Ausbildung zum
Uhrmacher


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Uhrmacher?

Sorge dafür, dass alle Uhren richtig ticken!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Uhrmacher aus?

Während du im Klassenzimmer sitzt, schweift dein Blick zur großen Uhr über der Tafel. Noch fünf Minuten, dann ist der Unterricht vorbei. Dass du dich überhaupt über die Zeit informieren kannst, hast du dem Uhrmacher zu verdanken. Denn er fertigt kleine und große Zeitmesser an – also auch deine elegante Armbanduhr!

Bist du feinmotorisch begabt und sehr geduldig? Bringst du handwerkliches Geschick und ein gutes technisches Verständnis mit? Hast du Spaß am Umgang mit fremden Menschen? In diesem Fall scheint die Ausbildung zum Uhrmacher wie für dich geschaffen!

Möchtest du diese Lehre machen, besuchst du drei Jahre lang die Berufsschule und den Ausbildungsbetrieb. Mit erfolgreichem Abschluss winkt dir ein Einstiegsgehalt von 1.800 bis 2.300 Euro. Planst du deine Selbstständigkeit, ist vorher die Weiterbildung zum Uhrmacher-Meister erforderlich. Du kannst mit dem passenden Schulabschluss aber auch ein Studium beginnen: Wie wäre es beispielsweise mit dem Bachelor-Studium der Fachrichtung Feinwerktechnik? Mit deiner Ausbildung stehen dir etliche Türen offen!

Falls du gerne im Handwerk arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Goldschmied interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Uhrmacher

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 948 Euro, 2. Jahr: 1.007 Euro, 3. Jahr: 1.096 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Betrieben des Uhrmacherhandwerks, in Werkstätten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker, zum UhrmacherMeister diverse Zertifizierungen und Spezialisierungen Studium der Feinwerktechnik
  • Besonderheiten: · präzise Arbeit ist besonders wichtig
    · eventuell Arbeit am Wochenende
Ausbildung  Uhrmacher
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Uhrmacher?
Finde eine Ausbildung  Uhrmacher

Du kannst Uhrmacher werden, wenn du...

  • feinmotorisch begabt bist,
  • handwerkliches Talent mitbringst,
  • logisch denken kannst,
  • ein gutes technisches Verständnis beweist.

Die Ausbildung zum Uhrmacher kommt nicht infrage, wenn du...

  • gegen Chemikalien oder Metalle allergisch bist,
  • schnell die Geduld verlierst,
  • ungern direkt mit den Kunden in Kontakt stehen möchtest,
  • schon in der Schulzeit nicht viel mit Mathe anfangen konntest.

1. Ausbildungsjahr zum Uhrmacher:

Im ersten Ausbildungsjahr lernst du, wie in deinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet wird. Du lernst, den Arbeitsablauf zu planen und richtig zu kommunizieren. Anschließend wird dir beigebracht, wie du prüfst und misst. Zusätzlich wartest du Betriebsmittel und lernst den Umgang mit Hilfs- und Werkstoffen. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du die Systeme der Zeitmessung voneinander unterscheidest. Dir wird auch erklärt, wie du Uhrenteile und Werkzeuge herstellst. Schließlich lernst du, mechanische Großuhren zu warten.

2. Ausbildungsjahr zum Uhrmacher:

Im zweiten Ausbildungsjahr lernst du elektrische Großuhrwerke kennen. Dir wird beigebracht, wie du Bauteile dieser Uhren anfertigst und wie du die Systeme wartest. Auch lernst du, mechanische Kleinuhren zu warten. Im Ausbildungsbetrieb erhältst du einen Einblick in den Kundenbereich. Du lernst, die Kunden zu beraten und zu betreuen. Zusätzlich wird dir beigebracht, wie du deine Waren lagerst und verkaufst. Ist das zweite Jahr beendet, legst du schließlich deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Uhrmacher:

Dein letztes Ausbildungsjahr hilft dir, dein Wissen zu vertiefen. Zusätzlich lernst du, industriell angefertigten Schmuck instand zu halten. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du Bauteile für Kleinuhren anfertigst. Auch erfährst du, wie du die einzelnen Funktionen von mechanischen Kleinuhren überprüfst und instand setzt. Du lernst ebenfalls, elektronische Uhren zu prüfen und alle Bauteile zu pflegen. Die Ausbildung zum Uhrmacher schließt du mit einer Gesellenprüfung ab.

Du findest den Ausbildungsberuf Uhrmacher spannend? Das glauben wir dir! Wenn du mobil nach Ausbildungsberufen suchen willst, dann lade dir unsere kostenlose Ausbildungs-App TalentHero im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Uhrmacher in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien: und .

App runterladen

Alternativ zur App bieten wir dir auf unserem Ausbildungsmarkt von meinestadt.de jede Menge freie Ausbildungsplätze. Wenn du offene Ausbildungsplätze als Uhrmacher finden willst, dann suche direkt auf meinestadt.de: Ausbildung als Uhrmacher finden.