Ausbildung zum
Schuhmacher


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Schuhmacher?

Fertige viele verschiedene Schuhe an!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Schuhmacher

1. Lehrjahr

390 Euro

2. Lehrjahr

460 Euro

3. Lehrjahr

535 Euro

Wie sieht dein Alltag als Schuhmacher aus?

Insbesondere in Zeiten der Massenproduktion sind maßgefertigte Schuhe besonders wertvoll. Das kannst du zu deinem Beruf machen! Als Schuhmacher setzt du dich mit deinem Kunden auseinander, um ihm den perfekten Schuh liefern zu können. Dafür misst du seine Füße und erstellst daraus Zeichnungen. Mithilfe dieser Skizzen fertigst du schließlich die Schuhe an.

Für diesen Beruf solltest du in jedem Fall Spaß am Kontakt mit Kunden haben. Auch solltest du ein handwerkliches Geschick mitbringen und dich für Schuhe interessieren. Da du manchmal bis zu 40 Stunden an einem einzigen Schuh sitzen kannst, ist Konzentrationsfähigkeit ebenfalls wichtig. Kannst du außerdem eigenständig arbeiten, ist die Ausbildung zum Schuhmacher perfekt für dich!

Die Lehre dauert insgesamt drei Jahre – während dieser Zeit wirst du in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb angelernt. Nach bestandener Gesellenprüfung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.600 bis 2.000 rechnen.

Mit verschiedenen Weiterbildungen kannst du deine Karriere ankurbeln. Willst du dich später selbstständig machen, solltest du zum Beispiel vorher den Meistertitel erwerben. Möchtest du dich lieber um Fehlstellungen der Füße kümmern, eignet sich die Weiterbildung zum Orthopädieschuhmacher!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Schuhmacher

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 390 Euro, 2. Jahr: 460 Euro, 3. Jahr: 535 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Betrieben des Schuhmacherhandwerks, in Werkstätten, in Verkaufsräumen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Schuhmachermeister, zum Schuhtechniker, zum Orthopädieschuhmacher
    Studium in der Textil oder Ledertechnik, im Bereich Modedesign
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Arbeit mit Farben und Klebstoffen, die teils unangenehm riechen
Ausbildung  Schuhmacher
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Schuhmacher?
Finde eine Ausbildung  Schuhmacher

Du kannst Schuhmacher werden, wenn du...

  • handwerklich begabt bist,
  • einen kreativen Job ausüben willst,
  • dich für die Anfertigung von Schuhen interessierst,
  • selbstständig arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Schuhmacher kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell unkonzentriert wirst,
  • den Kundenkontakt scheust,
  • weder mit Werkzeugen noch mit Maschinen arbeiten willst,
  • mit Mathe und Technik nichts anfangen kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Schuhmacher:

Deine Ausbildung zum Schuhmacher beginnt mit der Planung und Vorbereitung von Arbeitsabläufen. Dabei lernst du auch, wie die Kommunikation in deinem Ausbildungsbetrieb abläuft. Dir wird der Umgang mit den Maschinen und Werkzeugen gezeigt, sodass du diese selbst bedienen kannst. In der Berufsschule lernst du, Schuhwerk zu beurteilen. Auch wird dir beigebracht, wie du Materialien durch Kleber verbindest und wie du Schuhböden reparierst.

2. Ausbildungsjahr zum Schuhmacher:

Im zweiten Lehrjahr lernst du, den Schuh an den menschlichen Fuß anzupassen. Dabei gehört es auch zu deinen Aufgaben, spezielle Schuhe zu bearbeiten. Dir wird der Umgang mit den Kunden beigebracht, sodass du sie später selbst beraten kannst. Du stellst außerdem Schuhböden her und führst weitere Reparaturen durch. Schließlich hast du erlernt, wie du spezielle Schuhteile während eines Verkaufsgesprächs richtig auswählst. Deine Zwischenprüfung beendet das zweite Jahr.

3. Ausbildungsjahr zum Schuhmacher:

Im letzten Ausbildungsjahr wird dir beigebracht, wie du den Schuhboden mit dem Schaft verbindest. Du gibst Schuhböden die richtige Form und passt diese richtig an. Außerdem lernst du, den Schuhen den letzten Schliff zu verpassen und sie danach auszuliefern. Im Ausbildungsbetrieb wird dir zudem erklärt, wie du Zeichnungen eines Fußumrisses anfertigst und wie du Fußbettungen herstellst. Mit deiner Gesellenprüfung ist die Ausbildung zum Schuhmacher schließlich beendet!

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