Ausbildung zum
Holzmechaniker


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Holzmechaniker?

Stelle verschiedene Produkte aus Holz her!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Holzmechaniker

Der Kleiderschrank in deinem Zimmer, die Treppen im Haus deiner Eltern oder die Bänke in der Schule – all diese Gegenstände sind aus dem wertvollen Rohstoff Holz gefertigt. Verarbeitet wird das Holz von einem Holzmechaniker. Wenn du handwerklich begabt bist und dich für Holz interessierst, solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen!

Wie du das Holz am besten verarbeitest, lernst du in deiner dreijährigen Ausbildung zum Holzmechaniker. Dabei kannst du dir eine von zwei Fachrichtungen aussuchen: Möbelbau und Innenausbau oder Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen. In beiden Fachrichtungen ist es natürlich wichtig, dass du dich mit den verschiedenen Holzarten auskennst, du die unterschiedlichen Werkzeuge kennst und die Anlagen bedienen kannst. Du suchst das passende Rohholz aus, prüfst seine Qualität und sägst es dann nach Vorgabe zu. Anschließend wird es weiterverarbeitet, also abgerundet und in Form geschliffen. Anschließend behandelst du die Oberflächen und setzt die Bauteile zusammen. Eine letzte Qualitätsprüfung und das Möbelstück oder Bauelement kann sicher verpackt zum Kunden!

In jedem Fall geht es bei deiner Arbeit laut und staubig zu, das sollte kein Problem für dich sein. Hast du die Ausbildung beendet, kannst du etwa 1.800 Euro im Monat verdienen. Dein Gehalt lässt sich durch Weiterbildungen aufbessern, etwa zum Industriemeister Fachrichtung Holz oder zum Technischen Fachwirt.

Falls du gerne im Handwerk arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung als Holzmechaniker interessieren.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
- Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen
- Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Holzmechaniker

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 637 – 754 Euro
2. Jahr: 679 – 802 Euro
3. Jahr: 725 – 867 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Betrieben, die Holzbauteile und Ausbauelemente herstellen, bei Verpackungsmittelherstellern, in Betrieben der Leisten- und Rahmenindustrie, im Holzkonstruktionsbau, bei Möbelherstellern, in Betrieben, in denen Innenausstattungen hergestellt werden, bei Raumausstattern; in Werkstätten
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Holz; zum technischen Fachwirt;
- Studium Holztechnik;
Besonderes - Lärm- und Staubbelastung;
Infos zur Ausbildung zum Holzmechaniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Holzmechaniker?
Finde eine Ausbildung zum Holzmechaniker

Du kannst Holzmechaniker werden, wenn du...

  • handwerkliches Geschick besitzt,
  • keine Angst vor dem Umgang mit großen Maschinen hast,
  • gute Noten in Mathe und Werken hast.

Die Ausbildung zum Holzmechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht bei Lärm und Schmutz arbeiten willst,
  • keinerlei technisches Verständnis hast,
  • nicht kräftig anpacken kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Holzmechaniker:

Deine Ausbildung zum Holzmechaniker beginnt damit, dass du die Arbeitsabläufe in deinem Betrieb und das Arbeiten im Team kennen lernst. Dir wird gezeigt, wie du deinen Arbeitsplatz einrichtest, sicherst und räumst. Ebenso wird dir beigebracht, wie du Werkzeuge, Geräte und Maschinen bedienst und instand hältst. In der Berufsschule wirst du bereits erste Produkte aus Holz sowie aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen.

2. Ausbildungsjahr zum Holzmechaniker:

Im zweiten Jahr lernst du, wie du Holz, Holzwerk- und andere Werkstoffe be- und verarbeitest. Zudem kannst du nun schon verschiedene Teile herstellen, vormontieren, zusammenbauen und demontieren. Du lernst, die Oberflächen zu behandeln und technische Unterlagen anzufertigen. Außerdem steht die Kundenorientierung im Mittelpunkt. Am Ende des zweiten Lehrjahres steht eine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Holzmechaniker:

Du wiederholst die Kenntnisse aus den beiden Vorjahren. Außerdem kannst du nun Möbel oder Innenausbauteile herstellen und Produkte prüfen. Auch weißt du, wie du die Endprodukte verpackst, lagerst und transportierst. In der Berufsschule musst du einen Arbeitsauftrag aus dem eigenen beruflichen Tätigkeitsfeld ausführen. Wenn du nun die Abschlussprüfung bestehst, bist du Holzmechaniker!

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