Ausbildung zum
Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie


Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst

Was macht man als Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie?

Stelle Stahl, Eisen und Metalle her!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie

Riesige Produktionshallen, funkensprühende Kessel und Menschen mit dicker Sicherheitskleidung – in deiner Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie geht es heiß her! Du produzierst Erzeugnisse aus Eisen, Stahl oder Metallen wie Aluminium und Kupfer.

In deinem Job bist du ein Experte rund um die Metallherstellung. Du kannst sowohl gigantische Stahlträger als auch feine Kupferdrähte bauen. Schließlich kannst du dich im Laufe deiner Ausbildung in einer von vier verschiedenen Fachrichtungen spezialisieren.

In jedem Fall erwartet dich in deiner Ausbildung jede Menge Schweißarbeit. Damit am Ende robuste Metallprodukte entstehen, musst du abgehärtet sein. Große Maschinen, glühend heiße Kessel und ein hoher Lautstärkepegel sorgen für ein faszinierendes Arbeitsumfeld. Hierbei darfst du kein Problem damit haben, bei großer Hitze und Lärm zu arbeiten. Gleichzeitig erfordert der Umgang mit den heißen Werkstoffen viel Konzentration und Verantwortungsbewusstsein.

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und entlässt dich mit einem Einstiegsgehalt von 2.200 bis 2.500 Euro in die Berufswelt. Danach kannst du weitere Karrierepläne schmieden. Werde zum Beispiel staatlich geprüfter Industriemeister oder lasse dich zum staatlich geprüften Techniker weiterbilden. Mit dem Meistertitel in der Tasche kannst du auch ohne die schulische Hochschulberechtigung ein Studium der Werkstofftechnik oder des Maschinenbaus anstreben!  

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Nichteisenmetall-Umformung
- Nichteisen-Metallurgie
- Fachrichtung Stahl-Umformung
- Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 860 – 957 Euro
2. Jahr: 918 – 1.007 Euro
3. Jahr: 977 – 1.096 Euro
4. Jahr: 1.008 – 1.155 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in industriellen Unternehmen der Metallherstellung und -umformung; in Werkhallen und Werkstätten
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker in den Fachrichtungen Gießereitechnik, Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik;
- Meisterprüfung zum Industriemeister in den Fachrichtungen Hüttentechnik, Gießerei oder Metall;
- Studium der Werkstofftechnik, des Maschinenbaus oder der Materialtechnik;
Besonderes - hoher Lärmpegel und Hitze während der Arbeit möglich;
- vergleichsweise hohes Ausbildungs- und Einstiegsgehalt;
Infos zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie?
Finde eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie

Du kannst Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie werden, wenn du...

  • bei Hitze und Lärm konzentriert arbeiten kannst,
  • kein Problem mit Schutzkleidung hast,
  • technisches Verständnis besitzt.

Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie kommt nicht infrage, wenn du...

  • in großen Werkhallen den Überblick verlierst,
  • die Arbeit mit Heizöfen und Glut zu gefährlich findest,
  • lieber im Büro oder im Freien arbeiten möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie:

In deinem ersten Jahr werden dir die Arbeitsabläufe gezeigt und du lernst den Umgang mit den Werkzeugen. In der Berufsschule werden dir die Grundlagen zur Fertigungs- und Prüftechnik sowie zur Werkstoff-, Maschinen- und Gerätetechnik vermittelt. Ebenso wirst du in die Steuerungs- und Elektrotechnik eingewiesen.

2. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie:

Die Grundtechniken der Metallurgie (alle Verfahren zur Bearbeitung von Metallen) sowie das Schmelzschweißen werden dir im zweiten Jahr näher gebracht. Im Unterricht stehen außerdem der Umweltschutz sowie das Messen, Steuern und Regeln auf dem Plan.

3. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie:

Ab dem dritten Jahr unterscheiden sich die Lehrpläne je nach Fachrichtung. Bei der Nichteisen- sowie Eisen- und Stahl-Metallurgie lernst du die Aufbereitung und Lagerung der Einsatzstoffe. Ebenso gehören Urformen und die Instandhaltung der Maschinen zu den Inhalten. In der Schule steht die Technologie der Metallerzeugung auf dem Plan. In den anderen beiden Fachrichtungen geht es um die Vorbereitung und Lagerung des Vormaterials. Außerdem lernst du die verschiedenen Fertigungsverfahren kennen. Im Unterricht wirst du in der Technologie der Umformung geschult. Nach dreieinhalb Jahren wartet die Abschlussprüfung!

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