Ausbildung zum
Maler und Lackierer


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Maler und Lackierer?

Verpasse Fassaden und Häusern einen neuen Anstrich!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Maler und Lackierer

Ein Mieter zieht in eine Wohnung, doch diese muss dringend renoviert werden – dein Einsatz! Mit Pinsel und Farbe machst du dich an die Arbeit und bringst nicht nur graue Wände wieder zum Strahlen, sondern auch deine Kunden! Während der Ausbildung zum Maler und Lackierer bist du überall dort im Einsatz, wo Kreativität und ein gründliches Händchen gefragt sind. Verschiedene Gebäudetypen aus Stahl, Holz oder Beton werden von dir bearbeitet.

In der dreijährigen Ausbildung arbeitest du an verschiedensten Orten und Gebäuden, die nur für bestimmtes Personal zugänglich sind. Du lernst, wie du richtig grundierst und die perfekte Farbmischung erhältst. Dabei sind mathematische Grundkenntnisse und handwerkliche Fähigkeiten von Vorteil. Im weiteren Verlauf kannst du dich dann auf einen von drei Fachbereichen spezialisieren.

Als klassischer Weg gilt die Fachrichtung „Gestaltung und Instandhaltung“. Hierbei steht die Verschönerung von Außenwänden, aber auch ein neues Innendesign für Wohnungen im Vordergrund. Du erlernst spezielle Maltechniken und das Angefertigten von eigenen Farben.

Die Fachrichtung „Bauten- und Korrosionsschutz“ führt dich vor allem zu großen Gebäuden. Diese beschichtest du speziell, um sie vor Verwitterung oder anderen schädlichen Einflüssen zu schützen. Nicht selten geht es dabei hoch hinaus, weshalb du in diesem Bereich keine Höhenangst haben solltest! Für besonders kreative Köpfe eignet sich die Fachrichtung „Kirchenmalerei und Denkmalpflege“. Historische Gebäude wie Museen, Kirchen oder Denkmäler werden von dir in Schuss gehalten. Hierbei ist ein ruhiges und gezieltes Vorgehen wichtig.

Nach der Ausbildung bekommst du ein Einstiegsgehalt zwischen 1.700 und 2.200 Euro. Anschließend kannst du dich zum Malermeister weiterbilden oder als Restaurateur oder Tapezierer der Experte für einen Fachbereich werden.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Gestaltung und Instandhaltung
- Bauten- und Korrosionsschutz
- Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Maler und Lackierer

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 545 Euro
2. Jahr: 595 Euro
3. Jahr: 740 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte auf Baustellen, in Privathäusern, Rohbauten, Firmengebäuden, Museen und Kirchen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Malermeister;
- Spezialisierung auf Restaurateur;
- Wärmeisolierer oder Tapezierer;
Besonderes - vielfältige Einsatzgebiete, auch im historischen Bereich;
- kreative Aufgaben unter freiem Himmel;
Infos zur Ausbildung zum Maler und Lackierer
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Maler und Lackierer?
Finde eine Ausbildung zum Maler und Lackierer

Du kannst Maler und Lackierer werden, wenn du...

  • gerne an der frischen Luft und unterschiedlichen Arbeitsorten bist,
  • handwerklich begabt bist,
  • körperlich fit bist,
  • gründlich und präzise arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer kommt nicht infrage, wenn du...

  • Probleme mit dem Arbeiten in großer Höhe hast,
  • eine schlechte Feinmotorik hast,
  • allergisch auf Baustoffe, Farben oder Lacke reagierst,
  • empfindlich auf Kälte reagierst.

1. Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer:

Im ersten Jahr der Ausbildung zum Maler und Lackierer erfährst du alles über Arbeitsmethoden, Baustoffe und Materialien. Du erlernst, welche Farbmischung für welchen Untergrund geeignet ist, auch wird dir beigebracht, wie ein Arbeitstag richtig geplant wird. Außerdem lernst du, wie du deinen Arbeitsort richtig absicherst und schützt.

2. Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer:

Im zweiten Lehrjahr werden die Grundkenntnisse vertieft. Die Menge und Zusammensetzung von Farbmischungen wird genau berechnet und die Vorgehensweise bei jedem Gebäude neu ausgerichtet. Außerdem musst du vor Ende des zweiten Jahres eine Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer:

Im dritten Ausbildungsjahr darfst du abhängig von deiner Fachrichtung Aufgaben schon selbst durchführen. Abschließend musst du eine schriftliche und mündliche Gesellenprüfung bestehen. Hier werden die Inhalte der Berufsschule und des praktischen Arbeitsalltags abgefragt.

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