Ausbildung zum
Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie


Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit:

Was macht man als Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie?

Stelle Baustoffe wie Asphalt und Zement her!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie

Beton, Zement oder Asphalt begegnen uns tagtäglich. Solide Häuser und Straßen wären ohne diese Baustoffe undenkbar. Damit Bauarbeiter jedoch überhaupt Gebäude und Verkehrswege herstellen können, braucht es dich: den Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie! Du produzierst diese Baustoffe und bringst damit für Bauvorhaben den Stein ins Rollen!

Zement, Beton, Kalksandstein oder Asphalt – fester Baustoff wird in vielen Branchen benötigt und unterscheidet sich in der Produktionsweise. Deshalb musst du dich in deiner Ausbildung für eine von sechs Fachrichtungen entscheiden. Gemeinsam haben alle Schwerpunkte allerdings, dass du dich zunächst um die Gewinnung der Rohstoffe kümmerst. Anschließend stellst du dann an großen Anlagen und Maschinen die benötigten Baustoffe her. Du überwachst und steuerst dabei den Herstellungsprozess.

In der Fachrichtung Asphalt arbeitest du beispielsweise mit Sand und Schotter. Zement benötigt dagegen unter anderem die Rohstoffe Kalkstein und Ton. Neben deinem technischen Verständnis ist daher auch Fachwissen in der Chemie von Vorteil. Wenn du außerdem fit in Mathe und Physik bist, steht deiner Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie nichts mehr im Wege!

Nach drei Lehrjahren startest du mit einem Gehalt von 1.800 bis 2.100 Euro in den Job. Danach bieten sich dir verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. Mit Anpassungsweiterbildungen kannst du dich beispielsweise in den Bereichen der Steuerungstechnik und Maschinenüberwachung auf dem Laufenden halten. Als Industriemeister oder staatlich geprüfter Techniker stehen dir schließlich mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt zu. Ebenfalls möglich ist ein Studium der Baustoffingenieurwissenschaft oder Werkstoffwissenschaft.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Asphalttechnik
- Kalksandsteine oder Porenbeton
- Gipsplatten oder Faserzement
- vorgefertigte Betonerzeugnisse
- Transportbeton
- Baustoffe

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 630 – 773 Euro
2. Jahr: 680 – 917 Euro
3. Jahr: 760 – 1.082 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in industriellen Betrieben der jeweiligen Baustoffherstellung (z.B. Zement-, Beton- oder Asphaltmischwerke; in Werkhallen und Werkstätten, Prüflabors, Steinbrüchen
Arbeitszeiten
Chancen - Weiterbildung als Industriemeister oder staatlich geprüfter Techniker;
- Studium der Baustoffingenieurwissenschaft oder Werkstoffwissenschaft, -technik;
Besonderes - sechs verschiedene Fachrichtungen wählbar;
Infos zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie?
Finde eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie

Du kannst Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie werden, wenn du...

  • naturwissenschaftliche Fächer am liebsten magst,
  • technisches Verständnis mitbringst,
  • umsichtig und verantwortungsvoll arbeiten kannst,
  • gerne mit großen Maschinen arbeiten willst.

Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht in Werkstätten arbeiten willst,
  • schnell den Überblick verlierst,
  • Mathe, Physik und Chemie noch nie mochtest,
  • lieber im Büro arbeiten willst

1. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie:

In deinem ersten Ausbildungsjahr wirst du zunächst Grundfertigkeiten der Werkstoffbearbeitung kennenlernen. Du wirst in die Techniken zur Gewinnung von Rohstoffen eingeführt und verarbeitest die Rohstoffe anschließend weiter. In der Berufsschule geht es sehr technisch zu: Unter anderem wirst du in der Verfahrens-, Werkstoff- und Maschinentechnik geschult.

2. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie:

Im zweiten Teil wirst du dich im Betrieb näher mit der Gewinnung und Förderung von Rohstoffen auseinandersetzen. Zudem lernst du die unterschiedlichen Verfahrensabläufe kennen. Im Unterricht stehen die technische Kommunikation und Steuerungs- sowie Regelungstechnik auf dem Programm. Es folgt die Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie:

Die Inhalte im dritten Jahr gestalten sich dann je nach Fachrichtung unterschiedlich. In der Richtung Transportbeton wirst du Transportbeton und Werkfrischmörtel herstellen. Und auch in den übrigen Fachrichtungen erlernst du die Herstellung der jeweiligen Erzeugnisse. Anschließend legst du deine Abschlussprüfung ab.

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