Ausbildung zum
Baustoffprüfer


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Schichtdienst

Was macht man als Baustoffprüfer?

Schaffe die optimale Basis für jedes Bauwerk!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Baustoffprüfer

1. Lehrjahr

609 – 708 Euro

2. Lehrjahr

836 – 1.088 Euro

3. Lehrjahr

1.056 – 1.374 Euro

Wie sieht dein Alltag als Baustoffprüfer aus?

Ohne die vorherige Prüfung durch den Baustoffprüfer läuft auf der Baustelle nichts. Bevor ein Haus überhaupt gebaut werden kann, muss er zur Stelle sein. Dann werden Bodenproben entnommen und der Boden genau überprüft. Nur wenn dieser tragfähig genug ist, kann hier mit dem Hausbau gestartet werden.

Du hast dich schon in der Schule für naturwissenschaftliche Fächer interessiert? Du arbeitest organisiert und gehst immer sorgfältig vor? Suchst du außerdem nach einem Job mit abwechslungsreichen Aufgaben, ist die Ausbildung zum Baustoffprüfer ideal für dich!

Während der dreijährigen Lehre lernst du genau, wie eine Bodenprüfung funktioniert und wie du sie auswertest. Zu dir kommen Kunden aller Art, die ein Gebäude oder eine Straße errichten wollen. Wenn der Boden allen Anforderungen entspricht, geht es dann an die Auswahl des geeigneten Baumaterials. Hierbei bist du ebenfalls mit deinem Fachwissen zur Stelle. Ob Mörtel, Beton oder Asphalt – du weißt, wann welches Material zum Einsatz kommt.

Nach deiner Ausbildung bekommst du ein Einstiegsgehalt von 2.000 bis 2.300 Euro. Durch Weiterbildungen zum Techniker oder ein Studium kannst du deine Kompetenzen erweitern.

Wenn dich Ausbildungen mit dem Schwerpunkt Forschung interessieren, solltest du dir auch die Ausbildung zum Werkstoffprüfer ansehen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Baustoffprüfer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 609 – 708 Euro, 2. Jahr: 836 – 1.088 Euro, 3. Jahr: 1.056 – 1.374 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Unternehmen der Bauwirtschaft, in Überwachungs- und Forschungseinrichtungen, auf der Baustelle, im Labor, im Büro
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik
    Studium Bauingenieurwesen
  • Besonderheiten: abwechslungsreiche Ausbildung
    überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung
Ausbildung  Baustoffprüfer
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Baustoffprüfer?
Finde eine Ausbildung  Baustoffprüfer

Du kannst Baustoffprüfer werden, wenn du...

  • gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern hast,
  • einen abwechslungsreichen und vielseitigen Job mit anspruchsvollen Aufgaben suchst,
  • sorgfältig und organisiert bist.

Die Ausbildung zum Baustoffprüfer kommt nicht infrage, wenn du...

  • einen Job mit geregelten Arbeitszeiten möchtest,
  • lieber im Büro sitzen und dich bei der Arbeit nicht im Freien aufhalten möchtest,
  • Probleme mit physikalischem und logischem Denken hast.

1. Ausbildungsjahr zum Baustoffprüfer:

Im Mittelpunkt stehen zu Beginn der Ausbildung das Arbeiten im Team sowie das Planen, Steuern und Vorbereiten der täglichen Arbeitsabläufe. Du lernst, wie du technische Unterlagen lesen und anwenden kannst. Natürlich werden dir bereits im ersten Lehrjahr die verschiedenen Baustoffe, Bindemittel, Mischungen und Recyclingmaterialien gezeigt. Auch darfst du schon erste Bodenproben entnehmen. In der Berufsschule lernst du die physikalischen und chemischen Eigenschaften der einzelnen Baustoffe kennen.

2. Ausbildungsjahr zum Baustoffprüfer:

Nun darfst du schon im Labor arbeiten und selbst Messungen sowie Prüfungen vornehmen. Dabei helfen dir verschiedene Regelwerke, deren Umgang dir beigebracht wird. Du kannst schon bald Daten und Ergebnisse auswerten sowie aufbereiten und weißt, wie diese dokumentiert werden. Betriebswirtschaftliche Aspekte und der Kundenkontakt spielen außerdem eine wichtige Rolle. In der Berufsschule wird dir gezeigt, wie du Gesteine und Böden bestimmst und Betonrezepturen erstellst. Am Ende des zweiten Jahres erwartet dich die Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Baustoffprüfer:

Deine Kenntnisse werden vertieft. Das Kontrollieren und Bewerten deiner Arbeitsergebnisse gehört nun zu deinen Aufgaben. Du wählst einen Schwerpunkt (Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik, Asphalttechnik) und wirst in diesem genauer unterrichtet. In der Berufsschule stehen Asphaltrezepturen und das Prüfen verschiedener Betonarten auf dem Lehrplan. Anschließend musst du nur noch die Abschlussprüfung bestehen und darfst dich Baustoffprüfer nennen!

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