Ausbildung zum
Industriekeramiker


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Industriekeramiker?

Stelle praktische oder dekorative Produkte aus Keramik her!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Industriekeramiker

Damit Fliesen, Waschbecken und Geschirr aus Keramik hergestellt werden können, gibt es den Industriekeramiker! Dieser bereitet die keramischen Massen soweit vor, dass sie mithilfe von Maschinen in die passende Form gebracht werden können. Anschließend dekoriert er die fertigen Produkte.

Du interessierst dich für die Ausbildung zum Industriekeramiker? Dann solltest du in jedem Fall Spaß an der Arbeit mit großen Maschinen haben. Du solltest handwerklich geschickt und körperlich belastbar sein. Denn in der Werkhalle deines Betriebs bist du oftmals über mehrere Stunden auf den Beinen. Bist du außerdem teamfähig, könnte die Ausbildung perfekt für dich sein!

Die Lehre dauert drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Dabei musst du dich zwischen einer von vier Fachrichtungen entscheiden: Modell-, Anlage-, Dekorations- und Verfahrenstechnik.

Hast du deine Ausbildung abgeschlossen und etwas Berufserfahrung gesammelt, winkt dir ein Gehalt von 2.118 – 2.237 Euro. Willst du deine Karriere ankurbeln, hast du viele verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung! Du kannst zum Beispiel den Industriemeister in deinem Beruf machen oder du bildest dich zum Gestalter weiter.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Verfahrenstechnik
- Anlagentechnik
- Dekorationstechnik
- Modelltechnik

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Industriekeramiker

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 584 – 776 Euro
2. Jahr: 634 – 830 Euro
3. Jahr: 677 – 887 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Betrieben der Keramik- und Porzellanindustrie; in Werkhallen
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Keramik, zum Techniker Fachrichtung Keramik, zum Gestalter Fachrichtung Keramik, zum Ausbilder;
- Studium im Bereich Maschinenbau;
Besonderes - Arbeit im Schichtdienst, dadurch eventuell auch Arbeit bei Nacht;
Infos zur Ausbildung zum Industriekeramiker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Industriekeramiker?
Finde eine Ausbildung zum Industriekeramiker

Du kannst Industriekeramiker werden, wenn du...

  • gern in einem Team arbeitest,
  • kostenbewusst arbeiten kannst,
  • körperlich belastbar bist,
  • handwerkliches Geschick mitbringst.

Die Ausbildung zum Industriekeramiker kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht den ganzen Tag auf den Beinen sein möchtest,
  • dich nicht handwerklich betätigen willst,
  • eher „Pi mal Daumen“ arbeitest.

1. Ausbildungsjahr zum Industriekeramiker:

In der Ausbildung zum Industriekeramiker wirst du schon von Beginn an in deiner gewünschten Fachrichtung unterrichtet. Im Bereich der Anlagentechnik lernst du, die Maschinen für die Keramikproduktion zu überwachen. So sorgst du dafür, dass alles reibungslos verläuft. In der Fachrichtung Dekorationstechnik wird dir erklärt, wie du Farbe richtig herstellst und aufträgst. Im Bereich Modelltechnik entwirfst du die Formen und Modelle für Keramikprodukte. In der vierten Fachrichtung Verfahrenstechnik lernst du unter anderem, die Skizzen für Modelle anzufertigen.

2. Ausbildungsjahr zum Industriekeramiker:

Im zweiten Ausbildungsjahr lernst du, Fertigprodukte und Halbfabrikate durch Wärmeverfahren zu verändern. Auch wird dir beigebracht, wie du Keramikprodukte nachbearbeitest und veredelst. Darüber hinaus wird dein Wissen in den einzelnen Fachrichtungen erweitert. Deine Zwischenprüfung legst du vor Ende des Jahres ab.

3. Ausbildungsjahr zum Industriekeramiker:

Im letzten Lehrjahr vertiefst du deine Kenntnisse aus den beiden vorangegangenen Jahren. Darüber hinaus erhältst du weiteres Know-how in deiner gewählten Fachrichtung. Während du in der Modelltechnik verschiedene Formen herstellst, lernst du in der Dekorationstechnik das Bemalen verschiedener Stoffe. In der Anlagentechnik bedienst du verschiedene Maschinen. In der Verfahrenstechnik lernst du hingegen das Glasieren und Dekorieren. Hast du das dritte Ausbildungsjahr beendet, steht deine Abschlussprüfung an. Ist diese bestanden, bist du ausgebildeter Industriekeramiker in deiner Fachrichtung!

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