Ausbildung zum
Werksteinhersteller


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Werksteinhersteller?

Stelle verschiedene Steine her und verarbeite sie!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Werksteinhersteller

1. Lehrjahr

528 – 879 Euro

2. Lehrjahr

598 – 1.026 Euro

3. Lehrjahr

716 – 1.172 Euro

Wie sieht dein Alltag als Werksteinhersteller aus?

Treppen, Fußböden, Häuser – Steine begegnen uns tagtäglich, denn das beständige Material ist ein idealer Baustoff für Gebäude aller Art. Als Werksteinhersteller fertigst du verschiedene Steine für Hauswände oder Fußböden an. Dabei kannst du dich auch künstlerisch betätigen und grauen Stadtbildern den Kampf ansagen!

Deine Tätigkeit beginnt damit, Beton anzumischen und dann in eine Form zu gießen. Je nach Auftrag und Steintyp werden dabei zusätzliche Baustoffe untergemischt. Für die farbenfrohen und geschliffenen Terrazzofliesen kommt etwa bunter Naturstein hinzu. Anschließend werden die rohen Steine von dir bearbeitet. Durch Polieren, Fräsen oder Lasern werden sie dann zu einem echten Hingucker. Danach wickelst du auch den Transport ab und baust deine Steine vor Ort beim Kunden ein. Ebenso stehen Reparaturarbeiten von beschädigten Steinen auf dem Plan.

Du hast es also mit einem äußerst abwechslungsreichen Job zu tun. Deshalb musst du in vielen Bereichen fit sein. Zum einen ist bei der Herstellung von Steinen handwerkliches Geschick gefragt. Du arbeitest nach Auftrag und bist in ständigem Kontakt mit dem Kunden. Hier ist eine offene und kommunikative Art von Vorteil, damit er am Ende zufrieden ist. Für den Einbau deiner Steine musst du schließlich das nötige Technikwissen haben.

Dieses und alle weiteren Fähigkeiten erlernst du in deiner dreijährigen Ausbildung. Anschließend kannst du mit einem Gehalt von 1.700 bis 2.500 Euro rechnen und beruflich weiter aufsteigen! Hier hast du viele Möglichkeiten, etwa die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder zum Betonstein- und Terrazzoherstellermeister. In beiden Fällen kannst du mehr Verantwortung in deinem Betrieb übernehmen oder mit ausreichend Berufserfahrung den Weg in die Selbstständigkeit einschlagen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Werksteinhersteller

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 528 – 879 Euro, 2. Jahr: 598 – 1.026 Euro, 3. Jahr: 716 – 1.172 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Betrieben der Werksteinherstellung, in Werkstätten, auf Baustellen bei Kunden vor Ort
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Betonstein und Terrazzoherstellermeister, Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Arbeiten bei Lärm, Kälte und Staub möglich
Ausbildung  Werksteinhersteller
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Werksteinhersteller?
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Du kannst Werksteinhersteller werden, wenn du...

  • dich für die Herstellung von Steinen interessierst,
  • handwerklich und technisch begabt bist,
  • kein Problem mit Kälte und Lärm während der Arbeit hast.

Die Ausbildung zum Werksteinhersteller kommt nicht infrage, wenn du...

  • keinen handwerklichen Beruf ausüben willst,
  • eine Stauballergie hast,
  • lieber im Büro und nicht im Freien arbeiten möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Werksteinhersteller:

Zunächst wirst du in deiner Ausbildung darin geschult, Schalungen herzustellen. Das sind die Formen, in die der flüssige Beton gegossen wird. Ebenso bearbeitest du dann die verschiedenen Beton- und Naturwerksteine und wirst lernen, sie richtig zu transportieren sowie zu montieren. In der Berufsschule geht es darum, Baustellen einzurichten, Baukörper zu mauern und Stahlbeton- sowie Holzkonstruktionen herzustellen.

2. Ausbildungsjahr zum Werksteinhersteller:

Dein zweites Ausbildungsjahr hat unter anderem die Gestaltung und Behandlung der Steinoberflächen zum Inhalt. Du wirst zudem lernen, die unterschiedlichen Steinarten zu verlegen und instand zu setzen. Im Unterricht vertiefst du dein Wissen über die Herstellungsprozesse von Stahlbeton-, Spannbeton- und Werksteinbauteilen. Noch vor Ende des zweiten Jahres steht dann deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Werksteinhersteller:

Im dritten Teil deiner Ausbildung befasst du dich zunehmend mit der Planung, Herstellung und dem Verlegen von Terrazzoböden. In der Berufsschule wird dir gezeigt, wie Treppen gebaut und versetzt werden. Am Ende deiner Ausbildung absolvierst du dann deine Gesellenprüfung.

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