Ausbildung zum
Feinpolierer


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Feinpolierer?

Sorge für den letzten Schliff!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Feinpolierer

1. Lehrjahr

948 Euro

2. Lehrjahr

1.007 Euro

3. Lehrjahr

1.096 Euro

Wie sieht dein Alltag als Feinpolierer aus?

Glänzender und funkelnder Schmuck übt eine große Faszination auf dich aus. Edle Schmuckstücke glänzen aber nur in allen Farben, weil sie zuvor von einem Feinpolierer sorgfältig bearbeitet wurden. Dieser sorgt bei Schmuck, aber auch bei technischen Präzisionsgeräten für eine makellose und glatte Oberfläche.

Wenn dir präzises Arbeiten im Blut liegt und du eine ruhige Hand hast, könnte Feinpolierer genau der richtige Beruf für dich sein. In deiner dreijährigen Ausbildung lernst du verschiedene Poliermittel kennen und diese richtig einzusetzen. Damit Gold- und Silberwaren glänzen, musst du Schritt für Schritt vorgehen – vom Groben zum Feinen. Jedes noch so kleine Körnchen kann Kratzer auf der Oberfläche verursachen, deshalb musst du deinen Arbeitsplatz nach jedem Schritt gründlich reinigen. Hier ist große Sorgfalt gefragt! Zum Schluss muss das Werkstück mit Schwabbelscheiben feinpoliert werden! Jetzt strahlt die Oberfläche in vollem Glanz.

Deinen Job kannst du in einem Juweliergeschäft oder in der feinoptischen oder feinmechanischen Industrie ausführen. In der Industrie sorgst du für glatte Oberflächen bei technischen Präzisionsgeräten, beim Juwelier bringst du Gold- und Silberschmuck zum Strahlen.

Dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei rund 2.500 Euro, kann im Handwerk allerdings geringer ausfallen. Es gibt verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa zum Techniker in der Fachrichtung Maschinentechnik oder Werkstofftechnik, zum Technischen Fachwirt oder zum Industriebetriebswirt. Ein Studium der Werkstofftechnik ist ebenfalls möglich.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Feinpolierer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 948 Euro, 2. Jahr: 1.007 Euro, 3. Jahr: 1.096 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Polierereien, Betrieben der Schmuckherstellung, in der feinoptischen und feinmechanischen Industrie, bei Herstellern von Schneidwaren oder Besteck, in der Produktion elektronischer Bauelemente, im Schmuckeinzelhandel, in Werkstätten, an den Maschinen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker (Fachrichtung Maschinentechnik oder Werkstofftechnik), Technischer Fachwirt, IndustrieBetriebswirt
    Studium Materialwissenschaften oder Werkstofftechnik
  • Besonderheiten: Ausbildungsvergütung im Handwerk deutlich geringer
Ausbildung  Feinpolierer
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Feinpolierer?
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Du kannst Feinpolierer werden, wenn du...

  • fingerfertig und technisch begabt bist,
  • konzentriert und sorgfältig arbeiten kannst,
  • gute Noten in Mathe, Physik und Werken hast.

Die Ausbildung zum Feinpolierer kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell die Geduld verlierst,
  • dich nicht gut auf eine Sache konzentrieren kannst,
  • bei der Arbeit keine Schutzkleidung tragen möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Feinpolierer:

In deinem ersten Lehrjahr wirst du in den Betrieb eingeführt und lernst die verschiedenen Arbeitsschritte kennen. Dazu gehört beispielsweise das Beizen von Metallen, das Schleifen mit Schiefer und anderen Handschleifmitteln oder das Polieren mit der Schleifbürste. In der Berufsschule hast du allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde. Dazu kommen berufsbezogenen Fächer wie Werkstoffkunde.

2. Ausbildungsjahr zum Feinpolierer:

Nun kennst du schon die verschiedenen Arten des Polierens und Aufputzens. Dir wird im Betrieb außerdem beigebracht, wie du deine Werkstücke mit Schutzlack abdeckst und wie du mit den Schwabbelschleifern umgehst. Ebenso steht der Umgang mit Mattbürsten, Mattsandeln und Mattschleifern auf dem Programm. Noch vor dem Ende des zweiten Jahres musst du eine Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Feinpolierer:

Jetzt bist du fast schon Feinpolierer! Nachdem du im Betrieb das Pflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte gelernt hast, kannst du nun den Stoff der vorangegangenen Jahre wiederholen. So bestehst du die Abschlussprüfung zum Ende des dritten Lehrjahres ohne große Schwierigkeiten.

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