Ausbildung als
Mathematisch-technischer Softwareentwickler


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Abitur / Allgemeine Hochschulreife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Mathematisch-technischer Softwareentwickler?

Entwickle Programme, die anderen die Arbeit erleichtern!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild als Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Ein Versicherungsunternehmen benötigt ein Programm, um Kundendaten zu verwalten? Eine Kaufhauskette braucht eine Software, damit die Filialen deutschlandweit miteinander kommunizieren können? In solchen Fällen bist du als MATSE gefragt! Das ist die Kurzform für den Mathematisch-technischen Softwareentwickler. Einfach gesagt: Du entwickelst Programme, die anderen Unternehmen die Arbeit erleichtern.

In diesem Beruf kannst du deine mathematischen Fähigkeiten und dein Know-how im Programmierbereich unter Beweis stellen. Außerdem musst du ein Teamplayer sein und eine offene sowie kommunikative Art besitzen. Denn damit dein programmiertes Werk Früchte trägt, musst du nicht nur sämtliche Programmiersprachen beherrschen und Algebra anwenden. Nur durch eine enge Absprache mit dem Kunden kannst du die optimale Lösung finden und eine Software nach Maß programmieren.

Du bist also an allen Arbeitsschritten mit beteiligt: von der Entwicklung eines Konzepts über die Programmierung bis hin zur Schulung, in der du die Funktionsweise der Software erklärst. Findest du dich in der Beschreibung wieder? Dann könnte die Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler genau der richtige Start deiner Karriere sein!

Du erhältst nach deiner dreijährigen Ausbildung ein Einstiegsgehalt von 2.500 bis 3.000 Euro. Anschließend kannst du dich zum geprüften IT-Entwickler weiterbilden. Entscheidest du dich für eine Weiterbildung zum Komponentenentwickler, erweiterst du dein Wissen auf den Hardware-Bereich. Wenn du dich im Anschluss an deine Ausbildung für ein Studium der Informatik entscheidest, wird sich später auch dein Gehalt erhöhen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 860 – 957 Euro
2. Jahr: 918 – 1.007 Euro
3. Jahr: 977 – 1.096 Euro
Empfohlener Schulabschluss Abitur / Allgemeine Hochschulreife
Ausbildungsorte in Software- und Systemhäusern oder entsprechenden Abteilungen in Unternehmen, Büroräume
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum ITEntwickler oder Komponentenentwickler
Studium der Informatik oder Technischen Informatik
Besonderes viele Ausbildungsplätze
hohes Einstiegsgehalt
Infos zur Ausbildung als Mathematisch-technischer Softwareentwickler
Wieviel verdient man in der Ausbildung als Mathematisch-technischer Softwareentwickler?
Finde eine Ausbildung als Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Du kannst Mathematisch-technischer Softwareentwickler werden, wenn du...

  • großes Interesse an Programmiersprachen hast,
  • Mathe zu deinen Lieblingsfächern zählst,
  • gut logisch denken kannst,
  • viel Sitzfleisch hast,
  • geduldig und sorgfältig arbeitest.

Die Ausbildung als Mathematisch-technischer Softwareentwickler kommt nicht infrage, wenn du...

  • dich nicht mit Computern auskennst,
  • unsicher im Umgang mit Zahlen bist,
  • keinen Bürojob ausüben möchtest,
  • nicht lange Zeit am Stück sitzen kannst.

1. Ausbildungsjahr als Mathematisch-technischer Softwareentwickler:

In deiner Ausbildung wirst du zunächst lernen, mathematische Methoden und Modelle technisch umzusetzen. Außerdem lernst du, Softwarelösungen zu planen und erste Programme selbst zu erstellen. In der Berufsschule wird dir beigebracht, Algorithmen zu entwickeln und zu programmieren. Bei Algorithmen handelt es sich um Befehle und Rechenvorschriften, die ein Computer lesen und verarbeiten kann.

2. Ausbildungsjahr als Mathematisch-technischer Softwareentwickler:

Im nächsten Lehrjahr wirst du in die Softwareübergabe und den Support eingeführt. Das heißt, du berätst die Kunden vor Ort und bringst ihnen den Umgang mit der entwickelten Software bei. Außerdem erstellst du in der Berufsschule Softwaresysteme. In der Mitte des zweiten Jahres legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr als Mathematisch-technischer Softwareentwickler:

Das letzte Jahr dient dir zunächst zur Vertiefung deiner Kenntnisse. Zusätzlich stehen in der Berufsschule Integralrechnung und komplexe Softwaresysteme auf dem Plan. Nach den drei Jahren deiner Ausbildung wirst du dann perfekt vorbereitet sein für die Abschlussprüfung.

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