wasserbauer könnte dann perfekt zu dir passen!

Als Wasserbauer bist du viel an der frischen Luft unterwegs – und das bei jedem Wetter! Deine Aufgabe ist es nämlich, an Wasserwegen wie Flüssen, Kanälen und Küstengewässer für Sicherheit zu sorgen. So sind sie jederzeit für Schiffe sicher befahrbar. Zudem hältst du Wasserbauwerke wie Dämme, Schleusen und Deiche instand, um die umliegenden Bewohner zu schützen. Dein Arbeitsalltag gestaltet sich mehr als abwechslungsreich und kann auch mal im Büro stattfinden. Hier erstellst du Dokumentationen und Arbeitsunterlagen oder planst die Arbeitsabläufe für die nächsten Aufträge. Haben dir Mathe, Physik, Technik und Werken in der Schule schon Spaß gemacht, kommt die Ausbildung zum Wasserbau auf jeden Fall für dich infrage.

Hast du die Ausbildung beendet, fließen monatlich 2.000 bis 2.500 Euro Einstiegsgehalt auf dein Konto. Durch zusätzliche Qualifikationen kannst du dein Einkommen erhöhen. Eine Weiterbildung zum Meister, die Spezialisierung auf eine Fachrichtung oder ein Studium im Bereich Wasser- und Bodenmanagement bieten sich an.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Wasserbauer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 844 Euro, 2. Jahr: 896 Euro, 3. Jahr: 944 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: bei Dienststellen der Wasser- und Schiffsversorgung, in Betrieben des gewerblichen Wasserbaus, im Freien, im Büro
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Meister Spezialisierung auf eine Fachrichtung (z.B. Schleusentechnik, Dammbau) Studium Wasser und Bodenmanagement oder Geoinformatik
  • Besonderheiten: ein Freischwimmerzeugnis oder anderer Nachweis über Schwimmkenntnisse ist erforderlich
Ausbildung  Wasserbauer
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Wasserbauer?
Finde eine Ausbildung  Wasserbauer

Du kannst Wasserbauer werden, wenn du...

  • dich im und am Wasser wohlfühlst und gut schwimmen kannst,
  • körperlich fit bist,
  • umsichtig und verantwortungsbewusst bist.

Die Ausbildung zum Wasserbauer kommt nicht infrage, wenn du...

  • schlechte Noten in Mathe und Physik hast,
  • nicht bei Wind und Wetter im Freien arbeiten willst,
  • keine Maschinen bedienen oder Boote fahren willst.

1. Ausbildungsjahr zum Wasserbauer:

Bereits im ersten Jahr wirst du die Arbeitsabläufe planen, vorbereiten und steuern. Dir wird gezeigt, wie du Baustellen einrichtest und sicherst, wie du technische Unterlagen anfertigst und liest. Auch lernst du, Bauwerksteile zu erstellen. Dafür wird dir der Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen und Maschinen gezeigt. So kannst du schon bald Wasserbauwerke sowie Ufersicherungen herstellen und instand halten. Dazu lernst du in der Berufsschule, wie Güter auf Wasserstraßen transportiert werden, ein Damm gebaut wird und Wasserstände gemessen werden.

2. Ausbildungsjahr zum Wasserbauer:

Inzwischen hast du schon so viel Ahnung, dass du Bauwerke für den Insel- und Küstenschutz herstellen kannst. Auch Kontrollmaßnahmen am Wasserbett und Maßnahmen zum Hochwasserschutz kannst du realisieren. Du führst gewässerkundliche Messungen durch, betreibst schwimmende Fahrzeuge sowie Geräte und betreibst Talsperren sowie Rückhaltebecken. Die Theorie dazu wird dir in der Berufsschule beigebracht, wo du beispielsweise mehr zum Küstenschutz oder zum Sanieren einer Ufermauer erfährst. Bevor das letzte Jahr beginnt, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Wasserbauer:

In deinem letzten Ausbildungsjahr zum Wasserbauer vertiefst du hauptsächlich deine Kenntnisse aus den Vorjahren. Zudem wird dir in der Berufsschule gezeigt, wie du Bauwerke instand hältst. Auch lernst du, wie du einen Kanal ausbaust und einen Seedeich anfertigst. Schließlich stellst du dein Wissen in der Abschlussprüfung unter Beweis!

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