Ausbildung als
Steuerfachangestellter


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Steuerfachangestellter?

Werde Steuerexperte und verwalte die Finanzen deiner Mandanten!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Steuerfachangestellter aus?

Lohnabrechnungen, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse – Privatleute und Firmen haben tagtäglich mit vielen Zahlen zu kämpfen. Deshalb wenden sie sich an einen Steuerberater. Als Steuerfachangestellter bist du dessen rechte Hand. Du arbeitest in einer Kanzlei und hilfst Mandanten, stets den Überblick zu behalten und möglichst viel Geld zu sparen!

Du übernimmst Verwaltungsaufgaben wie die Finanzbuchhaltung und Prüfung von Steuerbescheiden oder erstellst selbst Steuererklärungen. Außerdem berätst du die Mandanten in steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen. Wenn du von Haus aus ein Sparfuchs bist und du gerne mit Zahlen hantierst, ist diese Ausbildung für dich mehr als interessant!

Darin erlangst du umfassende Kenntnisse im Steuerwesen, Rechnungswesen und in der Betriebswirtschaft. Danach kennst du dich umfassend mit der Umsatzsteuer, Einkommenssteuer oder Gewerbesteuer aus. Du lernst außerdem, wie man richtig Buch führt und Bilanzen erstellt. Am Ende bist du ein echter Wirtschaftsexperte, kannst Mandaten kompetent beraten und findest für sie sämtliche Einsparmöglichkeiten. Ein netter Nebeneffekt: Auch die eigene Steuererklärung wirst du ab dann immer mühelos meistern!

Nach deiner Ausbildung wartet ein Einstiegsgehalt zwischen 1.300 und 2.000 Euro. Anschließend bieten sich dir viele Weiterbildungsmöglichkeiten: Als staatlich geprüfter Betriebswirt bekommst du bessere Einstellungschancen, mit einer Weiterbildung zum Steuerfachwirt winken eine größere Verantwortung und mehr Gehalt. Nach zehn Jahren Berufserfahrung kannst du schließlich selbst Steuerberater werden. Mit einem abgeschlossenen Studium der Wirtschaftswissenschaften ist das bereits nach zwei bis drei Jahren möglich.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Steuerfachangestellter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 750 – 800 Euro, 2. Jahr: 810 – 850 Euro, 3. Jahr: 860 – 900 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: im Büro in der Kanzlei des Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder Buchführers, im Rechnungswesen oder in der Buchführung eines Wirtschaftsunternehmens
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt oder Steuerfachwirt
    Studium der Wirtschaftswissenschaften
    Steuerberater mit eigener Kanzlei
  • Besonderheiten: vorwiegend im Büro tätig
    große Verantwortung bei der Verwaltung fremder Finanzen
    niedrige Arbeitslosenquote
Ausbildung  Steuerfachangestellter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Steuerfachangestellter?
Finde eine Ausbildung  Steuerfachangestellter

Du kannst Steuerfachangestellter werden, wenn du...

  • sehr gut rechnen und mit Zahlen umgehen kannst,
  • dich gerne mit Gesetzestexten befassen willst,
  • du verantwortungsvoll und sorgfältig arbeitest,
  • Menschen bei Finanzfragen weiterhelfen möchtest,
  • gerne am Schreibtisch arbeitest.

Die Ausbildung als Steuerfachangestellter kommt nicht infrage, wenn du...

  • bei Zahlen leicht den Überblick verlierst,
  • eher einen kreativen Beruf ausüben möchtest,
  • dir keinen Bürojob vorstellen kannst,
  • dich nicht für Steuern und Finanzen begeistern kannst.

1. Ausbildungsjahr als Steuerfachangestellter:

Am Beginn deiner Ausbildung lernst du zunächst die Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts und bekommst eine Einführung in die allgemeine Wirtschaftslehre sowie in das Rechnungswesen. Auch den Aufbau von Lohn- und Gehaltsabrechnungen lernst du kennen.

2. Ausbildungsjahr als Steuerfachangestellter:

Anschließend wirst du über Buchführungs-, Bilanzierungsvorschriften und -techniken unterrichtet. Du lernst zudem die Abgabenordnung kennen. Nach den ersten beiden Lehrjahren kennst du die wichtigsten Steuern und weißt, was sie bedeuten. Vor Abschluss des zweiten Lehrjahres machst du deine Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr als Steuerfachangestellter:

Im dritten Lehrjahr vertiefst du dein Wissen. Du erstellst Abschlüsse, kümmerst dich um Lohn- und Gehaltsrechnungen und erstellst Rechnungslegungen. Das sind Lageberichte, um deine Mandanten über deren wirtschaftliche Situation aufzuklären. Zudem lernst du verschiedene spezielle Steuerarten kennen und wirst das Bewertungsgesetz für Vermögensgegenstände in und auswendig kennen. Am Ende legst du schließlich deine Abschlussprüfung ab.

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