Ausbildung als
Justizfachangestellter


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Justizfachangestellter?

Hilf Anwälten und Richtern bei ihren Gerichtsprozessen!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Justizfachangestellter

1. Lehrjahr

837 Euro

2. Lehrjahr

891 Euro

3. Lehrjahr

941 Euro

Wie sieht dein Alltag als Justizfachangestellter aus?

Steht eine neue Verhandlung bevor, müssen etliche Unterlagen vorbereitet werden. Anträge sind zu stellen und Fristen im Auge zu behalten. Damit die ganze Arbeit nicht im Chaos versinkt, bist du gefragt! Als Justizfachangestellter behältst du den Überblick. Du erledigst alle anfallenden Aufgaben und sorgst dafür, dass Anwälte und Richter sich auf den Gerichtstermin vorbereiten können. Während des Termins führst du außerdem Protokoll.

Das klingt nach einem spannenden Arbeitsalltag für dich? Dann könnte die Ausbildung zum Justizfachangestellten die richtige für dich sein! Allerdings musst du dafür eine einwandfreie Rechtschreibung haben und dich gut ausdrücken können – sowohl mündlich als auch schriftlich. Außerdem solltest du kontaktfreudig sein und Spaß an der Arbeit mit vielen verschiedenen Menschen haben. Bist du außerdem sehr zuverlässig und verantwortungsbewusst, ist der Beruf wie geschaffen für dich!

In deiner dreijährigen Lehre wirst du in die Grundlagen des Rechts eingeführt. Du lernst, Texte zu schreiben und zu verarbeiten. Außerdem erhältst du Einblick in den typischen Arbeitsalltag.

Nach der abgeschlossenen Ausbildung steigst du meist mit einem Gehalt von 1.900 bis 2.000 Euro ein. Du hast allerdings viele Möglichkeiten, die Karriereleiter hinaufzuklettern. So kannst du zum Beispiel Gerichtsvollzieher oder Justizfachwirt werden. Oder aber du bildest dich zum Beamten des mittleren Justizdienstes fort!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Justizfachangestellter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 837 Euro, 2. Jahr: 891 Euro, 3. Jahr: 941 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Staatsanwaltschaften, in Gerichten, in Gerichtssälen, in Büroräumen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Justizfachwirt, zum Gerichtsvollzieher, zum Beamten des mittleren Justizdienstes
  • Besonderheiten: Arbeit mit vielen verschiedenen Menschen
    vielfältige Aufgaben
Ausbildung  Justizfachangestellter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Justizfachangestellter?
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Du kannst Justizfachangestellter werden, wenn du...

  • eine gute Rechtschreibung besitzt,
  • zuverlässig und selbstständig arbeiten kannst,
  • kontaktfreudig bist,
  • keine Angst vor Gesetzestexten hast.

Die Ausbildung als Justizfachangestellter kommt nicht infrage, wenn du...

  • dich weder mündlich noch schriftlich gut ausdrücken kannst,
  • lieber an der frischen Luft arbeitest,
  • mit Mathe schon in der Schule nicht viel anfangen konntest.

1. Ausbildungsjahr als Justizfachangestellter:

Zu Beginn deiner Ausbildung zum Justizfachangestellten lernst du deinen Beruf mit allen seinen Facetten kennen. Dir wird beigebracht, wie du im Büro kommunizierst und wie du deine Arbeit organisierst. Auch lernst du den Datenschutz kennen und erfährst, wie Informationen beschafft werden. In der Berufsschule wirst du in die Beschäftigung im öffentlichen Dienst eingeführt. Zusätzlich lernst du, wie sich das rechtliche Handeln in deinem Beruf gestaltet.

2. Ausbildungsjahr als Justizfachangestellter:

Im zweiten Lehrjahr lernst du bereits, wie du in Strafverfahren mitwirken kannst. Auch wird dir beigebracht, wie du bei Familienangelegenheiten und bei Zivilverfahren mithilfst. Darüber hinaus lernst du die Textverarbeitung kennen. Im Ausbildungsbetrieb wirst du direkt in einzelne Fälle mit einbezogen. So lernst du den Alltag eines Justizfachangestellten hautnah kennen. Dein angelerntes Wissen stellst du in deiner Zwischenprüfung unter Beweis.

3. Ausbildungsjahr als Justizfachangestellter:

Im letzten Ausbildungsjahr wird dir beigebracht, wie du wirtschaftlich handelst. Du lernst auch, wie du bei Angelegenheiten bezüglich des Grundbuchs oder der Erbschaft mitwirken kannst. Schließlich erfährst du, wie du Texte gestaltest. Im Ausbildungsbetrieb lernst du das öffentliche Register kennen. Du wirst außerdem in das Entschädigungs- und Kostenrecht eingeführt. Deine Abschlussprüfung legst du am Ende des Jahres ab.

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