Ausbildung als
Notarfachangestellter


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Notarfachangestellter?

Sei die rechte Hand des Notars und unterstütze ihn bei der Arbeit!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Notarfachangestellter

1. Lehrjahr

310 – 650 Euro

2. Lehrjahr

435 – 750 Euro

3. Lehrjahr

520 – 850 Euro

Wie sieht dein Alltag als Notarfachangestellter aus?

Ohne seine Notarfachangestellten wäre ein Notar ganz schön aufgeschmissen. Deshalb beschäftigt er in der Regel mehrere, die ihn bei seiner täglichen Arbeit unterstützen. Wenn dich Hintergründe zu Verträgen, Testamenten und Urkunden schon immer brennend interessiert haben und du einen abwechslungsreichen Bürojob suchst, könnte die Ausbildung genau das Richtige für dich sein!

Die Ausbildung zum Notarfachangestellten dauert insgesamt drei Jahre. Im ersten Jahr gestaltet sie sich genauso wie die Lehre zum Rechtsanwalt- und Notarfachangestellten. In den beiden anderen Jahren erlernst du dann die spezifischen Fachkenntnisse.

Im Mittelpunkt deiner Aufgaben stehen immer die Mandanten. Du solltest daher offen und aufgeschlossen im Umgang mit Menschen sein. Du führst Vorgespräche oder Telefonate mit den Mandanten und kümmerst dich um den gesamten Schriftverkehr. Auch hilfst du, Urkunden und Verträge vorzubereiten. Zusätzlich kümmerst du dich um Einträge ins Grundbuch, bringst Ordnung in die Akten und schreibst Rechnungen. Dabei geht es stets um sehr private Details und Vermögenswerte – Verschwiegenheit ist daher besonders wichtig in deinem Beruf.

Dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt zwischen 1.560 und 2.000 Euro. Du kannst im Anschluss an die Ausbildung verschiedene Weiterbildungen belegen, beispielsweise zum Inspektor im Notardienst, zum Notarfachassistent oder zum leitenden Notarmitarbeiter.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Notarfachangestellter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 310 – 650 Euro, 2. Jahr: 435 – 750 Euro, 3. Jahr: 520 – 850 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Rechtsanwaltskanzleien mit Notariat, in Notariaten, in Inkassobüros, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, in Mahnabteilungen von Versandhäusern, Warenhausketten, Banken, Sparkassen und Versicherungen, in Büros
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Inspektor Notardienst, leitenden Notarmitarbeiter, Notarfachassistent, Notarfachwirt
  • Besonderheiten: lässt sich mit dem Beruf des Rechtsanwaltsfachangestellten kombinieren
Ausbildung  Notarfachangestellter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Notarfachangestellter?
Finde eine Ausbildung  Notarfachangestellter

Du kannst Notarfachangestellter werden, wenn du...

  • einen Bürojob mit abwechslungsreichen Aufgaben suchst,
  • gute Noten in Deutsch hast und dich gut ausdrücken kannst,
  • gerne am PC arbeitest.

Die Ausbildung als Notarfachangestellter kommt nicht infrage, wenn du...

  • eher handwerklich und kreativ begabt bist,
  • Probleme im Umgang mit Menschen hast und sehr schüchtern bist,
  • Schwierigkeiten hast, strukturiert und sorgfältig zu arbeiten.

1. Ausbildungsjahr als Notarfachangestellter:

Schon zu Beginn der Ausbildung lernst du den Umgang mit Mandanten und die Arbeitsorganisation im Büro kennen. Du erhältst eine Einführung in das Rechnungswesen und musst natürlich auch einige Grundlagen der Gesetze und Verordnungen in der Rechtspflege kennen. Daher lernst du Rechtsanwendungen in den Bereichen des bürgerlichen Rechts sowie des Handels- und Gesellschaftsrechts. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du die Arbeitsabläufe im Team organisierst und wie Ansprüche außergerichtlich geltend gemacht werden.

2. Ausbildungsjahr als Notarfachangestellter:

Im zweiten Jahr zum Notarfachangestellten lernst du das Notariatsgeschäft besser kennen. Dabei erhältst du Einblick in die Vergütung und Kosten sowie in den elektronischen Zahlungs- und Rechtsverkehr. Wie Geschäftsabläufe erfasst, kontrolliert und bewertet werden und wie du verschiedene rechtliche Verordnungen anwendest, lernst du in der Berufsschule. Am Anfang des zweiten Lehrjahres steht außerdem deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr als Notarfachangestellter:

Während du im Betrieb die Kenntnisse aus den Vorjahren vertiefst, wirst du in der Berufsschule in weiteren Fächern unterrichtet. So lernst du unter anderem, wie du Ehe- und Partnerschaftsverträge vorbereitest und abwickelst. Dir wird außerdem erklärt, wie Urkunden in erbrechtlichen Angelegenheiten bearbeitet werden. Auch wird dir gezeigt, wie du Vorgänge in der Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen abwickelst. Deine Ausbildung zum Notarfachangestellten endet schließlich mit der Abschlussprüfung.

Du findest den Ausbildungsberuf Notarfachangestellter spannend? Das glauben wir dir! Wenn du mobil nach Ausbildungsberufen suchen willst, dann lade dir unsere kostenlose Ausbildungs-App TalentHero im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Notarfachangestellter in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien: und .

App runterladen

Alternativ zur App bieten wir dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze als Notarfachangestellter finden willst, dann suche direkt auf meinestadt.de: Ausbildung als Notarfachangestellter finden.