Ausbildung zum
Dachdecker


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Dachdecker?

Biete deinen Kunden Schutz vor Kälte und ein Dach über dem Kopf!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Dachdecker

1. Lehrjahr

600 Euro

2. Lehrjahr

750 Euro

3. Lehrjahr

1.000 Euro

Wie sieht dein Alltag als Dachdecker aus?

Möchte ein Kunde eine Solaranlage auf seinem Dach montieren, ist dein Talent als Dachdecker gefragt! Du findest die passende Stelle für die Anlage und bringst sie sicher an. Anschließend ruft ein weiterer Kunde an: Es tropft durch die Decke. Du fährst zu deinem Kunden, suchst nach dem Fehler im Dach und reparierst es.

Der Beruf des Dachdeckers ist vielseitig! Du reparierst Dächer, bepflanzt sie, baust Flachdächer und kümmerst dich sogar um Außenwände. Dafür benötigst du allerdings handwerkliches Geschick. Außerdem musst du schwindelfrei sein und kräftig mit anpacken können. Arbeitest du gern an der frischen Luft und können deine Kollegen sich auf dich verlassen? Dann ist die Ausbildung zum Dachdecker ideal für dich!

Drei Jahre lang wirst du in diesem Beruf ausgebildet. Am Anfang deiner Ausbildung legst du zusammen mit deinem Arbeitgeber einen Schwerpunkt fest. Im 3. Lehrjahr wird dieser dann vertieft. Zwischen diesen Schwerpunkten kannst du auswählen: Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik. Schon während der Lehrjahre erhältst du ein Ausbildungsgehalt. Nach erfolgreichem Abschluss kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.900 bis 2.000 Euro rechnen. Möchtest du die Karriereleiter weiter hinaufklettern, kannst du dich weiterbilden lassen. Werde beispielsweise Dachdeckermeister oder lasse dich zum Kolonnenführer fortbilden! Mit einem Studium kannst du noch mehr lernen und deine Chancen auf eine Führungsposition verbessern.

Interessierst du dich für Ausbildungsberufe im Handwerk? Dann könnte dir auch die Ausbildung zum Maurer gefallen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Dachdecker

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 600 Euro, 2. Jahr: 750 Euro, 3. Jahr: 1.000 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Dachdeckerbetrieben in den Werkstätten, auf Baustellen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker mit Fachrichtung Bautechnik, zum Kolonnenführer, zum Dachdeckermeister
    Studium wie Bauingenieurswesen
  • Besonderheiten: Ausbildungsgehalt nach Tarifvertrag geregelt
    häufig arbeiten im Freien
    über 15.000 Dachdeckerbetriebe in ganz Deutschland
Ausbildung  Dachdecker
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Dachdecker?
Finde eine Ausbildung  Dachdecker

Du kannst Dachdecker werden, wenn du...

  • kein Problem mit Höhen hast,
  • gern an der frischen Luft arbeitest,
  • praktisches Arbeiten magst,
  • handwerklich geschickt bist,
  • keine Lust auf einen Bürojob hast.

Die Ausbildung zum Dachdecker kommt nicht infrage, wenn du...

  • körperlich nicht belastbar bist,
  • Höhenangst hast,
  • kein Verständnis für praktisches Arbeiten hast,
  • dich körperlich nicht betätigen willst.

1. Ausbildungsjahr zum Dachdecker:

Im ersten Ausbildungsjahr lernst du, wie du deine Arbeit planst und wie der Tag in deinem Ausbildungsbetrieb abläuft. Du darfst schon Baustellen vorbereiten und sichern. Außerdem wird dir gezeigt, wie du ein geneigtes Dach deckst. Du lernst alle Bauhilfsstoffe kennen und erfährst, welche für deine Arbeiten geeignet sind. Darüber hinaus wird dir beigebracht, wie du Skizzen anfertigst und Pläne richtig liest.

2. Ausbildungsjahr zum Dachdecker:

Das zweite Jahr deiner Ausbildung zum Dachdecker verläuft ähnlich wie dein erstes. Du lernst zum Beispiel, Mauerwerk und Putz herzustellen. Anschließend darfst du eine einschalige Wand mauern. Auch wird dir erklärt, wie du Holz und Stahl richtig verarbeitest. Du lernst außerdem, verschiedene Dächer mit unterschiedlichen Baustoffen zu decken. Vor Ende dieses Lehrjahres musst du schließlich eine Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Dachdecker:

Im dritten Lehrjahr vertiefst du deine Kenntnisse im Dachdecken. Du lernst, Abdichtungen herzustellen und damit Wände und Dächer abzudichten. Außerdem darfst du Außenwände bekleiden und Dächer mit Metallen, Dachsteinen, Dachziegeln und anderen Materialien decken. Obendrein wird dir erklärt, wie du Blitzschutzanlagen einrichtest und diese am Gebäude anbringst. Hast du gelernt, Dächer zu warten und zu reparieren, schließt du deine Ausbildung mit einer Gesellenprüfung ab!

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