Ausbildung zum
Mechatroniker


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Mechatroniker?

Warte Maschinen für Fahrzeuge, die Medizin oder die Kommunikation!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Mechatroniker

Bei einem Zahnarzt in der Praxis ist das Röntgengerät ausgefallen. Als Mechatroniker machst du dich auf den Weg zu deinem Kunden, um das Gerät zu untersuchen. Hast du den Fehler gefunden, reparierst du so schnell wie möglich das System. Anschließend kann dein Kunde das Röntgengerät wieder benutzen.

Du hast deiner Familie und deinen Freunden schon geholfen, wenn die Waschmaschine ausgefallen ist? Du bastelst gern und bist fasziniert von technischen Systemen? Du kannst Dinge gut erklären und hervorragend im Team arbeiten? Die Ausbildung zum Mechatroniker könnte genau das Richtige für dich sein.

Um den Beruf zu erlernen, absolvierst du eine 3,5-jährige Ausbildung. Während dieser Zeit lernst du verschiedene technische und mechatronische Systeme kennen. Du erfährst, wie die Systeme hergestellt, repariert und gewartet werden.

Als Mechatroniker kannst du ein Einstiegsgehalt von 1.800 bis 2.100 Euro erwarten. Bildest du dich anschließend weiter, kannst du entweder deinen eigenen Betrieb eröffnen oder in die Führungsebene wechseln. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung steht allerdings auch dem Studium nichts mehr im Weg: Du kannst zum Beispiel Maschinenbau oder Mechanik studieren!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Mechatroniker

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 906 – 920 Euro
2. Jahr: 960 – 973 Euro
3. Jahr: 1.015 – 1.047 Euro
4. Jahr: 1.066 – 1.108 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in Werkhallen, in Werkstätten, direkt beim Kunden
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder zum geprüften IHKIndustriemeister, beides mit Fachrichtung Mechatronik
Studium
Besonderes viele Betriebe übernehmen die Auszubildenden
gutes Gehalt während der Ausbildung
Betriebe wie STILL orientieren sich an Tarifverträgen
Infos zur Ausbildung zum Mechatroniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Mechatroniker?
Finde eine Ausbildung zum Mechatroniker

Du kannst Mechatroniker werden, wenn du...

  • von Mathe und Technik begeistert bist,
  • gut in einem Team arbeiten kannst,
  • du sorgfältig und ordentlich arbeitest,
  • du gern Dinge reparierst.

Die Ausbildung zum Mechatroniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • Hilfe von anderen beim Reparieren brauchst,
  • Technik uninteressant findest,
  • nicht mit viel Geduld an einem Problem arbeiten kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Mechatroniker:

Im ersten Ausbildungsjahr lernst du zuerst, wie in deinem Betrieb gearbeitet und kommuniziert wird. Anschließend wird dir beigebracht, wie die Arbeitsabläufe geplant und die Arbeitsergebnisse überprüft werden. Außerdem erfährst du, wie mechanische Teilsysteme hergestellt werden. Du darfst schon elektrische Baugruppen installieren und Steuerungen aufbauen.

2. Ausbildungsjahr zum Mechatroniker:

Das zweite Jahr deiner Ausbildung zum Mechatroniker ist ähnlich aufgebaut wie das erste. Du lernst zum Beispiel, wie du mechatronische Systeme erstellst und programmierst. Auch darfst du Komponenten und Baugruppen zusammenbauen, sodass Maschinen und Systeme entstehen. Am Ende des Jahres legst du den ersten Teil deiner Abschlussprüfung ab. Du musst dabei schriftliche Aufgaben und eine praktische Aufgabe erfüllen. Außerdem steht ein Fachgespräch an.

3. Ausbildungsjahr zum Mechatroniker:

Im dritten Jahr lernst du, wie Montage und Demontage geplant werden. Du darfst mechatronische Systeme instand halten und diese schon an Kunden weitergeben. Auch lernst du alles zum Qualitätsmanagement. Schließlich erfährst du, wie Systeme aktiviert werden und wie du Fehler suchen kannst.

4. Ausbildungsjahr zum Mechatroniker:

Das vierte Lehrjahr beträgt sechs Monate, in denen du deine Kenntnisse aus den vergangenen Jahren noch verbesserst. Am Ende des vierten Ausbildungsjahres musst du den zweiten Teil deiner Abschlussprüfung absolvieren. Wieder führst du ein Fachgespräch. Außerdem musst du erneut eine praktische und ein paar schriftliche Aufgaben durchführen.

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