Ausbildung zum
Werkzeugmechaniker


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit:

Was macht man als Werkzeugmechaniker?

Stelle Werkzeuge her und erleichtere deinen Kunden die Produktion!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Werkzeugmechaniker

Benötigt eine Automobilfirma Werkzeuge für eine Serienproduktion, kommst du ins Spiel! Als Werkzeugmechaniker stellst du Werkzeuge aus unterschiedlichen Materialien her und bearbeitest diese, bis selbst das letzte Detail deine Anforderungen erfüllt. Anschließend überprüfst du mit Messgeräten, ob dein Werkzeug in allen Einzelheiten stimmt. Schließlich kannst du sie zum Automobilunternehmen transportieren, sodass dieses seine Produktionsanlagen in Betrieb nehmen kann.

Hast du schon immer gern mit Werkzeugen gearbeitet? Fasziniert dich der Hintergrund dieser Hilfsmittel? Kannst du millimetergenau und geduldig arbeiten? In der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker sind all diese Eigenschaften gefragt! Außerdem musst du auch bei Lärm gut arbeiten können und ein Teamplayer sein.

Deine Ausbildung verläuft über 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst du, aus welchen Stoffen die Werkzeuge bestehen und wie sie angefertigt werden. Dabei darfst du mit sogenannten CNC-Maschinen arbeiten. Für diese computergesteuerten Maschinen ist auch dein technisches Verständnis gefragt.

Als ausgelernter Werkzeugmechaniker erhältst du bei vielen Betrieben ein Einstiegsgehalt von 1.500 bis 2.000 Euro. Du möchtest dich weiterbilden? Dann stehen dir etliche Möglichkeiten offen. Werde beispielsweise Techniker oder Industriemeister! Auch kannst du Maschinenbau oder Kunststofftechnik studieren, um dich auf einen Bereich zu spezialisieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Werkzeugmechaniker

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 892 – 923 Euro
2. Jahr: 946 – 973 Euro
3. Jahr: 1.001 – 1.046 Euro
4. Jahr: 1.052 – 1.104 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in Betrieben des Maschinen-, Geräte- oder Werkzeugbaus, in Unternehmen für medizinische Instrumente, in Betrieben mit Kunststoffverarbeitung, Fertigungshallen, Werkhallen, Werkstätten
Arbeitszeiten
Chancen Weiterbildung zum Techniker oder zum Industriemeister
Studium in der Kunststofftechnik, im Maschinenbau oder in der Prozessoptimierung
Besonderes überdurchschnittlicher Ausbildungslohn
von Beginn an praktisches Arbeiten
Infos zur Ausbildung zum Werkzeugmechaniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker?
Finde eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker

Du kannst Werkzeugmechaniker werden, wenn du...

  • auch bei Lärm gut arbeiten kannst,
  • gern praktisch arbeitest,
  • sorgfältig und organisiert bist,
  • Ahnung von Physik und Mathe hast,
  • selbstständig arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • kein handwerkliches Geschick hast,
  • Physik oder Mathe nicht verstehst,
  • ungern mit großen Maschinen arbeiten möchtest,
  • dich nicht dreckig machen möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Werkzeugmechaniker:

Im ersten Jahr deiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker lernst du deinen Betrieb kennen. Du planst und organisierst Aufgaben und wertest anschließend die Ergebnisse aus. Zusätzlich lernst du die verschiedenen Werkstoffe zu unterscheiden und handzuhaben. Du erfährst auch, wie Bauelemente und ganze Baugruppen hergestellt und montiert werden. Außerdem wartest du Betriebsmittel sowie technische Systeme und hältst deine gefertigten Bauteile instand.

2. Ausbildungsjahr zum Werkzeugmechaniker:

In diesem Jahr stellst du technische Teilsysteme her und wirst der Steuerungstechnik unterwiesen. Du lernst deine Kunden kennen und darfst schon Maschinen sowie Anlagen programmieren. Zusätzlich wird dir das Sichern und Transportieren von Bauteilen beigebracht. Schließlich darfst du steuerungstechnische Systeme planen und numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen anfertigen.

3. Ausbildungsjahr zum Werkzeugmechaniker:

Du lernst im dritten Jahr die Geschäftsprozesse deines Betriebs kennen. Zudem erfährst du, wie die Qualität richtig gesichert wird. Du darfst technische Systeme des Werkzeugbaus planen, herstellen, anpassen und aktivieren. Außerdem lernst du, formgebende Werkzeugoberflächen anzufertigen.

4. Ausbildungsjahr zum Werkzeugmechaniker:

Das vierte Jahr deiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker ist kürzer als die anderen Lehrjahre. In diesem Abschnitt vertiefst du dein Wissen aus den ersten drei Ausbildungsjahren. In der Mitte dieses Jahres legst du außerdem den zweiten Teil deiner Abschlussprüfung ab.

Du findest den Ausbildungsberuf Werkzeugmechaniker spannend? Das glauben wir dir! Lad dir unsere kostenlose TalentHero App im Apple App Store oder im Google Playstore runter und schau mal nach, ob es offene Ausbildungsstellen als Werkzeugmechaniker in deiner Nähe gibt. Wie? Ganz einfach! Öffne die die App, aktiviere deine Ortungsfunkion und führe den Orientierungscheck durch! Suche am besten in den Berufskategorien: und

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