Ausbildung zum
Metallbildner


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Metallbildner?

Fertige stilvolle Objekte aus Schwermetall an!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Metallbildner

Wenn Pokale oder edle Straßenlaternen benötigt werden, bist du gefragt! Als Metallbildner verarbeitest du Schwermetalle zu praktischen Alltagsgegenständen oder besonderen Objekten. Du weißt genau, wie du die Metalle behandelst, um sie später richtig formen zu können. Außerdem arbeitest du mit unterschiedlichen technischen Zeichenprogrammen zur Erstellung von Entwürfen und Bauplänen. Dank dir können so auch Bilderrahmen oder Eheringe entstehen.

Möchtest du deine Kreativität gern praktisch ausleben? Hast du kein Problem mit körperlich anstrengender Arbeit? Besitzt du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen? In diesem Fall ist die Ausbildung zum Metallbildner ideal für dich!

Deine Lehre dauert drei Jahre, du bist dabei sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Während dieser Zeit musst du dich auf eine von drei Fachrichtungen spezialisieren.

Deine Abschluüssprüfung ist ab nun an zweigeteilt, d.h. vor Ende des 2. Lehrjahres findet Teil 1 der Gesellenprüfung (20% der Gesamtnote) statt, Teil 2 der Prüfung – am Ende der Ausbildung. Hast du deine Abschlussprüfungen bestanden, bist du ausgebildeter Metallbildner! In deinem ersten Job kannst du ein Einstiegsgehalt von 1.500 bis 2.400 Euro erwarten. Du willst deine Aufstiegschancen nutzen? Mit einer Weiterbildung hast du die Möglichkeit, später eine Führungsposition zu übernehmen! Werde zum Beispiel Metallbildner oder lass dich zum Techniker der Maschinentechnik weiterbilden.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Gürtlertechnik
Ziseliertechnik
Metalldrücktechnik

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Metallbildner

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 375 – 744 Euro
2. Jahr: 415 – 785 Euro
3. Jahr: 454 – 853 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Goldschlägereien, Metalldrückereien, Buntmetallgießereien, handwerklichen Schmiedewerkstätten, bei Gold- und Silberschmieden, bei Herstellern von metallischen Gebrauchsgegenständen, in handwerklichen Ziselierbetrieben, in Büroräumen, Werkstätten, Werkhallen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Metallbildnermeister, zum Ausbilder, zum staatlich geprüften Techniker der Maschinentechnik
Studium im Industrie oder Produktdesign
Besonderes Wahl aus drei verschiedenen Fachrichtungen
Arbeit mit verschiedenen Metallen
Infos zur Ausbildung zum Metallbildner
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Metallbildner?
Finde eine Ausbildung zum Metallbildner

Du kannst Metallbildner werden, wenn du...

  • bereit bist, eine körperlich anstrengende Arbeit zu machen,
  • Kreativität und Fingerfertigkeit besitzt,
  • gut zeichnen kannst,
  • Interesse an Technik hast.

Die Ausbildung zum Metallbildner kommt nicht infrage, wenn du...

  • kein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt,
  • bei Lärm nicht gut arbeiten kannst,
  • lieber einen Bürojob machst,
  • Dreck an deinem Arbeitsplatz nicht magst.

1. Ausbildungsjahr zum Metallbildner:

In den ersten beiden Jahren deiner Ausbildung zum Metallbildner erhältst du deine Grundbildung. Du lernst die einzelnen Fertigungs- und Prüftechniken kennen. Dir wird beigebracht, wie du Werkstoffe aussuchst und voneinander unterscheidest. Auch wird dir erklärt, wie du die Geräte und Maschinen richtig benutzt. Im Ausbildungsbetrieb bist du dafür zuständig, die Betriebsmittel instand zu halten. Du lernst außerdem das maschinelle und manuelle Spanen sowie das Trennen und Umformen.

2. Ausbildungsjahr zum Metallbildner:

Im zweiten Ausbildungsjahr darfst du bereits Skizzen und Modelle anfertigen. Du setzt Entwürfe um und lernst, Metall zu legieren und zu gießen. Darüber hinaus wird dir erklärt, wie du Werkzeuge bearbeitest und herstellst. Du erfährst, wie du Bleche verformst und Gussteile anfertigst. Schließlich darfst du Guss- und Formteile selbst gestalten. Deine Zwischenprüfung steht noch vor Ende des Jahres an.

3. Ausbildungsjahr zum Metallbildner:

In deinem dritten Lehrjahr richtet sich dein Stundenplan nach der Fachrichtung, die du gewählt hast. In den Fachrichtungen Gürtler- oder Metalldrücktechnik wird dir beigebracht, wie du Hohlkörper anfertigst und Drückfutter herstellst. Im Bereich Ziseliertechnik lernst du schließlich, Pokale herzustellen und historische Objekte zu restaurieren. Hast du das dritte Jahr beendet, legst du deine Abschlussprüfung ab.

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