Ausbildung zum
Polsterer


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit:

Was macht man als Polsterer?

Fertige Matratzen an und restauriere Polstermöbel!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Polsterer

Sonntagmorgens gemütlich im Bett frühstücken – diese Vorstellung versüßt uns schon zu Beginn der Woche unseren Alltag. Damit die Brötchen dort jedoch lecker schmecken, ist neben dem Bäcker vor allem der Polsterer gefragt! Er ist für die Herstellung von bequemen Matratzen verantwortlich.

Doch er ist auch gefragt, wenn es darum geht, alte Sessel wieder aufzumöbeln oder Einrichtungsgegenstände zu verzieren. Und das Beste: Wenn du als Polsterer Sessel und Matratzen herstellst, kannst du dich im wahrsten Sinne auf deiner Arbeit ausruhen! Schließlich musst du deine fertigen Sitz- und Liegemöbel bei der Qualitätskontrolle selbst ausprobieren.

Das Probeliegen ist allerdings der Lohn anspruchsvoller Arbeit. Neben handwerklichem Geschick musst du auch körperlich belastbar sein, um schwere Möbelstücke zu montieren. Außerdem ist deine Kreativität gefragt, wenn du während der Ausbildung selbst Prototypen entwickelst und herstellst. Solltest du all diese Talente besitzen, dann schaue dir die Ausbildung zum Polsterer genauer an!

Sie dauert drei Jahre und entlässt dich mit einem Einstiegsgehalt von 1.600 bis 2.000 Euro in die Berufswelt. Anschließend kannst du deinen Meister machen oder dich zum Technischen Fachwirt für Polsterei weiterbilden. Ebenfalls möglich ist eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Möbelhandel. Mit dem entsprechenden Schulabschluss steht dir auch ein Studium der Textil- und Bekleidungstechnik offen. In jedem Fall ebnen dir sämtliche Zusatzqualifikationen nach deiner Ausbildung den Weg zu Führungspositionen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Polsterer

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 656 Euro
2. Jahr: 706 Euro
3. Jahr: 770 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte Betriebe der Polsterindustrie; Werkstätten, Produktionshallen
Arbeitszeiten
Chancen - Weiterbildung zum Technischen Fachwirt für Polsterei oder zum Betriebswirt für Möbelhandel;
- Meisterprüfung zum Polstereimeister;
- Studium der Textil- und Bekleidungstechnik;
Besonderes - lässt sich an die zweijährige Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher anschließen;
Infos zur Ausbildung zum Polsterer
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Polsterer?
Finde eine Ausbildung zum Polsterer

Du kannst Polsterer werden, wenn du...

  • später gerne Möbelstücke herstellen willst,
  • handwerklich begabt bist,
  • kreativ bist.

Die Ausbildung zum Polsterer kommt nicht infrage, wenn du...

  • eher grobmotorisch veranlagt bist,
  • dich nicht körperlich betätigen willst,
  • lieber am Computer arbeiten möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Polsterer:

Als erstes lernst du in deiner Ausbildung deinen Betrieb kennen und auch die Werkzeuge, mit denen du tagtäglich zu tun hast. Du wirst dann deine ersten Bezüge nähen und zuschneiden. Außerdem beziehst du Polsterteile. In der Berufsschule lernst du dann unter anderem, verschiedene Polstertechniken anzuwenden.

2. Ausbildungsjahr zum Polsterer:

Im zweiten Jahr wirst du dich dann um die Endmontage und Qualitätssicherung deiner Ergebnisse kümmern. Im Unterricht geht es um die Herstellung von Arm- und Rückenlehnenpolstern. Auch Hochpolster wirst du anfertigen. Vor dem Ende des Jahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Polsterer:

Im dritten Ausbildungsjahr wirst du dann selbst kreativ. Du entwickelst und produzierst Prototypen und wirst Herstellungskonzepte erstellen. Parallel vertiefst du deine bisherigen Kenntnisse weiter. So bist du bereit für deine Abschlussprüfung nach dem dritten Jahr!

Du findest den Ausbildungsberuf Polsterer spannend? Das glauben wir dir! Lad dir unsere kostenlose TalentHero App im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Polsterer in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien: und

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