Ausbildung zum
Gärtner


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Gärtner?

Mache deine Leidenschaft für die Natur zum Beruf!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Gärtner aus?

Gärten, Parkanlagen, Spielplätze – als Gärtner bist du überall dort, wo Blumen und Bäume die Umwelt verschönern sollen. Du machst aus einem verwilderten Garten eine bunte Blumenlandschaft oder sorgst dafür, dass sich die Menschen im Park wohlfühlen. Außerdem bepflanzt du Dächer oder kümmerst dich um den Gemüseanbau.

Bei deiner Arbeit bist du häufig an der frischen Luft unterwegs, aber für die Gartenplanung geht es zunächst an den Schreibtisch. Der Beruf des Gärtners ist also äußerst vielfältig. Deshalb solltest du dich nicht nur gut in der Pflanzenwelt auskennen, sondern auch über ein gutes räumliches Denken verfügen. Beim Bepflanzen ist außerdem Fingerspitzengefühl gefragt. Damit ist nicht nur die richtige Menge an Wasser gemeint – auch Chemikalien müssen wohldosiert angewendet und sicher gelagert werden!

Das spezielle Know-how erlernst du in einer dreijährigen Ausbildung. Dabei kannst du zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen: Garten- und Landschaftsbau, Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Gemüse- und Obstbau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenbau.

Nach deiner Ausbildung bieten sich dir verschiedene Arbeitsbereiche: Entweder du bist in einem Gartenbaubetrieb tätig oder aber du pflegst die Anlagen botanischer und zoologischer Gärten. Auch in Stadt- und Friedhofsgärtnereien kannst du dich je nach Schwerpunkt in der Ausbildung bewerben. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung bietet sich die Weiterbildung zum Gärtnermeister an. Oder aber du beginnst ein Studium des Gartenbaus und machst dich dann mit deinem eigenen Gartenbaubetrieb selbstständig!

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Garten und Landschaftsbau
Baumschule
Staudengärtnerei
Zierpflanzenbau
Gemüsebau
Obstbau
Friedhofsgärtnerei

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Gärtner

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 556 – 664 Euro, 2. Jahr: 651 – 752 Euro, 3. Jahr: 706 – 843 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: im Ausbildungsbetrieb, im Freien
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Gärtnermeister
    Studium des Gartenbaus
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: vorwiegend im Freien tätig
    Ausbildung in sieben Fachbereichen möglich
Ausbildung  Gärtner
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Gärtner?
Finde eine Ausbildung  Gärtner

Du kannst Gärtner werden, wenn du...

  • gerne an der frischen Luft arbeiten möchtest,
  • du eine Leidenschaft für Natur und Pflanzen besitzt,
  • kreativ bist und Spaß am Planen hast,
  • einfühlsam bist (als Friedhofsgärtner),
  • keine Angst vor Ungeziefer hast,
  • schlechtes Wetter dir keine schlechte Laune bereitet.

Die Ausbildung zum Gärtner kommt nicht infrage, wenn du...

  • bestimmte Allergien hast,
  • lieber drinnen arbeitest,
  • dich ungern schmutzig machst,
  • kein Interesse an Landschaftsplanung aufbringen kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Gärtner:

Im ersten Lehrjahr eignest du dir zunächst ein umfassendes Grundwissen an und lernst deinen Betrieb kennen: Wie ist das Unternehmen aufgebaut und wie sind die Arbeitsabläufe organisiert? Du lernst alles rund um Böden, Pflanzen und Naturschutz. Außerdem bekommst du eine Einführung in die Geräte, Maschinen, Materialien und Werkstoffe, mit denen dein Betrieb arbeitet.

2. Ausbildungsjahr zum Gärtner:

Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du dein Wissen je nach gewähltem Fachbereich. Gleichzeitig nimmst du nach Bedarf an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Kurz vor Ende des zweiten Jahres erwartet dich dann die Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Gärtner:

Auch die Ausbildung im dritten Lehrjahr richtet sich maßgeblich nach deinem Fachgebiet. Im Gartenbaubetrieb wirst du deine eigenen Gärten planen und dich bestens mit den unterschiedlichen Böden auskennen. Im Obstbau hingegen erlangst du ein Expertenwissen zu den einzelnen Arbeitsschritten, damit die Produkte am Ende schmackhaft sind und einen möglichst hohen Gewinn erzielen! Die Ausbildung schließt du dann mit deiner Abschlussprüfung ab.

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