Ausbildung als
Patentanwaltsfachangestellter


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Abitur / Allgemeine Hochschulreife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Patentanwaltsfachangestellter?

Schütze die neuesten Erfindungen gegen Nachahmungen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild als Patentanwaltsfachangestellter

Glühbirnen – Thomas Edison! Facebook – Mark Zuckerberg! Smartphones – Steve Jobs! Zu den wichtigsten Erfindungen der jüngeren Geschichte fällt uns meistens genau ein Name ein. Das liegt daran, dass die Erfinder ihre Erfindung patentieren lassen. Das heißt, sie lassen ihre geniale Idee rechtlich vor Nachahmungen schützen. Als Patentanwaltsfachangestellter unterstützt du den Anwalt bei genau dieser Aufgabe!

Für deinen Job brauchst du viele Talente: Zum einen musst du dich für juristische Fragen begeistern können und Gesetzestexte auswendig lernen. Zum anderen wirst du mit Erfindungen aller Art konfrontiert werden und musst dich schnell in neue Themenbereiche einarbeiten.

Deine Tätigkeiten gestalten sich dementsprechend vielfältig: So arbeitest du dem Anwalt bei der Erteilung von Patenten zu, doch auch bei der Anfechtung von Patenten bist du zur Stelle. Nicht selten kommt es zu großen Rechtsstreitigkeiten. Das ist der Fall, wenn Erfinder beklagen, dass die Konkurrenz durch Patente Ideen schützen ließ, die sie bereits selbst hatten. Du telefonierst mit den Mandaten, kümmerst dich um die Buchführung und weißt sofort, wenn es neue Gesetzesänderungen gibt. Außerdem behältst du im Blick, wenn Patente verlängert werden müssen.

Dein Beruf ist also äußerst verantwortungsvoll. Du musst sehr sorgfältig und konzentriert arbeiten und wirst die meiste Zeit im Büro tätig sein. Dafür bist du allerdings einer der ersten, der mit den neuesten Erfindungen in Kontakt kommt! Die Ausbildung zum Patentanwaltsfachangestellten dauert drei Jahre, anschließend liegt dein Einstiegsgehalt bei 2.000 bis 2.500 Euro. Über Seminare kannst du dich in einzelnen Bereichen fortbilden und beispielsweise deine Sprachkenntnisse aufbessern. Außerdem ist eine Weiterbildung zum Rechtsfachwirt oder zum Betriebswirt für Recht möglich, ebenso wie ein Studium der Rechtswissenschaften.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellter

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 740 Euro
2. Jahr: 880 Euro
3. Jahr: 980 Euro
Empfohlener Schulabschluss Abitur / Allgemeine Hochschulreife
Ausbildungsorte Patentanwaltskanzleien, Büroräume
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen verschiedene Fortbildungen zur Aufbesserung der Sprach und EDVKenntnisse
Weiterbildung zum Rechtsfachwirt oder zum Betriebswirt für Recht
Studium der Rechtswissenschaften
Besonderes hohe Verantwortung, da es bei Rechtsstreits teilweise um viel Geld geht
Infos zur Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellter
Wieviel verdient man in der Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellter?
Finde eine Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellter

Du kannst Patentanwaltsfachangestellter werden, wenn du...

  • ein Organisationstalent bist,
  • gut mit Zahlen umgehen kannst,
  • sorgfältig und gewissenhaft arbeitest,
  • dir vorstellen kannst, dauerhaft im Büro zu arbeiten.

Die Ausbildung als Patentanwaltsfachangestellter kommt nicht infrage, wenn du...

  • bei mehreren Aufgaben schnell den Überblick verlierst,
  • schüchtern im Kontakt mit fremden Menschen bist,
  • keine guten Englischkenntnisse besitzt,
  • lieber einer kreativen Tätigkeit nachgehen willst.

1. Ausbildungsjahr als Patentanwaltsfachangestellter:

In deinem ersten Lehrjahr wirst du bereits deine ersten Mandanten betreuen. Du bekommst außerdem tiefe Einblicke in die Arbeitsorganisation in deiner Kanzlei und wirst in das Rechnungswesen eingeführt. Dir werden die Grundlagen des Rechts des geistigen Eigentums vermittelt.

2. Ausbildungsjahr als Patentanwaltsfachangestellter:

Bereits am Anfang des zweiten Lehrjahres legst du deine Zwischenprüfung ab. Danach geht es in deinem Betrieb vermehrt um den gewerblichen Rechtsschutz in Deutschland, aber auch auf internationaler Ebene. Du wirst in die Erteilung und Eintragung von Schutzrechten eingewiesen. Auch in der Berufsschule wirst du lernen, Schutzrechte anzumelden und aufrechtzuerhalten.

3. Ausbildungsjahr als Patentanwaltsfachangestellter:

Im dritten Teil deiner Ausbildung wirst du lernen, wie man gegen Entscheidungen der nationalen Anmeldebehörde rechtlich vorgehen kann. Außerdem stehen Schutzrechtsstreitsachen auf dem Lehrplan. Du begleitest verschiedene Verfahren und bist anschließend fit für deine Abschlussprüfung.

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