Ausbildung zum
Lacklaborant


Wie lange dauert die Ausbildung?

3,5 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Lacklaborant?

Stelle hochwertige Farben und Lacke her!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Lacklaborant

1. Lehrjahr

876 Euro

2. Lehrjahr

939 Euro

3. Lehrjahr

1.021 Euro

4. Lehrjahr

1.095 Euro

Wie sieht dein Alltag als Lacklaborant aus?

Autos und Handys benötigen Lacke, die nicht so schnell zerkratzen. Lacke für Computer müssen dagegen anderen Gefahrenquellen standhalten können. Als Lacklaborant weißt du genau, worauf es bei den unterschiedlichen Stoffen ankommt. Und nicht nur das: Du darfst forschen und experimentieren, damit du neue Lacke und Farben entwickeln kannst!

Hast du Spaß an Experimenten? Hast du in der Schule am liebsten den Chemie- und Physikunterricht besucht? Besitzt du technisches Verständnis und Verantwortungsbewusstsein? Kannst du dich außerdem über längere Zeit konzentrieren? In diesem Fall ist die Ausbildung zum Lacklaborant perfekt für dich!

In dreieinhalb Jahren lernst du in Berufsschule und Betrieb alles, was du für deinen späteren Beruf benötigst. Dir werden die einzelnen Arbeitsstoffe näher gebracht und erklärt, wie du richtig mit ihnen umgehst. Auch erfährst du, wie du Farben und Lacke herstellst.

Deine Ausbildung schließt du mit einer umfangreichen Abschlussprüfung ab. Danach winkt dir ein Einstiegsgehalt von 1.900 bis 2.500 Euro. Möchtest du anschließend gern studieren, kannst du zum Beispiel Chemieingenieur in der Fachrichtung Farbe und Lack werden. Du kannst dich jedoch auch zum Industriemeister weiterbilden und schließlich Führungsaufgaben übernehmen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Lacklaborant

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 876 Euro, 2. Jahr: 939 Euro, 3. Jahr: 1.021 Euro, 4. Jahr: 1.095 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Betrieben, die Lack herstellen oder verarbeiten, in Labors
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Lacktechniker, zum Chemotechniker, zum Industriemeister
    Studium zum Chemieingenieur
  • Besonderheiten: Schutzkleidung muss getragen werden
    Personen mit Allergien gegen Lösungsmittel sollten die Ausbildung nicht machen
Ausbildung  Lacklaborant
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Lacklaborant?
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Du kannst Lacklaborant werden, wenn du...

  • verantwortungsbewusst und selbstständig bist,
  • Spaß an praktischen Arbeiten hast,
  • gern forschst und experimentierst,
  • technisches Verständnis besitzt.

Die Ausbildung zum Lacklaborant kommt nicht infrage, wenn du...

  • zittrige Hände hast,
  • schon in der Schule keinen Spaß in Chemie oder Physik hattest,
  • ein beeinträchtigtes Farbsehvermögen hast,
  • dich nicht über längere Zeit konzentrieren kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Lacklaborant:

Am Anfang deiner Ausbildung zum Lacklaborant lernst du, richtig mit den Arbeitsstoffen umzugehen. Dir werden die physikalischen und chemischen Methoden beigebracht. Außerdem wirst du Rohstoffe sowie Beschichtungsstoffe analysieren. In der Berufsschule wird dir erklärt, wie du Stoffe vereinigst und Stoffsysteme trennst. Auch lernst du, die Struktur sowie Eigenschaften dieser Stoffe zu untersuchen.

2. Ausbildungsjahr zum Lacklaborant:

Im zweiten Ausbildungsjahr wird dir beigebracht, wie du Objekte und Untergründe beschichtest. Du lernst zusätzlich, Beschichtungsstoffe herzustellen. Dieses theoretische Wissen wendest du anschließend im Ausbildungsbetrieb an. Du lernst auch, wie du die Qualität der Stoffe überprüfst. Bevor das Jahr endet, legst du Teil 1 der Abschlussprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Lacklaborant:

Im dritten Lehrjahr vertiefst du die Kenntnisse aus den ersten beiden Jahren. Darüber hinaus wird dir beigebracht, wie du Beschichtungsstoffe formulierst. Dabei handelt es sich unter anderem um Beschichtungsstoffe für Holz und Holzwerkstoffe. Aber auch solche für metallische Untergründe lernst du kennen.

4. Ausbildungsjahr zum Lacklaborant:

Im letzten Jahr deiner Ausbildung erlernst du die Inhalte deiner ausgewählten Wahlqualifikationen. Zusätzlich lernst du die Beschichtungsstoffe für Kunststoffoberflächen sowie für mineralische Untergründe kennen. Auch wird dir beigebracht, wie du Pulverlacke formulierst. Anschließend steht der zweite Teil deiner Abschlussprüfung an.

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