Ausbildung zum
Bürsten- und Pinselmacher


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Bürsten- und Pinselmacher?

Fertige Bürsten und Pinsel für jeden Lebensbereich an!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Bürsten- und Pinselmacher

Haarbürsten, Make-Up-Pinsel, Handfeger, Rasierpinsel: Es gibt rund 1.000 verschiedene Arten von Pinseln und Bürsten. Als Bürsten- und Pinselmacher stellst du all diese Produkte her! Meist arbeitest du dabei nach Kundenwunsch. Mit Fingerspitzengefühl und viel Geduld stutzt du die richtigen Fasern auf die benötigte Länge und bündelst sie.

Du hast dich schon immer gern handwerklich betätigt? Du arbeitest immer sorgfältig und kannst auch mehrere Stunden an einem Projekt sitzen? Interessierst du dich außerdem für die Herstellung von alltäglichen Produkten, ist die Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher perfekt für dich!

Während deiner dreijährigen Ausbildung entscheidest du dich für eine von zwei Fachrichtungen: In der Bürstenherstellung kümmerst du dich um das Anfertigen von Bürsten und Besen. Dagegen bist du in der Pinselherstellung für die Produktion von allerlei Pinseln zuständig.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du meist mit einem Verdienst von 1.800 bis 2.000 Euro in den ersten Job einsteigen. Du möchtest die Karriereleiter hinaufsteigen? Dann bilde dich weiter zum Betriebswirt des Handwerks oder mache die Meisterprüfung. So hast du größere Chancen, eine Führungsposition zu erreichen! Du kannst dich jedoch auch spezialisieren und zum Beispiel Feinhaarzurichter werden.

Wenn du diese Ausbildung spannend findest, dann sieh dir auch die Ausbildung zum Segelmacher an.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Pinselherstellung;
- Bürstenherstellung;

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 460 Euro
2. Jahr: 520 Euro
3. Jahr: 600 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Bürstenfabriken, in Pinselmacherbetrieben; in Produktionshallen, in Werkstätten, in Lagerräumen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Spezialisierung Feinhaarzurichter;
- Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks, zum Meister;
Besonderes - Spezialisierung auf eine von zwei Fachrichtungen;
- Ausbildung wird nicht überall angeboten;
Infos zur Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher?
Finde eine Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher

Du kannst Bürsten- und Pinselmacher werden, wenn du...

  • Fingerspitzengefühl hast,
  • geduldig und sorgfältig arbeiten kannst,
  • dich gern handwerklich betätigst,
  • schon in der Schule an Werken interessiert warst.

Die Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher kommt nicht infrage, wenn du...

  • Allergien gegen Tierhaare hast,
  • ungeduldig bist,
  • Handwerksarbeiten lieber anderen überlässt.

1. Ausbildungsjahr zum Bürsten- und Pinselmacher:

In den ersten beiden Jahren deiner Ausbildung zum Bürsten- und Pinselmacher dreht sich alles um deine Grundausbildung. Zu Beginn werden dir alle Grundlagen der Mathematik und der Naturwissenschaften beigebracht. Du lernst auch, wie du technische Zeichnungen anfertigst. Im Ausbildungsbetrieb steht das Verarbeiten von Holz, Kunststoff und Metallen auf dem Plan. Auch erfährst du, wie du die Bestückungsmaterialien verarbeitest.

2. Ausbildungsjahr zum Bürsten- und Pinselmacher:

Im zweiten Lehrjahr wird dein Know-how aus dem ersten Jahr erweitert. Im Betrieb darfst du schon einfache Pinsel und Bürsten herstellen. Auch wird dir beigebracht, wie du deine Handwerkzeuge instand hältst. Zusätzlich lernst du, die Arbeitsabläufe zu überwachen und die Ergebnisse zu kontrollieren. In der Berufsschule stellst du Halbfabrikate aus Kunststoff und Holz her. Bevor das zweite Jahr endet, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Bürsten- und Pinselmacher:

Das dritte Ausbildungsjahr dient dem Erlernen deiner Fachrichtung. Im Bereich der Pinselherstellung wird dir beigebracht, wie du Qualitätspinsel anfertigst. In der Bürstenherstellung dreht sich dagegen alles um die Produktion von Bürsten. In beiden Fachrichtungen wirst du allerdings erfahren, wie die Maschinen und Anlagen bedient werden. Du lernst die Eigenschaften des Bestückungs- und Rohmaterials kennen. Dabei wird dir auch beigebracht, wie du die Qualität der Produkte richtig überprüfst. Deine Lehre endet mit einer Abschlussprüfung – dann bist du ausgebildeter Bürsten- und Pinselmacher!

Du findest den Ausbildungsberuf Bürsten- und Pinselmacher spannend? Das glauben wir dir! Lad dir unsere kostenlose TalentHero App im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Bürsten- und Pinselmacher in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien:

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