Ausbildung zum
Forstwirt


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Forstwirt?

Schütze und pflege den Wald!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Forstwirt aus?

Der Wald gilt als unser wichtigster natürlicher Lebensraum, der unser gesamtes Ökosystem stützt. Deine Aufgabe ist es, diesen Lebensraum zu schützen, zu pflegen und zu erhalten. Dein Arbeitsplatz ist also der Wald – du wirst in deinem Arbeitsalltag sehr viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Dazu erwartet dich körperlich anstrengende Arbeit, bei der du deine Fitness unter Beweis stellen musst!

Du verbringst deine Freizeit am liebsten in der Natur und interessierst dich für alles, was dort wächst und kriecht? Du möchtest diese Leidenschaft am liebsten auch in deinem späteren Beruf ausleben? Dann solltest du dir den Beruf des Forstwirts einmal genauer anschauen!

Du wirst während der dreijährigen Ausbildung zum Forstwirt vielfältige Aufgaben erfüllen. So musst du zum einen Bäume fällen, zum anderen für den Erhalt des Waldes sorgen. Dafür setzt du Pflanzen, unternimmst Maßnahmen gegen Schädlinge und pflegst die Waldränder. Und natürlich sorgst du für einen der wichtigsten Rohstoffe: Holz! Neben der praktischen Arbeit im Betrieb wird dir in der Berufsschule die Theorie vermittelt. Du lernst beispielsweise, wie du Baumarten bestimmst und wie das Ökosystem Wald funktioniert.

Hast du die Ausbildung abgeschlossen, kannst du zwischen 1.500 und 2.000 Euro verdienen. Oder du bildest dich zum Forsttechniker oder Forstwirtschaftsmeister weiter und erhöhst dein Gehalt. Auch kannst du ein Studium der Forstwirtschaft anhängen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Forstwirt

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 599 – 788 Euro, 2. Jahr: 646 – 838 Euro, 3. Jahr: 705 – 887 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Forstbetrieben, bei forstwirtschaftlichen Dienstleistern oder Forstämtern und –verwaltungen des Bundes, der Länder und Gemeinden, in Landschaftsbau- und Baumpflegebetrieben, im Wald
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Forsttechniker, Forstwirtschaftsmeister
    Studium Forstwirtschaft
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: körperlich anstrengend
    Umgang mit gefährlichen Maschinen wie Kettensägen
Ausbildung  Forstwirt
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Forstwirt?
Finde eine Ausbildung  Forstwirt

Du kannst Forstwirt werden, wenn du...

  • dich am liebsten im Freien aufhältst,
  • körperlich belastbar bist,
  • keine Angst vor Maschinen wie Kettensägen hast.

Die Ausbildung zum Forstwirt kommt nicht infrage, wenn du...

  • eine Pollenallergie hast,
  • dich bei der Arbeit lieber in geschlossenen Räumen aufhältst,
  • dich absolut nicht für Natur begeistern kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Forstwirt:

Deine Ausbildung beginnt damit, dass du deinen Ausbildungsbetrieb und alle betrieblichen Zusammenhänge kennenlernst. Dazu gehören vor allem Organisation und Abläufe der Arbeit sowie die wirtschaftlichen Zusammenhänge. Dir werden die wichtigsten Aspekte der Waldbewirtschaftung und Forstproduktion erklärt. Zudem erfährst du alles rund um den Naturschutz und die Landschaftspflege. In der Berufsschule lernst du, wie Waldstandorte vorbereitet und gepflegt werden. Auch wird dir beigebracht, wie Waldbestände begründet und verjüngt werden. Umwelt- und Naturschutz stehen ebenso auf dem Lehrplan wie das Vermessen und Sortieren von Rohholz.

2. Ausbildungsjahr zum Forstwirt:

Du vertiefst nicht nur deine Kenntnisse aus dem Vorjahr, du lernst auch das Ästen von Waldbäumen und das Schützen von Waldbeständen. Zusätzlich wird die gezeigt, wie du das Holz bringst und lagerst. Bevor das zweite Ausbildungsjahr zum Forstwirt zu Ende geht, musst du einen Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Forstwirt:

In deinem letzten Jahr wiederholst und vertiefst du dein Wissen aus den beiden Jahren davor. Du lernst, wie du Waldbäume erntest und wie du Forsterzeugnisse verwendest. Am Ende des Jahres musst du noch die Abschlussprüfung bestehen – jetzt darfst du dich Forstwirt nennen!

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