Ausbildung zum
Ausbaufacharbeiter


Wie lange dauert die Ausbildung?

2 Jahre, Verkürzung auf 1 – 1,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Was macht man als Ausbaufacharbeiter?

Werde zum Alleskönner im Innenausbau!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Ausbaufacharbeiter

1. Lehrjahr

629 – 708 Euro

2. Lehrjahr

864 – 1.088 Euro

Wie sieht dein Alltag als Ausbaufacharbeiter aus?

Das Haus steht, doch wohnlich ist es noch lange nicht. Der Innenausbau fehlt nämlich noch. Und genau den übernehmen Ausbaufacharbeiter. Sie verlegen Fliesen, sorgen für die Wärme- sowie Kältedämmung und helfen beim Ausbau des Daches. Damit sind sie echte Multitalente auf der Baustelle!

Wenn du handwerklich geschickt bist und zudem gut mit Zahlen umgehen kannst, passt die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter perfekt zu dir. Zwei Jahre dauert die Lehre, die sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. In dieser Zeit wird dir beigebracht, wie du Baupläne liest, den Arbeitsablauf organisierst oder das passende Baumaterial bestellst. Die Qualitätssicherung und das Einhalten von Umweltschutzrichtlinien spielen bei der tagtäglichen Arbeit ebenfalls eine wichtige Rolle.

Das Besondere an der Ausbildung ist, dass du einen von sechs Schwerpunkten wählen kannst. Diese sind: Zimmerarbeiten, Stuckarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Isolierarbeiten und Trockenbauarbeiten. Je nach gewähltem Schwerpunkt arbeitest mit unterschiedlichen Baustoffen wie Holz, Dämmstoffen oder Fliesen.

Nach der Ausbildung kann dein Ausbildungsgehalt zwischen 1.500 und 2.400 Euro liegen. Das hängt davon ab, ob du in einem kleinen Betrieb arbeitest oder in einem größeren Unternehmen. Durch Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen wie Stuckateur kannst du dein Gehalt erhöhen. Den Meister oder Techniker kannst du ebenfalls in Angriff nehmen.

Wenn dich Ausbildungsberufe im Handwerk interessieren, solltest du dir auch die Ausbildung zum Bodenleger ansehen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre, Verkürzung auf 1 – 1,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 629 – 708 Euro, 2. Jahr: 864 – 1.088 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in handwerklichen und industriellen Betrieben, z.B. in Trockenbau-, Dachdecker- und Zimmereibetrieben, in Isolierbauunternehmen, Fachbetrieben für Fußbodentechnik und Stuckateurbetrieben, auf Baustellen und in Werkstätten
  • Arbeitszeiten:
  • Chancen: Weiterbildung im gewählten Schwerpunkt (z.B. Stuckateur)
    Meister oder Techniker
    Bauingenieurstudium
  • Besonderheiten: sechs verschiedene Schwerpunkte
    Wochenendarbeit möglich
Ausbildung  Ausbaufacharbeiter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Ausbaufacharbeiter?
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Du kannst Ausbaufacharbeiter werden, wenn du...

  • handwerklich geschickt bist,
  • gerne im Freien arbeitest,
  • kein Problem damit hast, dich schmutzig zu machen.

Die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter kommt nicht infrage, wenn du...

  • körperlich nicht belastbar bist,
  • lieber im Büro arbeiten möchtest,
  • Probleme beim räumlichen Denken hast.

1. Ausbildungsjahr zum Ausbaufacharbeiter:

Deine Ausbildung beginnt damit, dass du in den Betrieb eingeführt wirst. Dabei lernst du den Arbeitsplan und den Ablauf kennen. Dazu gehört natürlich, dass du lernst, wie Baustellen eingerichtet, gesichert und geräumt werden. Wichtig ist auch, dass du Bauzeichnungen sowie Skizzen lesen und selbst anfertigen kannst. Der tagtägliche Umgang mit verschiedenen Baustoffen wie Holz, Beton, Steinen und Dämmstoffen wird dir ebenfalls gezeigt. So weißt du bald schon, wie Wände verputzt und Fliesen verlegt werden. Zusätzlich lernst du, Estrich herzustellen. Am Ende des ersten Lehrjahres musst du eine Zwischenprüfung ablegen.

2. Ausbildungsjahr zum Ausbaufacharbeiter:

Du vertiefst im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter die Kenntnisse aus den Vorjahren. Zudem werden dir qualitätssichernde Maßnahmen gezeigt. In deinem gewählten Schwerpunkt werden deine Fähigkeiten weiter ausgebaut – im Betrieb und in der Berufsschule. So bestehst du zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres problemlos deine Gesellenprüfung!

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