Ausbildung zum
Vermessungstechniker


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Vermessungstechniker?

Vermesse Grundstücke, Gelände und Berge!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Vermessungstechniker

Höhe mal Länge mal Breite – diese Größenberechnung klingt simpel. Doch als Vermessungstechniker hast du es nicht nur mit der Vermessung rechteckiger Grundstücke zu tun. Auch bei Bergen, kurvigen Straßen oder komplexen Geländen legst du das Maßband an. Deine Daten sind notwendig, damit im vermessenen Gebiet Häuser und andere Bauwerke gebaut werden können!

Natürlich hast du im Job das Maßband und den Zollstock immer griffbereit. Doch bei großen und unebenen Geländen stützt du dich bei deinen Messungen auf die Hilfe von verschiedenen technischen Geräten und Computern. Damit du Längen und Höhen bis auf den Millimeter genau erfasst, musst du besonders sorgfältig und konzentriert arbeiten können. Anschließend erstellst du dann Karten und Daten zu den vermessenen Gebieten.

Es steht neben der Fachrichtung Vermessung auch noch die Bergvermessung zur Wahl. Hier steigst du tiefer in die Materie ein und ermittelst beispielsweise auch das Rohstoffvorkommen in einem bestimmten Bereich. Damit arbeitest du insbesondere dem Bergbau zu. Chemische Kenntnisse sind hier also ebenso wichtig wie sehr gute mathematische Fähigkeiten.

Du kannst sicher mit Zahlen umgehen und gut Karten lesen? Du willst abwechselnd im Freien und im Büro arbeiten? Dann mach die dreijährige Ausbildung zum Vermessungstechniker. Anschließend wartet ein Startgehalt von 1.600 bis 2.400 Euro auf dich.

Danach sind Spezialisierungen unter anderem in den Bereichen Geografie oder Bergbau möglich. Ebenso bieten sich Weiterbildungen zum staatlich geprüften Techniker oder Meister an. Dann kannst du dich schließlich auch selbstständig machen. Vermessungstechnik oder Geoinformation lässt sich ebenso an der Uni oder Fachhochschule studieren.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
· Bergvermessung
· Vermessung

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Vermessungstechniker

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 867 Euro
2. Jahr: 921 Euro
3. Jahr: 971 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in Vermessungsämtern, Behörden der Geoinformation, in Vermessungs- und Ingenieurbüros; im Freien und im Büro
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Fortbildungen in Geografie, Bergbau und weiteren Bereichen; Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Meister; Selbstständigkeit; Studium der Vermessungstechnik oder Geoinformation
Besonderes seit 2010 zwei unterschiedliche Fachrichtungen verfügbar
Infos zur Ausbildung zum Vermessungstechniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Vermessungstechniker?
Finde eine Ausbildung zum Vermessungstechniker

Du kannst Vermessungstechniker werden, wenn du...

  • Mathe und Erdkunde als deine absoluten Lieblingsfächer bezeichnest,
  • sorgfältig und konzentriert arbeitest,
  • einen verantwortungsvollen Beruf ausüben möchtest.

Die Ausbildung zum Vermessungstechniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • unsicher im Umgang mit Zahlen bist,
  • schnell die Geduld verlierst,
  • nicht im Freien arbeiten willst.

1. Ausbildungsjahr zum Vermessungstechniker:

Je nach Fachrichtung gestaltet sich der Lehrplan für deine Ausbildung unterschiedlich. In der Fachrichtung Vermessungstechnik wirst du zunächst mit den berufsbezogenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften vertraut gemacht. Du wirst dann deine ersten Karten anfertigen und erneuern. Auch in der Fachrichtung Bergvermessung werden dir zunächst die Rechtsvorschriften, Normen und Standards vermittelt. Danach geht es in der Berufsschule darum, Geodaten (digitale Informationen zu einem bestimmten Gelände) zu erfassen und zu bearbeiten.

2. Ausbildungsjahr zum Vermessungstechniker:

Als angehender Vermessungstechniker beschäftigst du dich im zweiten Jahr mit der Vermessung von Höhen und Lagen. Du berechnest Koordinaten und erlernst in der Berufsschule mathematische Grundlagen. Im Schwerpunkt Bergvermessung geht es um das Verwalten von Geodaten und das geometrische Erfassen von Objekten. Vor dem Jahresabschluss steht deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Vermessungstechniker:

Im dritten Jahr vertiefst du jeweils deine Kenntnisse. Danach lernst du entweder alles rund um die Bergtechnik und bergbauspezifische Vermessungen. Oder aber du wirst weiter im Kartenwesen geschult und lernst Geländeabsteckungen sowie Bauleitplanungen. Letztlich erwartet dich die Abschlussprüfung.

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