Ausbildung als
Sozialassistent/in


Wie lange dauert die Ausbildung?

1 - 3 Jahre (Hauptschulabschluss: 3 Jahre; Mittlere Reife: 2 Jahre; Hochschulreife: 1 Jahr)

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Schichtdienst

Was macht man als Sozialassistent/in?

Ob jung oder alt, groß oder klein – hier hilfst du Menschen in ihrem Alltag, egal was ist!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Sozialassistent/in

1. Lehrjahr

in der Regel nicht vergütet

2. Lehrjahr

in der Regel nicht vergütet

3. Lehrjahr

in der Regel nicht vergütet

Wie sieht dein Alltag als Sozialassistent/in aus?

Hast du Lust, in deinem Beruf Mitmenschen zu helfen? Möchtest du andere, egal ob Kleinkinder, Erwachsene oder Senioren, die hilfsbedürftig sind, in ihrem Alltag unterstützen? Dann solltest du eine Ausbildung zur Sozialassistent machen. Im Alltag anderer Menschen bist du für den Haushalt, den Einkauf oder die Nahrungsaufnahme zuständig. Du unterstützt Menschen, die eine gewisse Pflege und Betreuung im Alltag benötigen. Der Beruf als Sozialassistentin ist ein harter Job. Du musst ein belastbarer Mensch sein, verantwortungsbewusst handeln und viel Geduld mitbringen – denn, egal in welchen Fällen, bist du der erste Ansprechpartner und musst dich um Sorgen, Ängst und Beschwerden kümmern.

Für den Beruf brauchst du aber nicht nur starke Nerven, sondern musst auch einen guten Überblick über die Gesundheits- und Krankheitslehre haben. Die Grundlagen und Vertiefungen in diesen Bereichen lernst du alle während deiner schulischen Ausbildung. 

Praktische Erfahrungen sammelst du während deiner Praktika in den verschiedenen Einrichtungen. Du erhältst einen guten Überblick in die Gesundheits- und Krankheitslehre. Ebenso die pädagogischen und psychologischen Grundlagen. Wie der Beruf selbst wird auch die Ausbildung sehr vielfältig sein, da du durch die Praxiseinheiten verschiedene Arbeitsbereiche kennenlernen kannst. Auch die unterschiedlichen Fächer, von Pflege, Hygienelehre und Hauswirtschaft bis hin zu Rechtskunde und Ernährungswissenschaften bereiten dich optimal auf deinen weiteren Berufsweg vor.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Pflege, Betreuung, Hygiene
Sozialwesen
Hauswirtschaft und Ernährungslehre
Gesundheits- und Krankheitslehre
Pädagogik/Psychologie
Rechtskunde

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Sozialassistent/in

  • Ausbildungsdauer: 1 - 3 Jahre (Hauptschulabschluss: 3 Jahre; Mittlere Reife: 2 Jahre; Hochschulreife: 1 Jahr)
  • Gehalt: 1. Jahr: in der Regel nicht vergütet, 2. Jahr: in der Regel nicht vergütet, 3. Jahr: in der Regel nicht vergütet,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: Berufsfachschule und Praxiseinheiten durch Praktika in Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: weitere Ausbildung, bspw. zum Erzieher oder Heilerziehungspfleger
    Weiterbildung: Fachwirt der Fachrichtung Alten- und Krankenpflege
    Studium: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit oder Sonderpädagogik
  • Besonderheiten: Dein Durchhaltevermögen zahlt sich aus, denn als Sozialassistent bist du eine große Lebenshilfe für deine Mitmenschen und ein Allroundtalent – ein wirklich abwechslungsreicher Job, der dir für die Zukunft tolle Weiterbildungsmöglichkeiten bietet.
Ausbildung  Sozialassistent/in
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Sozialassistent/in?
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Du kannst Sozialassistent/in werden, wenn du...

  • gerne mit Menschen zusammenarbeitest und ihnen im Leben helfen möchtest,
  • verantwortungsbewusst und fürsorglich arbeitest,
  • starke Nerven hast,
  • dich in die Lage anderer Leute hineinversetzen kannst,
  • über ein gutes Durchhaltevermögen verfügst,
  • psychisch sowie physisch belastbar bist.

Die Ausbildung als Sozialassistent/in kommt nicht infrage, wenn du...

  • ein ungeduldiger Mensch bist,
  • die Gefühle oder Probleme anderer Menschen nicht nachvollziehen kannst,
  • Hemmungen hast, eng mit Menschen zusammen zu arbeiten, 
  • wenn du lieber im Büro arbeitest,
  • nicht so gut und schnell Entscheidungen treffen kannst.

1. Ausbildungsjahr als Sozialassistent/in:

Die Ausbildungsinhalte sind eine Mischung aus Pflichtunterricht, Wahlpflichtunterricht, Ergänzungsunterricht und zusätzlich Praktika, in denen du direkt in die Betreuung einsteigst und das Arbeitsleben kennenlernst. Im ersten Lehrjahr fokussiert sich der Unterricht aber erstmal auf allgemeine und theoretische Fächer wie Ernährungslehre, Hauswirtschaft, Erziehungs- und Gesundheitslehre. Allerdings lernst du auch die Fachbereiche Datenverarbeitung, Kunst- und Musikerziehung sowie Fest- und Feiergestaltung kennen, um Grundlagen in den fachtheoretischen Bereichen zu erhalten, bevor es in die Praxis geht. Neben der Pflege und Assistenz hilfsbedürftiger Menschen gehören nämlich auch, je nachdem, wo es dich hinzieht, erzieherische Maßnahmen und organisatorische Grundlagen dazu.

2. Ausbildungsjahr als Sozialassistent/in:

Im zweiten Lehrjahr geht es mit den fachtheoretischen Fächern weiter, du vertiefst die Grundlagen, aber auch allgemeine Fächer wie Sport, Deutsch, Englisch und berufsethische Themen stehen auf dem Plan. Auch Mathe kommt als Ergänzungsfach dazu. Wenn du kein Mathe-Ass bist, ist das aber nicht schlimm. Hinzu kommt noch der Fokus auf den fachpraktischen Unterricht. Den hast du zwar auch schon im ersten Jahr, aber Fächer wie Haushalt, Ernährung, Pflege und Erziehung oder Sprecherziehung werden hier noch weiter vertieft. Schließlich sind das die Themen, die dir im beruflichen Alltag begegnen werden.

3. Ausbildungsjahr als Sozialassistent/in:

Neben den fachtheoretischen Grundlagen gehört natürlich die Praxis dazu. Während einer zweijährigen Ausbildung, kommen ungefähr 20 Wochen Praktika auf dich zu. In den Praxiswochen lernst du den Umgang mit deinen Patienten kennen. Du erfährst mehr über die verschiedene Einrichtungen wie die Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe oder den Pflegeberuf kennen.

Neben der unterschiedlichen Praktika werden aber weiterhin alle Fächer vertieft, vor allen Dingen zu Hygiene und Gesundheitslehre bekommst noch einmal viel Input. Allerdings lernst du weiterhin auch  viel über die berufsübergreifenden Fächer wie Darstellendes Spiel, Kunst oder Musik. Schließlich kann es sein, dass du im Jugendheim arbeiten wirst, wo ein bestimmtes Fachwissen und Kreativität von Vorteil sind.

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