Ausbildung zum
Zweiradmechatroniker


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst

Was macht man als Zweiradmechatroniker?

Fertige Fahrräder und Motorräder an!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Zweiradmechatroniker

Für dich gibt es nichts Schöneres, als an einem herrlichen Sommertag auf das Fahrrad zu steigen und durch die Gegend zu radeln? Aber zuerst musst du dein Zweirad reparieren, denn die Kette ist abgesprungen – absolut kein Problem für dich! In wenigen Minuten hast du den Fehler beseitigt und kannst deine Tour beginnen.

Du hast schon immer gern an Fahrzeugen getüftelt und bist körperlich fit? Du hast Spaß am Kontakt mit fremden Menschen und kannst dich gut ausdrücken? Kannst du außerdem sorgfältig arbeiten, ist die Ausbildung zum Zweiradmechatroniker perfekt für dich!

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre – in dieser Zeit musst du dich entweder für die Fachrichtung Fahrradtechnik oder den Bereich Motorradtechnik entscheiden. Nach erfolgreichem Abschluss kannst du mit einem Startgehalt von 1.600 bis 2.500 Euro rechnen. Möchtest du mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich zum Meister ausbilden lassen!

Folgende Fachrichtungen gibt es:
· Fahrradtechnik
· Motorradtechnik

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Zweiradmechatroniker

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 375 – 744 Euro
2. Jahr: 415 – 785 Euro
3. Jahr: 454 – 853 Euro
4. Jahr: 493 – 905 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Betrieben des Zweiradmechaniker-Handwerks und des Zweiradhandels, bei Herstellern von motorisierten Zweirädern, in Werkhallen, in Werkstätten, in Verkaufsräumen
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Meister, zum Techniker Maschinenbau oder Betriebswirt Studium im Bereich Maschinenbau
Besonderes · vielfältige Arbeitsbereiche
· Arbeit an Fahrrädern und Motorrädern
Infos zur Ausbildung zum Zweiradmechatroniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Zweiradmechatroniker?
Finde eine Ausbildung zum Zweiradmechatroniker

Du kannst Zweiradmechatroniker werden, wenn du...

  • schon an deinem eigenen Zweirad gern tüftelst,
  • verantwortungsbewusst und sorgfältig arbeitest,
  • körperlich fit bist,
  • dich mündlich gut ausdrücken kannst.

Die Ausbildung zum Zweiradmechatroniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • ein Problem mit Schmutz und Lärm hast,
  • nur wenig Englischkenntnisse vorweisen kannst,
  • ungern mit fremden Menschen in Kontakt treten möchtest,
  • mathematische Sachverhalte nicht so gut verstehst.

1. Ausbildungsjahr zum Zweiradmechatroniker:

Am Anfang deiner Ausbildung zum Zweiradmechatroniker wird dir die Bedienung der Fahrzeuge näher gebracht. Du lernst, Systeme der Fahrzeugtechnik in Betrieb zu nehmen und zu prüfen. Außerdem wird dir erklärt, wie du die Fahrzeuge wartest und wie du einen Kunden betreust. In der Berufsschule wird dir beigebracht, wie du einfache Baugruppen prüfst und wie du sie austauscht. Du lernst außerdem, Funktionsstörungen zu erkennen und zu beseitigen. Darüber hinaus erfährst du, wie du die Fahrzeuge nach Kundenwünschen umrüstest. Zusätzlich prüfst du die Antriebssysteme.

2. Ausbildungsjahr zum Zweiradmechatroniker:

In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, Schäden sowie Fehlfunktionen an den Systemen zu erkennen. Funktionsstörungen an elektrischen Systemen wirst du ebenfalls beheben können. Schließlich wirst du lernen, Räder herzustellen und diese mit der Bereifung auszustatten. Im Ausbildungsbetrieb setzt du dieses Wissen um. Du überprüfst Fehler an den Fahrzeugen und reparierst Bauteile sowie Baugruppen. Außerdem erhältst du einen Einblick in die technische sowie betriebliche Kommunikation. Der erste Teil deiner Gesellenprüfung steht am Ende des Jahres an.

3. Ausbildungsjahr zum Zweiradmechatroniker:

Dein drittes und viertes Lehrjahr gestalten sich anhand deiner gewählten Fachrichtung. Im Bereich der Fahrradtechnik wird dir beigebracht, wie du Fahrräder herstellst sowie anpasst. Außerdem lernst du, die Zweiräder um- und nachzurüsten. Darüber hinaus wirst du Bauteile für den Antrieb instand setzen. In der Fachrichtung Motorradtechnik lernst du, die Motorräder und ihre Bauteile herzustellen. Zusätzlich wird dir beigebracht, wie du die Fahrzeuge nach rechtlichen Vorgaben untersuchst. In beiden Fachrichtungen lernst du schließlich, deine Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Du beendest die Ausbildung mit dem zweiten Teil der Abschlussprüfung.

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