Ausbildung zum
Orthopädieschuhmacher


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Orthopädieschuhmacher?

Mithilfe deiner Produkte korrigierst du Fehlstellungen an Füßen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Orthopädieschuhmacher

Bei Fehlstellungen der Füße werden häufig Hilfsmittel benötigt, um den Betroffenen den Alltag zu erleichtern. Orthopädieschuhmacher sind genau dafür verantwortlich. Sie stellen Einlagen und spezielle Schuhe her, damit die Fehlstellungen korrigiert werden können. Außerdem kümmern sie sich um die Fußpflege und helfen, weiteren Problemen vorzubeugen.

Interessiert dich die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher, solltest du unbedingt Einfühlungsvermögen beweisen. Du musst sensibel mit deinen Kunden umgehen können und darfst keine Berührungsängste haben. Außerdem solltest du handwerklich begabt sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du dich für Naturwissenschaften interessierst.

In deiner dreieinhalbjährigen Ausbildung wird dir beigebracht, wie du verschiedene Hilfsmittel für deine Patienten herstellst. Du lernst auch, die Schuhe und Einlagen individuell an deine Kunden anzupassen.

Hast du nach erfolgreichem Abschluss etwas Berufserfahrung gesammelt, kannst du mit einem Gehalt von rund 2.100 Euro rechnen. Möchtest du mehr verdienen, solltest du dich zum Meister weiterbilden. Auch ein Studium kannst du in Angriff nehmen: Wie wäre es zum Beispiel mit der Kunststofftechnologie?

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 500 Euro
2. Jahr: 580 Euro
3. Jahr: 678 Euro
4. Jahr: 773 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Sanitätshäusern, in Betrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerks, in Verkaufsräumen, in Werkstätten
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
Chancen Weiterbildung zum Meister, zum Techniker der Fachrichtung Leder oder Schuhtechnik
Studium der Kunststofftechnologie, der Leder und Schuhtechnologie
Besonderes direkter Kontakt mit Kunden
eventuell Arbeit am Samstag
Infos zur Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher?
Finde eine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher

Du kannst Orthopädieschuhmacher werden, wenn du...

  • Einfühlungsvermögen besitzt,
  • im Gesundheitsbereich arbeiten möchtest,
  • handwerkliches Geschick mitbringst,
  • dich für die menschliche Anatomie interessierst.

Die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher kommt nicht infrage, wenn du...

  • Angst vor zu viel Verantwortung hast,
  • dich nicht für Naturwissenschaften interessierst,
  • eher grobmotorisch veranlagt bist,
  • keine Lust auf Handarbeit hast.

1. Ausbildungsjahr zum Orthopädieschuhmacher:

Deine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher beginnt damit, dass du den menschlichen Körper kennenlernst. Anschließend lernst du, wie du orthopädische Schuhe und Konfektionsschuhe reparierst. Du darfst bereits Einbauelemente herstellen und Bauteile selbst anbringen. Im Ausbildungsbetrieb wird dir gezeigt, wie du Werkstoffe bearbeitest und wie du richtig misst. Du lernst auch, deine Kunden sowie Patienten zu beraten.

2. Ausbildungsjahr zum Orthopädieschuhmacher:

Im zweiten Ausbildungsjahr wirst du bereits Einlagen anfertigen und an den Kunden anpassen. Außerdem stellst du Schäfte her – also das, was den Fuß umgibt. Darüber hinaus berätst du deine Kunden, wie sie Problemen vorbeugen und ihre Gesundheit verbessern können. Im Ausbildungsbetrieb entwickelst du Modelle und stellst Maßschuhe her. Du beendest das Jahr mit dem ersten Teil deiner Gesellenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Orthopädieschuhmacher:

In der zweiten Hälfte deiner Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher wird dir beigebracht, wie du Hilfsmittel für Beine und Füße anpasst. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Bandagen. Zusätzlich lernst du, Innenschuhe anzufertigen und Fußprothesen (Nachbildungen von Füßen) herzustellen. Im Ausbildungsbetrieb kümmerst du dich um die medizinische Fußpflege.

4. Ausbildungsjahr zum Orthopädieschuhmacher:

Im letzten und kürzesten Jahr wird dir beigebracht, wie du deine Produkte richtig verkaufst. Außerdem lernst du, Füße zu pflegen und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Der zweite Teil deiner Gesellenprüfung steht zur Mitte des vierten Jahres an.

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