Ausbildung zum
Physiklaborant


Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 – 3 Jahre möglich Empf. Abschluss: Abitur / Allgemeine Hochschulreife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Physiklaborant?

Führe physikalische Versuche durch und trage zum technischen Fortschritt bei!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Physiklaborant

Magnetschwebebahnen, Flugzeuge oder Raumschiffe – sie alle beruhen auf komplexen Technologien. Damit solche Fortbewegungsmittel und andere technische Errungenschaften einwandfrei funktionieren, ist viel Forschungsarbeit notwendig, allen voran die von Physiklaboranten !

Bist du ein Ass in Physik und von Natur aus experimentierfreudig, um naturwissenschaftliche Fragen zu klären? Die Ausbildung zum Physiklaborant scheint ideal für dich! In diesem Beruf geht es nämlich darum, das Verhalten unterschiedlicher Materialien zu erforschen. Wie belastbar sind bestimmte Metalle. Bei welcher Temperatur schmelzen sie und wie viel Gewicht halten sie aus? Du assistierst Physikern und baust Versuchsanordnungen auf, führst Experimente durch und dokumentierst sie. So kannst du wichtige Beiträge zur Forschung leisten und am technischen Fortschritt der Menschheit teilhaben!

Natürlich wird dir nicht mit jedem Experiment ein Quantensprung gelingen. Manche Versuche sind womöglich fehlerhaft oder liefern keine Erkenntnisse. Du musst neben deinem technischen und fachlichen Know-how deshalb auch viel Geduld mitbringen. Bei Messungen und Versuchsanordnungen sind außerdem größte Sorgfalt und Konzentration gefragt.

Bist du bereit für die Ausbildung zum Physiklaborant ? Dann warten dreieinhalb spannende Lehrjahre auf dich! Anschließend kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.600 bis 2.300 Euro rechnen. Weiter geht es mit einer Fortbildung zum Techniker in der Fachrichtung Physiktechnik oder Werkstofftechnik. Ebenfalls kannst du dir überlegen, ein Studium der Physik, Werkstofftechnik oder des Maschinenbaus zu absolvieren.

Falls du gerne in der Wissenschaft arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Biologielaborant interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Physiklaborant

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 – 3 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 860 – 957 Euro
2. Jahr: 918 – 1.007 Euro
3. Jahr: 977 – 1.096 Euro
4. Jahr: 1.008 – 1.155 Euro
Empfohlener Schulabschluss Abitur / Allgemeine Hochschulreife
Ausbildungsorte Industrieunternehmen; Laboratorien
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Physiktechnik oder Werkstofftechnik;
- Studium der Physik, Werkstofftechnik oder des Maschinenbaus;
Besonderes - vergleichsweise hohes Ausbildungsgehalt;
- Umgang mit Röntgen- und Kernstrahlentechnik;
Infos zur Ausbildung zum Physiklaborant
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Physiklaborant?
Finde eine Ausbildung zum Physiklaborant

Du kannst Physiklaborant werden, wenn du...

  • Physik zu deinen absoluten Lieblingsfächern zählst,
  • einen großen Forschergeist besitzt,
  • sorgfältig und geduldig bist.

Die Ausbildung zum Physiklaborant kommt nicht infrage, wenn du...

  • dich bei naturwissenschaftlichen Fächern gelangweilt hast,
  • eher grobmotorisch unterwegs bist,
  • im Job viel mit Menschen zu tun haben willst.

1. Ausbildungsjahr zum Physiklaborant:

Zu Beginn deiner Ausbildung wirst du zunächst die Abläufe in deinem Betrieb kennenlernen. Dir wird gezeigt, wie du mit den Arbeitsgeräten richtig umgehst, wie du Arbeitsstoffe trennst und vereinigst und physikalische Größen richtig misst. In der Berufsschule stehen Mathe und berufsfeldbezogene Berechnungen auf dem Plan. Außerdem wirst du in die organische Chemie und Mechanik eingeführt.

2. Ausbildungsjahr zum Physiklaborant:

Das zweite Jahr dient dir dazu, erste mechanische und wärmetechnische Arbeiten durchzuführen. Zusätzlich erlernst du die richtige Dokumentation deiner Arbeit und Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Im Unterricht stehen Wärmelehre und Messtechnik  auf dem Plan. Bevor das zweite Jahr endet, steht deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Physiklaborant:

Im dritten und vierten Lehrjahr vertiefst du deine Kenntnisse weiter und wirst außerdem mit der Röntgen- und Kernstrahlenmesstechnik vertraut gemacht. Im Unterricht wirst du in der Wärmetechnik, Optik und in der Atom- und Kernphysik geschult.

4. Ausbildungsjahr zum Physiklaborant:

Mit Radioaktivität, Leittechnik und Wechselstromtechnik befasst du dich dann im letzten Lehrjahr. Danach kannst du dich mit deinem umfangreichen Wissen ohne Probleme an die Abschlussprüfung wagen!

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