Ausbildung als
Rechtsanwaltsfachangestellter


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Rechtsanwaltsfachangestellter?

Unterstütze den Rechtsanwalt bei seiner Arbeit!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Rechtsanwaltsfachangestellter aus?

Möchte sich ein Mandant mit dem Rechtsanwalt in Verbindung setzen, nimmt er erst einmal mit dir Kontakt auf. Als Rechtsanwaltsfachangestellter setzt du einen Termin mit dem Kunden fest und empfängst ihn schließlich in der Kanzlei. Zusätzlich kümmerst du dich darum, die Akten vorzubereiten und wichtige Punkte nachzutragen. Du bist also die rechte Hand des Rechtsanwalts!

Bist du zuverlässig und gut organisiert? Kannst du dich mündlich und schriftlich hervorragend ausdrücken? Hast du gute Noten in Deutsch und Englisch? Bist du außerdem sehr flexibel, ist die Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten ideal für dich!

Die Lehre dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb statt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung winkt dir ein Einstiegsgehalt von 1.500 bis 1.700 Euro. Du möchtest dein Wissen erweitern? Dann hast du die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Rechtsassistenten zu machen. Du kannst auch Rechtswirt oder Rechtsfachwirt werden. Damit öffnest du dir die Tür zu höheren Positionen

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 310 – 650 Euro, 2. Jahr: 435 – 750 Euro, 3. Jahr: 520 – 850 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Rechtsanwaltskanzleien, in Büroräumen mit Computerarbeitsplätzen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Rechtsassistenten, zum Rechtswirt, zum Rechtsfachwirt
    Studium der Rechtswissenschaften
  • Besonderheiten: fast 96 % der Azubis sind weiblich
    reguläre 40StundenWoche
Ausbildung  Rechtsanwaltsfachangestellter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Rechtsanwaltsfachangestellter?
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Du kannst Rechtsanwaltsfachangestellter werden, wenn du...

  • dich mündlich und schriftlich gut ausdrücken kannst,
  • zuverlässig und sorgfältig arbeitest,
  • ein Organisationstalent bist,
  • flexibel bist.

Die Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellter kommt nicht infrage, wenn du...

  • in Deutsch und Englisch keine guten Noten hast,
  • dich weder für Recht noch für Wirtschaft interessierst,
  • lieber im Freien arbeiten möchtest,
  • des Öfteren mal zu spät kommst.Am Anfang deiner Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten lernst du die Organisation in deinem Ausbildungsbetrieb kennen. Dir wird erklärt, wie die Arbeit vorbereitet und das Büro organisiert wird. Außerdem lernst du alle nötigen Gesetze und Verordnungen kennen. Schließlich wird dir beigebracht, wie du die Kosten für deine Kunden aufstellst. Auch erfährst du, wie du Ansprüche außerhalb des Gerichts geltend machst.

1. Ausbildungsjahr als Rechtsanwaltsfachangestellter:

Am Anfang deiner Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten lernst du die Organisation in deinem Ausbildungsbetrieb kennen. Dir wird erklärt, wie die Arbeit vorbereitet und das Büro organisiert wird. Außerdem lernst du alle nötigen Gesetze und Verordnungen kennen. Schließlich wird dir beigebracht, wie du die Kosten für deine Kunden aufstellst. Auch erfährst du, wie du Ansprüche außerhalb des Gerichts geltend machst.

2. Ausbildungsjahr als Rechtsanwaltsfachangestellter:

Schon zu Beginn deines zweiten Ausbildungsjahres steht deine Zwischenprüfung an. Hast du diese bestanden, geht es in deinem Stundenplan weiter mit Wirtschaft und Personal. Du lernst, welche Einflüsse die Wirtschaft auf deine Arbeit haben kann. Außerdem wird dir erklärt, wie du Aufträge richtig bearbeitest. Schließlich liegt dein Schwerpunkt auf zivilrechtlichen Aufträgen – dabei geht es beispielsweise um Streitigkeiten unter Nachbarn oder um Scheidungen.

3. Ausbildungsjahr als Rechtsanwaltsfachangestellter:

Im dritten Lehrjahr ändert sich dein Fokus: Nun steht die Zwangsvollstreckung im Vordergrund. Hat sich also jemand Geld geliehen und dies bis zum festgelegten Zeitpunkt nicht zurückgezahlt, können Gegenstände von ihm beschlagnahmt werden. Hierbei überwachst du, dass die Zwangsvollstreckung nur mit gerichtlichem Beschluss unternommen wird. Auch prüfst du, ob dabei alles mit rechten Dingen zugeht. Schließlich dreht sich in der Berufsschule alles um Familie und Erbrecht, denn auch hier können Streitigkeiten entstehen. Am Ende des Jahres absolvierst du dann deine Abschlussprüfung!

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