Ausbildung zum
Automatenfachmann


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst

Was macht man als Automatenfachmann?

Befülle und betreibe Automaten aller Art!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Automatenfachmann aus?

Ein kleiner Snack vor der langen Zugfahrt, ein kühles Getränk in der Mittagspause oder ein spannendes Glücksspiel in der Spielothek – Automaten sind in vielen Bereichen unseres Alltags vertreten. Damit der Automat funktioniert und uns mit Snacks oder Unterhaltung versorgt, bedarf es eines Fachmanns.

Zu einem solchen Profi für Automaten wirst du in der dreijährigen Ausbildung zur Automatenfachfrau/-mann. Ein Automat muss befüllt oder gereinigt werden, eine Kunde benötigt einen neuen Automaten: Hier bist du mit deinem Know-how zur Stelle. Du sorgst dafür, dass Automaten immer gut gefüllt und funktionstüchtig sind. Außerdem installierst du neue Automaten und erklärst dem Kunden die Anwendung. Fehler kannst du dank deines technischen Verständnisses schnell beheben.

Doch auch der kaufmännische Aspekt kommt nicht zu kurz. So lernst du, verschiedene Marketingmaßnahmen einzusetzen, um Kunden zu gewinnen. Auch bist du dafür zuständig, das Konsumverhalten auszuwerten und den Warenbedarf zu ermitteln. Wie du siehst, warten als Automatenfachfrau/-mann vielfältige Aufgaben auf dich!

Nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.500 bis 2.700 Euro rechnen. Dir steht außerdem die Möglichkeit offen, dich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden. So kannst du dich beispielsweise auf einen bestimmten Automatentyp spezialisieren. Mit entsprechender Voraussetzung ist zudem ein Maschinenbaustudium denkbar.

Wenn dir Ausbildungen im Bereich Elektronik gefallen, dann schau dir auch die Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice an.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Automatenfachmann

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 600 – 850 Euro, 2. Jahr: 650 – 900 Euro, 3. Jahr: 750 – 950 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: Unternehmen der Automatenwirtschaft (Aufstellungsunternehmen oder Fachgroßhändler für Waren-, Getränke- und Unterhaltungsautomaten), bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsbetriebe), direkt am Automaten, im Büro, bei Kunden
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst
  • Chancen: Spezialisierung auf einen Automatentyp
    Techniker, Fach oder Betriebswirt
    Maschinenbaustudium
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Mechatronik ebenfalls Teil der Ausbildung
Ausbildung  Automatenfachmann
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Automatenfachmann?
Finde eine Ausbildung  Automatenfachmann

Du kannst Automatenfachmann werden, wenn du...

  • dich schon immer für die Funktionsweise von Automaten interessiert hast,
  • technisch begabt bist,
  • einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag haben möchtest,
  • Spaß am Kundenkontakt hast.

Die Ausbildung zum Automatenfachmann kommt nicht infrage, wenn du...

  • geregelte Arbeitszeiten haben möchtest,
  • lieber an einem festen Arbeitsplatz im Büro sitzt,
  • schlechte Noten in Mathe und Physik hast,
  • körperlich nicht belastbar bist.

1. Ausbildungsjahr zum Automatenfachmann:

Zu Beginn der Ausbildung zur Automatenfachfrau/-mann lernst du bereits, wie der Automatenservice und die Warenbewirtschaftung funktionieren. Auch erfährst du, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Automatenwirtschaft geregelt sind. Du kannst schon bald betriebliche Zusammenhänge im Betrieb erkennen, Automaten selbst in Betrieb nehmen und Waren dafür bereitstellen. Dir wird außerdem gezeigt, wie du elektrotechnische Systeme prüfst.

2. Ausbildungsjahr zum Automatenfachmann:

Neben technischem steht auch kaufmännisches Wissen auf dem Lehrplan. Dazu gehören die Verkaufsförderung sowie die Abrechnung und Auswertung von Automatenstellplätzen. Die Kundenbetreuung zählt ebenfalls zu deinen Aufgaben. Zum Ende des zweiten Lehrjahres kannst du Automaten selbst einstellen und warten, ihre Sicherheitseinrichtungen prüfen und den optimalen Stellplatz finden. Das alles musst du dann im ersten Teil der Abschlussprüfung unter Beweis stellen.

3. Ausbildungsjahr zum Automatenfachmann:

Du vertiefst dein Wissen aus den beiden Vorjahren und lernst noch einiges dazu. So wirst du beispielsweise in das Marketing und die Personalwirtschaft eingeführt. Du lernst, Werbemaßnahmen selbst durchzuführen und dich um dein Personal zu kümmern. Darüber hinaus wird dir gezeigt, wie du Vertragsstörungen behebst. Am Ende des letzten Jahres steht schließlich der zweite der Teil der Abschlussprüfung an. Nun darfst du dich Automatenfachfrau/-mann nennen!

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