Ausbildung zum
Chirurgiemechaniker


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 3 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Schichtdienst

Was macht man als Chirurgiemechaniker?

Sei für die Herstellung von medizinischen Instrumenten verantwortlich!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Chirurgiemechaniker aus?

Werden in einem Krankenhaus neue Skalpelle, Scheren und Stethoskope benötigt, wird deine Arbeit als Chirurgiemechaniker gebraucht! Du weißt genau, welche Werkzeuge und Maschinen du benötigst, um die medizinischen Instrumente herzustellen. Du fertigst Skizzen an, setzt deinen Entwurf um und prüfst dein Produkt. So sorgst du dafür, dass die Ärzte mit den wichtigsten Geräten versorgt werden.

Hat es dich schon immer interessiert, wie medizinische Instrumente hergestellt werden? Bist du stets konzentriert bei der Arbeit? Bist du geschickt und kannst du ganz präzise arbeiten? Wenn du kein Problem damit hast, über mehrere Stunden ruhig zu sitzen, könnte die Ausbildung zum Chirurgiemechaniker wie geschaffen für dich sein!

Innerhalb von dreieinhalb Jahren lernst du alle Werkstoffe und Herstellungsverfahren kennen. Danach weißt du genau, wie du die einzelnen Instrumente zusammenbaust.

Ist deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, kannst du ein Einstiegsgehalt von 1.480 bis 1.800 Euro erwarten. Du willst deiner Karriere den letzten Schliff verpassen? Legst du die Meisterprüfung ab, kannst du dich selbstständig machen! Auch ein Studium, beispielsweise der Medizintechnik, ist möglich.

Falls du an Ausbildungsberufen im Handwerk interessiert bist, dann schau dir mal die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker an.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Chirurgiemechaniker

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 3 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 375 – 744 Euro, 2. Jahr: 415 – 785 Euro, 3. Jahr: 454 – 853 Euro, 4. Jahr: 493 – 905 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Handwerksbetrieben der Medizintechnik, in Herstellerbetrieben medizinischer Instrumente, in Werkstätten, Werkhallen
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Feinwerktechniker, zum Chirurgiemechanikermeister
    Studium der Medizintechnik
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Schutzkleidung ist Pflicht
    Arbeit bei Lärm
Ausbildung  Chirurgiemechaniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Chirurgiemechaniker?
Finde eine Ausbildung  Chirurgiemechaniker

Du kannst Chirurgiemechaniker werden, wenn du...

  • immer konzentriert an deine Arbeit gehst,
  • handwerklich geschickt bist,
  • mit ruhiger Hand arbeitest,
  • fasziniert von der Medizin bist.

Die Ausbildung zum Chirurgiemechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • oftmals unkonzentriert bist,
  • kein technisches Verständnis hast,
  • auch im Beruf deinem Bewegungsdrang nachgehen möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Chirurgiemechaniker:

Am Anfang deiner Ausbildung wirst du zuerst in die Grundlagen der Fertigungstechnik und der Prüftechnik eingeführt. Außerdem lernst du die Werkstofftechnik kennen. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du deinen Arbeitsablauf planst und vorbereitest. Du wirst außerdem deine Arbeitsergebnisse kontrollieren. Zusätzlich lernst du, technische Unterlagen zu lesen und zu benutzen. Auch darfst du schon drehen und fräsen.

2. Ausbildungsjahr zum Chirurgiemechaniker:

Die Berufsschule bringt dir im zweiten Jahr die Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik bei. Du lernst dazu, wie die technische Kommunikation funktioniert. Im Ausbildungsbetrieb erfährst du, wie du die verschiedenen Werkstoffe voneinander unterscheidest. Du darfst bereits von Hand Werkstücke bearbeiten durch Spanen. Darüber hinaus erlernst du das Härteprüfen und das Wärmebehandeln kennen. Bevor das zweite Jahr endet, steht deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Chirurgiemechaniker:

Im dritten Ausbildungsjahr beginnst du, deine Kenntnisse aus den ersten beiden Jahren zu erweitern. Darüber hinaus wird dir beigebracht, wie du richtig schweißt, lötest und klebst. Du darfst an verschiedenen Instrumenten und Geräten schon Flächen und Formen bearbeiten. Außerdem lernst du, wie du numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen programmierst.

4. Ausbildungsjahr zum Chirurgiemechaniker:

Auch das vierte Jahr deiner Ausbildung zum Chirurgiemechaniker dient dazu, dein Wissen aus den vorangegangenen Jahren zu vertiefen. Dabei lernst du unter anderem, Werkstücke durch das Spanen zu bearbeiten. Auch wird dir beigebracht, wie du die Instrumente und Geräte montierst und demontierst. Dabei wirst du sie zusätzlich prüfen und instand setzen. Nach den dreieinhalb Jahren legst du schließlich deine Abschlussprüfung ab.

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