Ausbildung zum
Fertigungsmechaniker


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Fertigungsmechaniker?

Setze Einzelteile zu etwas Großem zusammen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Fertigungsmechaniker

In einem Betrieb der industriellen Serienfertigung sorgst du dafür, dass aus verschiedenen Einzelteilen ein Ganzes entsteht. Das können je nach Betrieb Autos, Waschmaschinen oder sogar große Maschinen wie Flugzeuge sein. Du montierst also verschiedene Einzelteile zu größeren Bauteilen und Baugruppen, anschließend kontrollierst und prüfst du dein Ergebnis. Für diese Arbeiten setzt du verschiedene Werkzeuge und Messgeräte ein, deren Umgang du genau kennen musst. Neben der Montage und Kontrolle kümmerst du dich um die Verbesserung der Arbeitsabläufe. So gehst du sicher, dass alle Abläufe einwandfrei funktionieren und alle Qualitätsstandards eingehalten werden. Dazu gehört auch, dass du die Maschinen bedienen kannst. Denn nicht alle Bauteile können mit den Händen montieren werden. Wartung und Pflege der Maschinen gehört ebenfalls zu deinem Aufgabenbereich. Du bist ein richtiger Bastler und hast schon das ein oder andere Teil zusammengebaut? Wenn deinen Freunden etwas kaputtgeht, kommen sie zu dir, weil du es reparieren kannst? Genau dieses handwerkliche Geschick kannst du als Fertigungsmechaniker perfekt einsetzen. Hast du deine dreijährige Ausbildung beendet, winkt ein Einstiegsgehalt von 1.600 bis 2.200 Euro. Durch Weiterbildungen kannst du das erhöhen. Werde beispielsweise Industriemeister in der Fachrichtung Metall, mache den Technischen Fachwirt oder den Techniker. Hast du eine Hochschulzugangsberechtigung, kannst du beispielsweise Maschinenbau studieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Fertigungsmechaniker

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 909 – 929 Euro
2. Jahr: 964 – 980 Euro
3. Jahr: 1.020 – 1.051 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte In der industriellen Serienfertigung der Metall- oder Elektroindustrie; in Werkhallen, an den Maschinen
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Metall, Technischen Fachwirt, Techniker Fachrichtung Maschinentechnik oder Industriebetriebswirt;
- Studium Maschinenbau;
- Selbstständigkeit;
Besonderes - überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung;
Infos zur Ausbildung zum Fertigungsmechaniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker?
Finde eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker

Du kannst Fertigungsmechaniker werden, wenn du...

  • handwerklich geschickt bist,
  • fit in Mathe und Physik bist,
  • kein Problem damit hast, im Schichtdienst zu arbeiten.

Die Ausbildung zum Fertigungsmechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • einen ruhigen und sauberen Arbeitsplatz bevorzugst,
  • Angst davor hast, große Maschinen zu bedienen,
  • einen kreativen Beruf ausüben möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Fertigungsmechaniker:

Deine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker beginnt damit, dass du die Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu unterscheiden lernst. Dir wird gezeigt, wie du die Maschinen einrichtest und erste Bauteile herstellst. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du die Bauelemente mit Maschinen und handgeführten Werkzeugen herstellst. Zudem wird dir gezeigt, wie du die technischen Systeme instand hältst.

2. Ausbildungsjahr zum Fertigungsmechaniker:

In deinem zweiten Jahr erwarten dich weitere spannende Aufgaben: Neben Bauteilen kannst du nun auch Fügeverbindungen herstellen. Auch weißt du inzwischen, wie Bauteile und Baugruppen montiert und wieder abgebaut werden. Genau diese praktischen Aufgaben lernst du in der Berufsschule kennen. Dort wird dir außerdem beigebracht, wie du automatische Anlagen in Betrieb nimmst und überwachst. Den ersten Teil der Abschlussprüfung musst du am Ende des zweiten Jahres bestehen.

3. Ausbildungsjahr zum Fertigungsmechaniker:

Montieren, Anschließen und Prüfen von elektrischen Bauteilen lernst du in deinem letzten Jahr. Du musst außerdem die verschiedenen Montageabläufe überwachen und optimieren. Das lernst du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Hier wird dir zudem gezeigt, wie du die Funktionen von Baugruppen prüfst und einstellst. Wenn du nun zum Ende des Jahres die Abschlussprüfung bestehst, bist du Fertigungsmechaniker!

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