Ausbildung als
Mikrotechnologe


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Mikrotechnologe?

Baue Mikrochips und damit die Herzstücke elektronischer Geräte!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild als Mikrotechnologe

Handys, Hörgeräte, Speicherkarten – elektronische Geräte werden für uns nicht nur immer wichtiger, sondern auch immer kleiner! Noch in den 1940er Jahren füllten Computer ganze Lagerhallen, heute passen sie in jede Hosentasche. Hinter dieser Entwicklung steckt keine Zauberei, sondern das Können von Mikrotechnologen!

Als Mikrotechnologe beschäftigst du dich im Arbeitsalltag mit kleinen Mikrochips – den winzigen Herzstücken von Smartphones und Co. Du baust sie entweder in die Geräte ein oder wirkst bei ihrer Entwicklung mit. Dafür kannst du dich im Laufe deiner Ausbildung zum Mikrotechnologe für einen von zwei möglichen Schwerpunkten entscheiden: Die Halbleitertechnik befasst sich mit der technischen Herstellung der Chips und ihrer Baugruppen. Innerhalb der Mikrosystemtechnik geht es um das Zusammenbauen der einzelnen Bestandteile.

In jedem Fall musst du eine gehörige Portion Feinmotorik und Fingerspitzengefühl mitbringen. Die Herstellung der Mikrochips erfolgt in kleinster Millimeterarbeit. Beim Löten verschiedener Kontakte muss schließlich jeder Handgriff sitzen. Außerdem hat Hygiene höchste Priorität. Damit die Chips frei von Staub- und Schmutzpartikeln bleiben, arbeitest du stets in Schutzkleidung.

Wenn du über einen langen Zeitraum geduldig und konzentriert arbeiten kannst, könnte die Ausbildung zum Mikrotechnologe genau der richtige Weg in dein Berufsleben sein. Sie dauert drei Jahre und lässt dich anschließend mit einem Einstiegsgehalt von 1.700 bis 2.300 Euro in den Job starten. Danach kannst du dich zum Technischen Fachwirt oder zum Industriemeister weiterbilden. Auch ein Studium der Mikrotechnik ist möglich. Nun winken Führungspositionen oder der Weg in die Selbstständigkeit, zum Beispiel als Montageleiter.

Falls du gerne in der Wissenschaft arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Mikrotechnologe

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 860 – 957 Euro
2. Jahr: 918 – 1.007 Euro
3. Jahr: 977 – 1.096 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte Forschungseinrichtungen oder Industriebetriebe im Bereich der Mikroelektronik und Mikrosysteme; Produktionshallen, Entwicklungs- und Instandsetzungswerkstätten, Labors
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, Meisterprüfung zum Industriemeister;
- Studium der Mikrotechnik;
- Selbstständigkeit;
Besonderes - Spezialisierung während der Ausbildung in den Schwerpunkten Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik;
- Berufsschulunterricht findet teilweise in länderübergreifenden Fachklassen statt;
Infos zur Ausbildung als Mikrotechnologe
Wieviel verdient man in der Ausbildung als Mikrotechnologe?
Finde eine Ausbildung als Mikrotechnologe

Du kannst Mikrotechnologe werden, wenn du...

  • fasziniert bist von elektronischen Geräten und der Technik dahinter,
  • handwerklich geschickt bist,
  • Physik und Chemie zu deinen stärksten Fächern zählst.
  • geduldig und sorgfältig arbeitest.

Die Ausbildung als Mikrotechnologe kommt nicht infrage, wenn du...

  • nichts für Technik übrig hast,
  • eher grobmotorisch veranlagt bist,
  • lieber im Büro arbeiten willst,
  • keine Schutzkleidung im Arbeitsalltag tragen möchtest.

1. Ausbildungsjahr als Mikrotechnologe:

In deinem ersten Ausbildungsjahr zum Mikrotechnologen wirst du zunächst lernen, technische Unterlagen anwenden zu können, deine Arbeit zu planen und richtig zu dokumentieren. Außerdem wird dir gezeigt, wie du die Hygienevorschriften einhältst. In der Berufsschule geht es parallel dazu um die Beurteilung chemischer Zusammenhänge und die Anwendung von Standardsoftware.

2. Ausbildungsjahr als Mikrotechnologe:

Im Zuge des zweiten Jahres wirst du dich auf einen der Schwerpunkte (Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik) spezialisieren. Anschließend wirst du dementsprechend mit Herstellungs- und Montageprozessen vertraut gemacht. In der Berufsschule lernst du, fototechnische Verfahren anzuwenden. Mitte des zweiten Jahres kommt es dann zur Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr als Mikrotechnologe:

Im dritten Jahr vertiefst du zunächst deine erlernten Kenntnisse. Im Unterricht geht es dann um die Fertigstellung mikrotechnischer Produkte, die Einhaltung von Qualitätsstandards und die Optimierung von technischen Anlagen. Am Ende legst du dann deine Abschlussprüfung ab.

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