Ausbildung zur
Bestattungsfachkraft


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst

Was macht man als Bestattungsfachkraft?

Hilf den Menschen, Abschied von ihren Liebsten zu nehmen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zur Bestattungsfachkraft

Geht ein Anruf zu einem Verstorbenen bei dir ein, sind dein Organisationstalent und deine Ruhe gefragt. Gemeinsam mit deinen Kollegen fährst du zum Wohnort des Verstorbenen und transportierst ihn zum Bestattungsinstitut. Dort säuberst du ihn und kleidest ihn ein. Anschließend führst du ein Gespräch mit den Angehörigen: Wie soll der Verstorbene bestattet werden? Wann und wo soll die Beerdigung stattfinden? Wer zahlt dafür?

In deinem Beruf als Bestattungsfachkraft musst du stets einen kühlen Kopf bewahren. Trotzdem musst du einfühlsam sein, um richtig mit den Hinterbliebenen umzugehen. Hast du keine Angst davor, dich täglich mit dem Tod zu beschäftigen? Bist du stets organisiert und bereitet dir das Planen Spaß? Bist du bereit, zu unterschiedlichen Zeiten zu arbeiten? Dann könnte die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft ideal für dich sein.

Hast du deine dreijährige Lehre abgeschlossen, kannst du Verstorbene richtig versorgen. Außerdem weißt du, wie du den richtigen Umgang mit den Angehörigen pflegst. Darüber hinaus kannst du Bestattungen organisieren und durchführen sowie alle Formalitäten abwickeln.

Nach deiner Ausbildung zur Bestattungsfachkraft steigst du mit einem Gehalt von 1.900 bis 2.200 Euro in den Beruf ein. Du kannst dich jedoch auch weiterbilden – beispielsweise zum Bestattungsfachwirt oder zum Bestattermeister.

Findest du die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft interessant? Dann solltest du dir auf jeden Fall die Ausbildung zum Gärtner ansehen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zur Bestattungsfachkraft

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 400 – 888 Euro
2. Jahr: 450 – 938 Euro
3. Jahr: 500 – 984 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in Bestattungsunternehmen, in Büroräumen, Krematorien, Verkaufsräumen, im Freien
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Bestattermeister oder Bestattungsfachwirt
Studium im Dienstleistungsmanagement
Selbstständigkeit
Besonderes flexible Arbeitszeiten
mehr Ausbildungsgehalt im öffentlichen Dienst
Infos zur Ausbildung zur Bestattungsfachkraft
Wieviel verdient man in der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft?
Finde eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft

Du kannst Bestattungsfachkraft werden, wenn du...

  • auch in emotionalen Situationen ruhig bleibst,
  • einfühlsam bist,
  • organisiert bist und gerne planst,
  • diskret und präzise arbeitest.

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft kommt nicht infrage, wenn du...

  • Berührungsängste mit dem Tod hast,
  • zu sensibel bist,
  • lieber zu geregelten Zeiten arbeiten möchtest.

1. Ausbildungsjahr zur Bestattungsfachkraft:

Zu Beginn deiner Ausbildung zur Bestattungsfachkraft lernst du, dich in deinem Lehrbetrieb zu orientieren. Dir wird beigebracht, wie du die Arbeitsabläufe in deinem Unternehmen dokumentierst. Du erfährst auch, wie du die richtigen Materialien für deine Arbeit vorbereitest. Im Betrieb lernst du außerdem die verschiedenen Gebräuche und Riten kennen – eventuell darfst du diese unter Aufsicht schon selbst durchführen.

2. Ausbildungsjahr zur Bestattungsfachkraft:

Im zweiten Lehrjahr wird dein Wissen aus dem ersten Jahr erweitert. Du lernst alle rechtlichen Vorschriften sowie Normen in deinem Betrieb kennen. Zudem wirst du Hilfs- und Werkstoffe verarbeiten, damit du verschiedene Tätigkeiten durchführen kannst. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du Friedhöfe verwaltest. Auch lernst du, Bestattungen sowie Trauerfreiern zu planen und auszurichten. Am Ende des Jahres legst du eine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zur Bestattungsfachkraft:

Im dritten Jahr deiner Ausbildung zur Bestattungsfachkraft lernst du in der Berufsschule, die Verstorbenen richtig zu transportieren. Außerdem erfährst du, wie du die Angehörigen optimal betreust. Darüber hinaus wird dir beigebracht, wie du dich um dein Personal kümmerst. Im Ausbildungsbetrieb vertiefst du deine Kenntnisse aus den vorangegangenen Jahren. Du wirst Bestattungsaufträge betreuen und die Bestattungen vorbereiten. Auch führst du gemeinsam mit deinem Team Trauerfeiern und Beisetzungen durch. Deine Gesellenprüfung erfolgt am Ende des Jahres.

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