Ausbildung zum
Feinoptiker


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Feinoptiker?

Mache die kleinsten Dinge sichtbar!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Feinoptiker

Optische Geräte wie Kameras, Ferngläser, Fernrohre oder Mikroskope ermöglichen uns eine andere Sicht auf die Dinge. Damit das überhaupt möglich ist, bedarf es der sorgfältigen Arbeit eines Feinoptikers. Er bringt Linsen für verschiedene optische Geräte so in Form, dass sie unser Auge unterstützen.

Handwerkliches Geschick solltest du also auf jeden Fall mitbringen, wenn du Feinoptiker werden möchtest. Denn nur so kannst du die Glasrohlinge an den Maschinen zurechtschneiden, schleifen und polieren. Da manche Linsen nur wenige Millimeter groß sind, musst du absolute Fingerfertigkeit beweisen. Neben Glas wirst du auch mit Metall zu tun haben. Feilen, Bohren und Fräsen sind hier Arbeitsschritte, die du lernen wirst. Die optischen Bauteile musst du später zu größeren Baugruppen zusammenzustellen.

Die meisten Linsen, Prismen und Objektive werden mit speziellen Maschinen produziert. Deshalb wirst du in deiner Ausbildung lernen, wie du diese einstellst, bedienst und wartest. Da du dich bei der Produktion an genaue Maße halten musst und es hier um Millimeter oder gar Mikrometer geht, solltest du gute Mathekenntnisse mitbringen.

Je nach Branche liegt dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Durch Weiterbildungen kannst du deine Fähigkeiten erweitern und Führungspositionen anstreben. Werde beispielsweise Meister, Techniker im Bereich Glastechnik oder studiere Mikrotechnik.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Feinoptiker

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 860 – 957 Euro
2. Jahr: 918 – 1.007 Euro
3. Jahr: 977 – 1.096 Euro
4. Jahr: 1.008 – 1.155 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in der Herstellung von optischen, fotografischen oder feinmechanischen Erzeugnissen, im Einzelhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, in Werkhallen, an Maschinen
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Meister, Techniker im Bereich Glastechnik, Fachkaufmann im Bereich Handwerkswirtschaft
Studium Photonik, Mikrotechnik oder Physikingenieurswesen
Besonderes Ausbildungsgehalt im Handwerk deutlich geringer als in der Industrie
Schutzkleidung erforderlich
Infos zur Ausbildung zum Feinoptiker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Feinoptiker?
Finde eine Ausbildung zum Feinoptiker

Du kannst Feinoptiker werden, wenn du...

  • präzise und konzentriert arbeiten kannst,
  • gute Noten in Physik hast
  • technisch interessiert bist,
  • mit Maschinen arbeiten willst.

Die Ausbildung zum Feinoptiker kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell ungeduldig wirst und keine ruhige Hand hast,
  • in der Schule keinen Spaß an Mathe und Physik hast,
  • lieber im Büro arbeiten möchtest,
  • keine Schutzkleidung tragen willst.

1. Ausbildungsjahr zum Feinoptiker:

Am Anfang deiner Ausbildung lernst du alle Arbeitsabläufe sowie die Kommunikation im Betrieb kennen. Du stellst Werkzeuge sowie Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe für deinen Ausbilder bereit. Zusätzlich hilfst du ihm beim Warten und Pflegen der Betriebsmittel. In der Berufsschule erwartet dich die Theorie: Hier wird dir gezeigt, wie du optische Bauelemente fertigst und prüfst. Du wirst außerdem deine erste Lupenfassung herstellen.

2. Ausbildungsjahr zum Feinoptiker:

Grundlagen der Metallbearbeitung werden dir im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum Feinoptiker beigebracht. Du darfst im Betrieb plan- und rundoptische Bauelemente herstellen. Du wirst in die Bedienung der Maschinen eingeführt und musst den Ablauf der Produktion überwachen. Alles, was du in der Praxis umsetzt, wirst du im Unterricht der Berufsschule lernen. Noch vor dem Ende des Ausbildungsjahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Feinoptiker:

Oberflächenveredelung und Montieren von Bauteilen zu ganzen Baugruppen wirst du nun lernen. Dazu werden deine Kenntnisse aus den Vorjahren vertieft. Abwechslungsreiche Aufgaben wie das Fügen eines optischen Systems oder das rechnergestützte Fertigen einer Spannzange erwarten dich in der Berufsschule.

4. Ausbildungsjahr zum Feinoptiker:

Nachdem du nun dein Wissen aus den Vorjahren vertieft hast und außerdem verschiedene Bauteile wie Tellerwürfel oder Sonderoptiken fertigen kannst, steht nun die Abschlussprüfung zum Feinoptiker an!

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